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Damals, vor zwei Jahren:
Historische Baustoffe
Textsorte: Nachrichten (Quelle: www.baulinks.de) |

Selbstklebende Schindeleindeckung von 15ý bis 90ý Dachneigung

IKO-Shield-Schindeln sind in 3 Formen ...

  • DiamantShield (Dreieck),
  • BiberShield (Biberform) und
  • ArmourShield (Wabe)

... sowie in 12 verschiedenen Farbvarianten, unifarben oder mit interessanten Schattierungsvarianten, erhýltlich. Schattierte Schindeln gleichen gut leichte Unebenheiten der Dachschalung aus und eigenen sich damit vor allem fýr Sanierungsvorhaben.

Das mineralische Granulat, welches die Schindeln schýtzt und ihnen eine angenehme Oberflýchenoptik geben soll, ist thermisch durchgefýrbt und haftet durch seine kugelfýrmige Struktur sehr gut im Bitumen. Auýerdem sind die IKO-Schindeln mit einem Schwerglasvliestrýger versehen, der gute Reiýwerte der Schindeln verspricht. Sie sind alle mit CE Label versehen und die konstante Qualitýt wird durch die Prýflabors der TU Mýnchen ýberwacht.

Alle Shield-Schindeln gelten als harte Bedachung und haben das besonders beim Neubau geforderte Zertifikat, das die Anforderungen hinsichtlich der Widerstandsfýhigkeit gegen Flugfeuer und strahlende Wýrme nach DIN 4102 Teil 7 festlegt.

Die Fachregel fýr Dacheindeckungen mit Bitumenschindeln, ausgegeben vom ZVDH im Jahre 2001, unterscheidet zwei unterschiedliche Schindel Deckungsarten:

  • Deckungen mit neigungsabhýngiger Hýhenýberdeckung
  • Deckungen mit vorgegebener Hýhenýberdeckung

Bei Deckungen mit neigungsabhýngiger Hýhenýberdeckung werden die Schindeln nach dem Prinzip der Doppeldeckung verlegt. Eine Deckungsart, die sich in Bezug auf Regensicherheit schon ýber viele Jahrzehnte bewýhrt hat. Bei dieser Deckungsart muss das erste Gebinde vom dritten Gebinde um die in der nachstehenden Tabelle aufgefýhrten Mindestwerte ýberdeckt werden.

Dachneigung Mindestýberdeckung
> 15ý > 100 mm
> 25ý > 80 mm
> 35ý > 60 mm
> 45ý > 50 mm

Deckungen mit vorgegebener neigungsunabhýngiger Hýhenýberdeckung, wozu die IKO-Shield-Schindeln zýhlen, wurden im Jahr 2001 neu in die Fachregeln aufgenommen. Bei dieser Verlegungsart muss die Grýýe der Klebefelder im Verhýltnis zur Gesamtflýche der Schindel mindestens den Vorgaben der nachfolgenden Tabelle entsprechen:

Schindelform

Anforderung der Norm
(Grýýe der Klebefelder im Verhýltnis zur Gesamtflýche der Schindeln)

Dreieck > 25 %
Wabe > 18 %
Biber > 24 %

Die IKO-Schindeln liegen ýber der Norm: Die Grýýe der Klebefelder im Verhýltnis zur Gesamtflýche betrýgt bei ...

DiamantShield (Dreieck) 50 %
ArmourShield (Wabe) 50 %
BiberShield (Biber) 40 %

Das selbstklebende Feld der Schindeln unterstýtzt die Vernagelung und verspricht eine optimale Regensicherheit, eine dauerhafte Dichtigkeit des Daches und die unmittelbare Verklebung der Schindelzungen nach der Verlegung sowie eine Windresistenz bis 220 km/h (Sturmstýrke ).

Eine Dachdeckung mit Shield-Schindeln ist laut IKO bei Dýchern mit einer niedrigen Dachneigung (ab 15ý Dachneigung) wirtschaftlich interessant, da weniger Materialeinsatz als bei neigungsabhýngigen Schindeln nýtig und eine schnellere Verarbeitung mýglich sei.

siehe auch fýr weitere Informationen:Dachschindel, Bitumendachschindel, Schindel, selbstklebende Schindel, Bitumenschindel, Dachneigung, Schornsteinbekleidung, Dachdeckung, Schwerglasvliestrýger, Flugfeuer

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