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Mit Mineralschaumplatten dämmen und mit Strahlungheizung trocken halten [img 27810]
© Dipl. Ing. H.Palmen, Dipl. Arch. O. Pod.--Sewald
Upload am 24.01.12 / 340x angezeigt
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Zuerst einmal solltes Du Dich von einem der geplanten Heizsysteme verabschhieden: Eine Strahlungsheizung erwärmt die angestrahlten Flächen an der Oberfläche und nicht die Luft. Der größte teil der Strahlung wird reflektiert. Der Wärmetransport erfolgt von den Körpern im Raum zur Luft hin. Die Luft ist immer um 3°C kühler. Daher reichen auch geringere Raumtemperaturen und eine Alternative zur Heizung mit Sonden wird interessant. Auf der Webseite der Innovationsgemeinschaft gibt es viele Informationen zur Strahlungsheizung. http://www.raumklimadecke.de/
Dau gehört auf die Flächenheizung Wand, nicht jedoch die Fussbodenheizung, die einen größeren Anteil an Kovektionsleistuing erbringt.
Die Deckenheizung hat den Vorteil, dass die Fläche zu 100% genutzt werden kann und auch die Verteilung in der Ebene stattfindet. Bei der Wandheizung werden Möbel stören und auch die geplanten Dämmmaßnahmen.
Die Frage ist dann auch, ob man anstelle der Holzständerbauweise nicht eine Massivbauweise mit speicherfähigem Material nehmen kann. so gefil mir z.B. die Bauweise Öko-domo oder die Materialen von Geolyth http://www.geolyth.at/Default.aspx?PageId=5 oder das Grundmaterial von Neopor www.neopor.com,, die auch z. B. für die Multipor-Dämmplatte von Ytong den Rohstoff liefern.
Die Deckenheizung ist sehr flink und eine Holzständerbauweise nicht gut geeignet. Man könnte sie ausmauern oder mit Lehmbaustoffen aufwerten.
Mit dem Neopor Leichtbeton kann man kostengünstig eine geschalte Massivhauswand errichten, sogar mit Mauerwerksstrukturen.
Die "guten" Außenwände (Welches Material) würde ich maximal mit einem reflektieren Anstrich versehen. z. B. Thermoshield, der hervorragend zur Strahlungsheizung passt.
Die 24cm Wand kann mit den Mineralschaumplatten gedämmt werden. Möglich wäre aber auch eine einfache Schalung z. B. mit Gipskarton, wo dann der Hohlraum mit dem Neopor-Mineralschaum mit Lambda 0,034 W/mK gute Werte erzielt. Es könnte die günstigere Lösung werden. Auch hier ist eine prfilierte Schalung mit Matritzen oder Rauhholz möglich.
Bei den Dämmassnahmen sollte die Energieeinsparung und das Kostennutzenverhältnis im Vordergrund stehen. Ein KFW - Sanierung lohnt sich in den seltensten Fällen.
Fassadendämmung würde bei Euch wohl kaum 10% Energiekosten einsparen und die Fenstererneuerung wohl auch nicht. Im ELV-Journal.de, was allerdings ein wenig herstellerlastig ist, wir Einsparungen aufgelistet und ins Verhältnis zur Investition gesetzt. Fenster sind dort nicht aufgeführt. Aber bei Strahlungsheizung reflektieren die Glasscheiben ohnehin fast 100% der Wärmestrahlen und als besser angepriesene Verglasungen halten mehr Solare Einstrahlung fern. Geringe Unsichtigkeiten soren für einen Luftaustausch. größe kann man mit einer Lippendichtung auch beseitigen.
Eine Wärmepumpe mit Sonde wird nach diesen Überlegungen zu teuer. Die Energieeinsparung von Deckenheizung im Verhältnis zur Fussbodenheizung und die niedrigen Vorlauftemperaturen dieser Heizart machen eine Luft/Wasser-Wärmepumpe interessant. Alternativ - wenn Platz vorhanden wäre, kämen noch Erdwärmekörbe in Betracht (je 1,5 kW Entzugsleistung um die 25m², die einen Bruchteil der Erdsonden kosten und keine teure Genehmigung brauchen. www.betatherm.at
Eine gute und anschlussfertige Luft/wasserwärmepumpe zur Außenaufstellung mit ca. 10 kW kostet bei Hotjet z. B. keine 4.000,- € und hat eine COP von 3,8 bei A2/W35. Das Gehäuse ist aus Edelstahl und die Komponenten sind von führenden westeuropäischen Herstellern.
Auf die Kappendecke würde ich ebenfalls den geschäumten Leichtbeton aufbringen.
Folgender Vorschlag: Miee eines Schaumgenerators und einer Estrichmaschine oder eines Putzweisters zum Auffüllen. Mit diesen beiden Geräten kann Silo- oder Sackware auf der Baustelle gemischt und auch gepumpt werden.
