Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN

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Fred Heim


Hauptstraße 83
DE-52499 Baesweiler

Der Weg ist das Ziel

Dipl.-Ing. Fred Heim
Beratender Ingenieur IK-Bau NRW
Baubiologe IBN
Bauvorlageberechtigung
Staatlich anerkannter Sachverständiger für Schall- und Wärmeschutz

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Hallo Herr Heim,

danke für die Rückmeldung. Ich kann Ihnen Folgen...
Ich werde versuchen in meinem Profil einige Bilder zu hinterlegen.

In meiner Überlegung geht es darum, dass ich die Dampfbremse schon direkt über die Mauerkrone der Innenwände (alles nicht nicht tragende Wände) lege. Somit müsste ich nicht jedes mal Zimmer für Zimmer den Wandanschluss herstellen. Im Endeffekt hätte ich dann die Dachpappe und die Dampfbremse zwischen Mauerkrone und Kehlbalken.

Welche Kehlbalkenlage empfehlen Sie in Ihren Aufbauten? Ein beheizter Spitzboden und Dachwohnung stellen ja eigentlich die unproblematischste Konstellation zwecks Tauwassserbildung in der Kehlbalkenlage dar, dennoch sollte ich doch mit einem Dampfdruckgefälle rechnen, da der Spitzboden wohl realistisch gesehen, weniger stark beheizt wird wie die darunterliegende Dachwohnung. Oder habe ich hier einen Denkfehler?

Grüße, Johann Giesbrecht


Mitglied der Fachwerk.de Community
| 05.01.17

Guten Tag Herr Heim,

habe eine ergänzende Frage bezüglich Ihres Kommentars aus dem Jahre 2004 :)
Link: http://www.fachwerk.de/fachwerkhaus/wissen/balken-balkenauflager-15303.html

Es geht um Balkenaufleger auf massiven Bauteilen. In meinem Fall sollen die neuen Innenmauern bis an die Kehlbalkenlage gehen und diese somit stützen.

Der Spitzboden liegt im beheizten Bereich und der Dachstuhl hat eine Audachdämmung mit 52 mm Isolair Platten erhalten.

Seit einigen Tagen grüble ich über die richtige Ausführung der Kehlbalkenlage um keinen ungewollten Feuchteeintag in die Kehlbalkenkonstruktion zu erhalten.

Die Mauerkrone erhält eine Sperrschicht. Mir ist nur nicht ganz klar, ob ich nur auf eine Mauersperrfolie vertrauen soll und diese dann mit hinreichender Überlappung an die Dampfbremse anschließe, oder ob ich lieber auf die Dachpappe + Dampfbremse zurückgreifen sollte? Die Dachpappe würde die Folie somit vor Rissen schützen, welche beim ausstopfen des Spaltes(kehlbalken, mauerkrone) entstehen könnten.

Bei der Dampfbremse stellt sich ohnehin die Frage, welche hier zu empfehlen ist ? Die Meinung gehen hier teilweise stark auseinander, wenn es um die Kehlbalkenlage geht. Der Zimmerer hat mir zu einer Dampfsperre >=1500m geraten, somit wäre der Aufbau Luftdicht und Dampfdicht.
Nach meinen Recherchen wäre doch der Aufbau Luftdicht aber diffusionsoffen die deutlich bessere Variante.

Der Belag auf der Kehlbalkenlage steht noch aus und ist ja von dem Aufbau darunter abhängig. Wenn beide Bereiche beheizt werden, dann dürfte es ja sogar mit den wesentlich dampfdichteren OSB Platten keine Probleme geben...

Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.

Gruß, Johann


Mitglied der Fachwerk.de Community
| 05.01.17

Hallo Johann,

im Augenblick fällt es mir etwas schwer die Situation nachzuvollziehen. Anscheinend werden hier 2 Dinge durcheinander geworfen.

