yogumon

angelegt am: 08.12.13 / 1526x angezeigt

Ich habe einen einfachen Geschmack - ich bin mit dem möglichen zufrieden. (frei nach Oscar Wilde)

Wir haben ein liebesbedürftiges Haus aus dem Jahr 1905 gekauft, das jetzt renoviert wird.

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Hallo yogumon,
Besten Dank für Ihre Anregungen.

Zu Erläuterung: Das Material wurde nicht gekauft, sondern waren Restbestände, die ich nutzen kann (Auflassung eines Bauhofs), daher mach ich auch das ganze :-)

Die Hinterlüftung des Daches ist außen, da das Trapezblech des Dachs nur am Mauerwerk aufliegt (ohne Abdichtung nach Außen), und daher dieser Bereich defacto offen, jedoch wettergeschützt ist (durch hinterlüftete Außenfassade).

Ein bißchen erschwerend kommt hinzu, dass eine Mauer an den Bestand grenzt (das ganze war eine alte Autowerkstätte, die Nebenhalle ist gefliest, weils dort die Waschanlage war, d.h. diese Wand ist leider defacto diffusionsdicht; allerdings haben wir in der Waschbox minimal mal 0-5°C (jetzt hatte es mal -2°C, nachdem draußen über 3 Woche max. -10° hatte, was bei uns sehr unüblich ist.

Die Installationsebene war auch deswegen 50mm, weil ich massig 5/5 KVH Staffeln bekommen habe.

Der Vorschlag mit der tieferen Isolationsebene (120mm statt 100mm) gefällt mir sehr gut, spricht Ihrer Meinung was dagegen, wenn ich den Wandaufbau derart gestalte:

1) Außenwand verputzt
2) 6/10er Staffel mit 100mm Glaswolle WLG032 (Alles Vorhanden)
3) 20mm Holzfaserdämmplatten
4) Dampfbremse (OSB oder Folie) - OSB/3 und Abdichtklebeband habe ich auch zuhauf "geerbt"
5) Lattung 5/5 für Installationsebene (da ist vielleicht gar keine Isolierung nötig)
6) Fermacell

Danke nochmals für Ihren Expertenratschlag

Kleben ist das halbe Leben
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 02.03.17

So grosser Experte bin ich auch wieder nicht, mache das eher hobbymässig. Mein Haus steht noch.

Was sind die Holzfaserdämmplatten spezifisch für eine Sorte ?

Bei der Rechnung in u-wert.net sind die Resultate mit einer feuchtevariablen Dampfbremse (Intello) besser als mit OSB.

Die Installationsebene würde ich trotzdem dämmen, die gibt noch erstaunlich viel her (u-Wert 0.27 ohne, 0.205 mit).

Beim Dach würde ich zwischen Trapezblech und Mauerwerk zumachen, sonst kann man nicht einblasen. Das gibt ein schönes Klebegefrickel...

Ich habe einen einfachen Geschmack - ich bin mit dem möglichen zufrieden. (frei nach Oscar Wilde)
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 02.03.17

Danke für Ihre Anregungen.

Umwege erweitern die Ortskenntnis.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 16.11.16

Ich grüße dich jetzt ganz einfach erst einmal.
Wir stolpern ja jetzt des öfteren hier übereinander im Forum.
Möchte eine Frage an dich loswerden.
Darf ich dich fragen, was du beruflich bist, tust und machst?
Oder greifst du auf eigene Erfahrungen deines privaten Tuns zurück.

Vieles finde ich sehr interessant, doch einiges auch sehr verkompliziert und nicht immer ganz nachvollziehbar.

FG Udo

LEHM - natur am bau
Mitglied der Fachwerk.de Community
LehmHandWerk Udo Mühle | | 08.10.16

Beruflich bin ich Elektroingenieur, baulich habe ich einen grösseren Hausumbau hinter mir.

Gemischte Bauweise, teils Massiv und teils Holzständer. Da sammelt man so seine Erfahrungen in Bauphysik...
Die energetischen Aspekte liegen mir am Herzen, aber am Schluss muss es langfristig funktionieren.

Pascal

Ich habe einen einfachen Geschmack - ich bin mit dem möglichen zufrieden. (frei nach Oscar Wilde)
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 09.10.16

Hallo yogumon,

vielen Dank für dein Interesse an meiner Umbau-Frage.
Dort wo die Garage ist (Giebelseite) ist Norden. Der Nebeneingang geht zum Garten raus und der jetzige in Vorgarten (Südseite).
Dort wo wir den neuen Eingang haben möchten ist ursprünglich mal ein großes Tor mit Rundbogen gewesen. Dieser wurde zugemauert und nun möchten wir ihn aufmachen. Den Kellereingang möchten wir nicht versetzen bzw. ist es fast unmöglich. Die Garage soll erst einmal bleiben. Sie soll später einmal in ein Schlafzimmer umgebaut werden.
Ich hoffe du kannst etwas mit den Informationen anfangen ;-)
Viele Grüße
AlteSchmiede2016


Mitglied der Fachwerk.de Community
| 12.07.16

Hallo Yogumon,

beim Aufbau in deinem Haus habt ihr die Dichtungsbahn auf die XPS Platten verlegt und nur auf ein Kiesbett, keine Sauberkeitsschicht, stimmt das? War das XPS ein ausreichend fester Untergrund auf der ihr die Folie gut verlegen konntet oder war das Ganze eher wackelig? Hier im Forum empfehlen manche wieder eher Sauberkeitsschicht, dann Folie, dann XPS. Allerdings würde ich mir die Sauberkeitsschicht gerne sparen, weil wieder einiges an Aufwand wäre und direkt auf den Kies möchte ich die Folie eher nicht legen, wenn dann z. B. auf Geovlies. Also falls das mit Folie aus XPS bei euch gut funktioniert hat, wärs natürlich super. Und dort wo eventuelle Abflüsse durch die XPS-Schicht gegangen sind habt ihr einfach Ausnehmungen in die Platten gemacht?

Würde mich über eine kurze Info zu deine Erfahrungen sehr freuen. Danke nochmals für deine Hilfe!

Schöne Grüße
Alexander


Mitglied der Fachwerk.de Community
| 16.06.15

Bei unserem Kellerboden wurde die Folie eben weggelassen - nicht empfehlenswert.

Die XPS Platten sind nicht feuchtigkeitsempfindlich, die Folie sollte darüber damit keine Zementmilch zwischen die Ritzen läuft, und Wasserdampf nicht nach oben diffundiert.

Bei uns wurden die Platten auf einfachem eben abgezogenem Splitt verlegt. Mit deinem Kies kann man mindestens die grossen Löcher füllen.

Abgesehen von etwas Drainage haben wir keine Abflüsse in der XPS-Schicht, da kann man natürlich Ausschnitte machen.

Gruss,

Pascal

Ich habe einen einfachen Geschmack - ich bin mit dem möglichen zufrieden. (frei nach Oscar Wilde)
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 17.06.15