Der Einsatz von Mineralschaum-Beton ersetzt den späteren Verputz.
Die Feuchtigkeitsaufnahme ist sehr gering und eingedrungende Feuchtigkeit wird zum Raum hin abgegeben.
damit wäre der erste Fragenkatalog abgehandelt.
zu dem nächsten Paket:
zu 1.mit der strahlungsheizung wirst Du auch kein Schimmelproblem bekommen, wenn Du dämmst oder wenn Du nicht dämmst.
zu. 2.
Wenn Du neue Fenster unbedingt benötigst, nimmst Du welche, wo die obere Lippendichtung unterbraochen ist.Das machen jetzt immer mehr Hersteller oder Du schneidest zwischendurch mal 5 cm Stücke raus. Bei dem Luftaustausch entsteht dann auch eine Wärmerückgewinnung und Du brauchst weder teuere Rohrleitungen noch noch teurere Unterhaltskosten durch Rohrreinigung und Filter.
3. Die Wandheizung
wird Dir wenig helfen, weil die verfügbare Strahlungsfläche wahrscheinlich nicht ausreicht. Schlagregen von außen würde ich vielleicht mit einem verdelten Kieselsäure/Kalkanmilchstrich klein halten.
Aber wenn dass jetzt kein Problem war, wird es auch keines werden.
zu 4. auch die Zwischendecke kannst Du ohne aufzubrechen mit dem Mineralschaum auffüllen. Eine Alternative ist die Klimatop-Deckenheizung. Eine metalisierte Folie an die Alte Decke reflecktiert ohnehin schon über 30% der Wärme und die Deckeneheizung wird noch effektiver. Dann eine Gipskartonplatte als Untersicht und Du hast eine Heizung, die mit mindesten 80 Watt/m² strahlen kann und mit unter 30°C Vorlauftemperatur auskommt.
zu 5.
auch dass kannst Du mit Mneralschaum machen oder mit einer Alukaschierten PU-Schaumplatte und Montageschaum zum Dichten und Befestigen der Platten. Dann eine Dampsperrabklebung mit Aluband auf die zugeschäumten Fugen.
Unter den Dachstuhl würde ich wieder mit der Alu-Deltafolie arbeiten und diese mit den Heizelementen der Deckenheizung befestigen Ich hänge mal ein Bild an.
Dann kann eine Deckenverkleidung aus Gipskarton drauf. und fertig ist der geheizte Dachausbau von oben. Zum Schluss wieder mit Mineralschaum aufffüllen, von Dachaus oder Spalten frei lassen. Bei Lambda 0,034 erreichen wir fast die Werte von Polystyrol und die Metallfolie verstärkt den Effekt.
zu 6.
mit der Strahlungsheizung kommen die Wärmestrahlen in die äußerste Ecke, dadurch sind keine Probleme zu erwarten.
Kellerfeuchte kann für Lagerung sehr angenehm sein. Ebene Deckenuntsichten würde ich trotzdem . z. B. mit einer alukaschierten PU-Platte dämmen.
ein nasser Keller kann auch zu Heizzwecken genutzt werden. z. B. würde eine Brauchwasserwärmepumpe im Keller die feuchte Luft gut nutzen, da der Energiegehalt doch sehr hoch ist. So ein Geraät wird in guter Qualität im Internet mit eine 285 Liter Boiler für wenig über 1.000,- € angeboten. Die zuluft nimmt man aus dem Keller und die kalte Abluft bläst man raus. Allerdings muss auch Frischluft nachströmen können.
zu 7. Holzbalkenköpfe wo einfassen: Im Mauerwerk? dort mit besandeter Dachpappe oder Mauerwerksbahn. Im Freuen? Mit Kupfer- oder Zinkblech Aber mit Abstand um Hols durch Scheiben.
Wir würden gerne das Vorhaben begleiten und die Ergebnisse dokumentieren. Die Porenbeton bauweise von Aero-Durit wurde über 50Jahre erfolgreich international und mit Unterstützung der UNO angewendet. Die Neoporbauweise auch schon über 30 Jahre in den Low-Budget- Ländern. Erst durch die Horrorgeschichten um faulende Dämmungen, brennende oder nasse Fassaden, Feinstaub durch Mikrofasern und Gifte durch Kleb- und Kunststoffe usw. kommen zunehmend die ökologisch unbedenklichen Materialen zum Einsatz. Telefonischer Kontakt oder Skype auf Anfrage.
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Quelle: Forum
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Wie soll denn das möglich sein, dass eine Wand nur (mit Strahlungsheizung) abtrocknet?
Wenn es Strahlungsheizungsformen gibt,
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