- Alle Holzbauteile, die auf massiven Bauteilen aufgelegt werden, müssen mit einer Feuchtesperre unterlegt werden. Ich tue die bei einer Balkenlage gerne mit einer Bitumenpappe, die nicht größer wie das Balkenauflager sein soll. Balkenköpfe aber auf keinen fall einpacken.

- Die Dachkonstruktion ist durch eine, der Konstruktion angepassten Dampfbremse, vor Kondensatbildung mit den möglicher Weise auftretenden Schäden zu schützen. Bei den von mir geplanten Konstruktionen komme ich in der Regel mit einer Dampfbremse sd = 2,5 m (!) aus. Z.B. ProClima dB+ mit 2,3 m (Variabel 0,6 bis 4 m), oder ProClima Intelle mit 7,5 m (B`Variabel 0,25 bis 25 m). Eine Dampfsperre ich in aller Regel nicht erfoderlich (ich spreche hier nicht von Flachdächern), schwer auszuführen und entsprechend Fehlerproblematisch.

- Diese beiden Punkte haben zunächst nichts miteinander zu tun und brauchen dementsprechend auch keine Verbindung.

- Für das Unterlegen der Balken ist der Statiker zuständig, für die Dampfbremse der Planer der Maßnahmen nach EnEV, der seine Berechnungen so ausführen muss, dass es nicht zu Feuchteproblemen durch Kondensatbildung kommen kann.

Beste Grüße
Fred Heim

Der Weg ist das Ziel
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | | 05.01.17

Hallo Herr Giesbert,

es ist eine gute Lösung die luftdichte Ebene über die nichttragenden Wände durchzuführen. Je weniger Anschlüsse um so weniger Fehler können gemacht werden. Wenn aber die Wände über die wir hier sprechen nicht tragend sind, so liegt dort auch kein Holz auf, dass mit einer Bitumenpappe unterlegt werden müsste. Die Mauerkrone einer nicht tagenden Wand muss auch nicht mit einer Dachpappe abgedeckt werden. Warum auch?

Bei einer Zwischendecke zwischen beheizten Räumen muss ich mir über Kondensatbildung keine Sorgen machen. Auch nicht, wenn ein Raum vielleicht ein wenig niedriger geheizt wird. Anders sieht es aus, wenn Räume nicht behezt werden. Dann empfehle ich einen Aufbau wie bei einer Decke zum nicht ausgebauten Dcahgeschoss zu wählen. Der wichtigste Punkt ist aber, dass man dann die Kehlbalkenlage nicht etwa mit einem PVC- Boden oder etwas vergleichbaren belegt.

Beste Grüße
Fred Heim

Der Weg ist das Ziel
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | | 05.01.17

Hallo Herr Heim,

hab nun ein paar Bilder eingefügt, zwecks der Vorstellung. Die Kehlbalken liegen zwecks Stabilisierung direkt auf der Innenmauer auf (hier noch ohne durchgehende Dampfbremse oder Dachpappe). Der Begriff "tragend" ist von mir wohl etwas falsch gewählt worden, da die Last ja nicht über die Innenwände abgetragen wird.

Haben Sie denn Erfahrung mit den ESB-Platten von z.B. Elka. Es wird prophezeit, dass diese wesentlich diffusionsoffener sind als die OSB-Platten und somit Tip-Top als Kehlbalkenlage für einen diffusionsoffenen Aufbau geeignet sind. Leider konnte ich noch keine genauen Werte finden, die das wirklich belegen.

Würden Sie den Kehlbalkenaufbau so unterschreiben?

