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Damals, vor zwei Jahren:
Historische Baustoffe
Textsorte: Nachrichten (Quelle: www.baulinks.de) |

Zusatzfühler für die Fußbodenheizung schützt Parkett

Über die Hälfte aller neugebauten Ein- und Zweifamilienhäuser werden hier zu Lande mit einer Flächenheizung ausgestattet. Ist gleichzeitig die Kombination mit einem Parkettboden vorgesehen, sollte dies bereits bei der Auswahl der Regelkomponenten berücksichtigt werden. Das kabelgeführte FH-W-System zur Fußbodenheizungsregelung von Danfoss verfügt dazu über eine spezielle Option. Es besteht aus zwei Komponenten: dem Hauptregler FH-WC mit oder ohne integrierter Programmiereinheit, der über 12 Ausgänge verfügt, sowie den entsprechenden Raumthermostaten. In der Version FH-WS besitzen diese neben der herkömmlichen Fühler- und Regelfunktion eine zweite Einstellmöglichkeit, mit der sich eine Minimal- beziehungsweise Maximaltemperatur vorgeben lässt.

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Das bedeutet für die Kombination mit temperaturempfindlichem Parkett, dass neben der Einstellung der Raumtemperatur auch eine Maximaltemperatur festgelegt werden kann. Diese Funktion befindet sich unter der Thermostatabdeckung. Sie ist mit einem in den Estrich integrierten Zusatzfühler verbunden, der bei Erreichen des maximalen Aufheizwertes ein Stopp-Signal an den TWA-Stellantrieb gibt. Dabei besitzt die Maximal-Regelung Priorität vor der Wahl der Raumtemperatur; der Schutz des Bodens ist so sichergestellt.

Die Einstellung eines Minimal-Wertes unterstützt hingegen eher das Behaglichkeitsempfinden, etwa bei der Zusatzbeheizung durch einen Kaminofen. Sie verhindert, dass - wie bei herkömmlichen Systemen - die Fußbodenheizung abregelt wird. Meist ist jedoch eine Grundtemperierung des Bodens weiter gewünscht. Diese wird erreicht, in dem über die Eingabe einer - ebenfalls vorrangigen - Minimaltemperatur bei Erreichen der eingestellten Raumtemperatur ein geringer Heizwasserzufluss erhalten bleibt.

Steht beim Neubau eines Hauses noch nicht fest, welcher Bodenbelag beziehungsweise ob ein Kamin gewünscht wird, empfiehlt sich die vorsorgliche Installation des Zusatzfühlers im Estrich. Er kann dann bei Bedarf in Betrieb genommen werden.

Lässt sich eine Min/Max-Regelung eindeutig ausschließen, nimmt die Raumthermostatvariante FH-WT die klassische Fühler- und Regelfunktion wahr. Die Version FH-WP eignet sich für den Einsatz in öffentlichen Gebäuden, da sie eine Abdeckung besitzt, die unbefugte Einstellungsveränderungen verhindert.

Alle elektronischen Raumthermostate des FH-W-Systems gewährleisten durch die thermische Rückführung eine hohe Temperaturgenauigkeit und lassen sich im Einstellungsbereich begrenzen. Zusätzlich ist die Programmiereinheit FH-WN für die individuelle Eingabe von zwei Zeitzonen sowie ein Relais zur Ansteuerung von Pumpen und zur Heizbedarfsmeldung an Kessel oder Steuerung erhältlich.

Siehe auch: Danfoss GmbH
Fachwerk.de-News | 07.09.04 [ Kommentar schreiben ]
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