- Putz
- Gipsfaserplatten
- Installationsebene
- Dampfbremse
- flexible Holsfaserdämmung (oder ist es rausgeschmissenes Geld, da Zwischensparrendämmung und Aufdachdämmung aus Holzfaser vorhanden ist)
- Rauspund vs. OSB-Platten vs. ESB-Platten

Grüße, Johann


Mitglied der Fachwerk.de Community
| 06.01.17

Hallo Johann,

von den ESB- Platten habe ich auch keine bauphysikalischen Kenndaten. Ich habe sie auch auf der Internetseite nicht gefunden. Allerdings gibt es in einer veröffentlichung eine Beispielrechnung in der für die Platten ein µ-Wert 40/80 angegeben ist. Damit wären die Platten difusionsoffener wie OSB3-Platten (Egger OSB3 150/200). Das hat im Umkehrschuss den Nachteil, dass die Platte als Dampfbremse ungeeignet ist, was in diesem Falle aber unwichtig ist.
Meine Wahl wäre Rauhspund (µ = 40). Warum soll man ein verleimtes Produkt einsetzen, wenn das Original besser für's Raumklima, ökologischer und vielleicht sogar preiswerter ist. Oder gleich eine Oberfläche bietet, die eine schöne Nutzbare Fläche beitet. (vorausgesetzt die Statik steht dem nicht entgegen.

Unterhalb der Kehlbalken wird in diesem Falle keine luftdichte Ebene erforderlich sein. Die Folie an dieser Stelle erfüllt andere Zwecke. Werden aber die Kehlbalken tatsächlich aufgelegt, würde ich die Folie doch nicht über die Zwischenwand durchführen, da sie im Laufe der Zeit mit Sicherheit Schaden nehmen wird. Also würde die Folie von der Mittelpfette bis zur Zwischenwand reichen und dort am Ringbalken angeschlossen. Auf der anderen Seite wird sie dann wieder von der Wand bis zur Mittelpfette geführt.
Ob die Kehlbalken allerdings aufgelegt werden müssen oder können, ist eine statische Frage. Werden sie Aufgelegt, ist die Wand automatisch eine tragende Wand. Ob das geht, kann ich von hier aus nicht beurteilen.

Beste Grüße
Fred

Der Weg ist das Ziel
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | | 07.01.17

Hallo Fred,

habe mir die Tage zahlreiche Gedanken gemacht. Der Rauhspund ist die beste Wahl, keine Frage! Die mögliche Stärke der Rauhspundbreter (zwecks Statik) lasse ich gerade abklären.

Am liebsten wäre es mir die Kehlbalkenlage überhaupt nicht zu dämmen, so dass der Rauspund von unten zu sehen wäre. Jedoch lässt sich das durch die Konstruktion der Gauben nur sehr schwer verwirklichen. Im Bereich der Gauben bis zur Mittelpfett müsste ohnehin verkleidet werden, entweder mit Gipsfaserplatten und Putz oder Holzverkleidung. Die Holzverkleidung könnte man dann natürlich auch vollflächig von unten anbringen. Wäre auch ein schöner Anblick.

Was genau meinen Sie mit "Die Folie an dieser Stelle erfüllt andere Zwecke"?
Wenn wir es genau nehmen, dann kann ich mir die Zwischensparrendämmung der Kehlbalken sparen. Denn selbst wenn ich die Kehlbalken von oben und von unten verschließe, wird sich dort keine Feutigkeit sammeln, da theoretisch und auch praktisch kein gravierendes Dampfdruckgefälle vorliegt.
Im Gefach der Dachsparren sieht das ganze schon wieder anders aus. Stichwort kapillare Leitfähigkeit & Tauwasserausfall
Bin ich hier auf dem richtigen Weg?

Grüße, Johann


Mitglied der Fachwerk.de Community
| 12.01.17

Hallo Herr Heim,

die Frage bezieht sich auf den Eintrag vom 26.10.05 (Putz auf Heraklith Platten?)

Die Holzwolleplatten werden außen auf *)altes Fachwerk im Lehmmörtelbett aufgebracht. Danach sollen sie wie beschrieben verputzt werden. Es wir eine 2-fache Beplankung in 50mm Stärke vorgenommen. Dies haben wir schon praktiziert, aber nur mit magnesitgebundenen Holzwolleplatten.

Erreicht werden soll Wärmedämmung, Schallisolierung und Wärmespeicherung möglichst auf so umweltverträglicher Weise wie möglich. Ich ziehe aber auch in Erwägung die Erst-Beplankung in Weichfaser auszuführen. Möchte aber eigentlich nicht so viele unterschiedliche Materialen einsetzen. Bin da ein wenig ambivalen da die Weichfaserplatte bessere Dämmwerte aufweist.
Übrigens die Gefache sind in Bimsstein ausgeführt. Diese sind an sich ja schon recht gut hinsichtlich Dämmwerte. Innen wird Lehmputz aufgebracht, die Übergänge zu den Balken mit Jute überbrückt was sich hervorragent bewährt hat.

Lieben Dank für die schnelle Antwort
Wolfgang

Erhalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.10.16

Wenn ich das richtig verstanden habe geht also um das Aufbringen eines WDVS von außen, vollflächig auf einer vorhandenen Fachwerkwand. Dabei muss bedacht werden, dass die Grenzwerte die von der EnEV vorgegeben werden einzuhalten sind (U-Wert 0,24 W/(m²K)). Das ist mit Heraklith nicht möglich, muss aber nachgewiesen und möglicher Weise durch einen Fachunternehmer oder Fachingenieur bestätigt werden. Ich gehe von min 140 mm Holzweichfaser aus. Besonders vorsichtig muss man in allen Details planen und Arbeiten (Sockel, Gebäudeecken, Fensteranschlüsse, ... .

Vermutlich nicht dass was sie hören möchten, aber so ist die Rechtslage, es sei denn es gibt einen Grund eine Befreiung zu beantragen, oder die zu bearbeitende Fläche ist kleiner als 10% der Gesamtfläche.

Der Weg ist das Ziel
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | | 11.10.16

Hallo Herr Heim,

wir haben Ihre Kommentare betreffend Außenputz auf Holzwolleplatten (erwähnt wurde Heraklith) gelesen. Hierzu haben wir aber noch ergänzende Fragen.

Wir wollen Holzwolleplatten wie folgt verputzen:

Vorspritz mit Trasszementmörtel, danach 2-lagiger Trasskalkmörtel,
die äußere Lage in Gewebe eingebettet
(wäre hier auch ein Jutegewebe einsetzbar wenn es grobmaschig ist?)

Unsere Grundsatzfrage ist; ob hier auch die zementgebundene Platte einsetzbar ist. Hier haben wir die Info bekommen das diese im Laufe der Zeit spröde werden (können) und somit nicht mehr der Verbund gesichert wäre. Bei magnesitgebundenen Platten würde dieses Problem nicht auftreten.

Wie sehen Sie die Sachlage?

Vielen Dank Wolfgang

Erhalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.10.16

Hallo Wolfgang,

auf welchen Eintrag bezieht sich die Frage? Sehr häufig arbeite ich nicht mit Heraklith sondern in den meisten Fällen mit Holzweichfaserplatten z.B. Pavatex Diffutherm. Bei diesen Platten ist der Putzaufbau vorgegeben und ich raten diesen einzuhalten. Allerdings immer auf mineralischer Basis.

In welchem Zusammenhang soll die Platte und der Putz eingesetzt werden und was soll erreicht werden.

Beste Grüße
Fred Heim

PS: sie dürfen mich natürlich auch direkt anschreiben.

Der Weg ist das Ziel
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | | 11.10.16

Hallo,
Können sie mal bitte auf mein Profil in Fachwerk.de gehen. Was meinen Sie? Haben Sie da Erfahrung?

Danke.

Seppe


Mitglied der Fachwerk.de Community
| 06.01.14

Hallo Seppe,
Mit Bruchsteinmauerwerk habe ich nicht viel Erfahrung. Ich gehe aber davon aus, dass die Oberflächentemperaturen alles andere als angenehm sein werden. Ich könnte mir also vorstellen, dass eine dünne Innendämmung Sinn macht.
Gruß Fred Heim

Der Weg ist das Ziel
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | | 14.01.14