tommysorglos

angelegt am: 18.12.13 / 225x angezeigt

Ich bin der neuer Besitzer eines Fachwerkhauses von 1904, das im Thüringer Wald steht. Ich benötige Informationen zur Haussanierung und -umgestaltung und Kontaktdaten zu Fachleuten, die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Die aktuellesten Bilder

Innendämmung oder nicht?

Die aktuellesten Fragen

Innendämmung oder nicht?

03.10.2017 | Anzahl Kommentare: 10 | 281 x angezeigt

Die aktuellesten Kommentare

Schimmel?

05.10.2017 | Innendämmung oder nicht?

Innendämmung oder nicht?

05.10.2017 | Innendämmung oder nicht?

Die aktuellsten Gästebucheinträge

Dazu noch ein Hinweis:
Der Dämmstoffhersteller ISOVER stellte auf der BAU 2017 erneut seine Produkt- und Lösungskompetenz, aber vor allem seine Innovationskraft unter Beweis: Mit dem Konzeptprodukt Typha wird das Angebot an nachhaltigen und ökologischen Dämmstoffen konsequent ausgebaut. Die neue Lösung mit hervorragenden Umweltaspekten soll zukünftig das Produktportfolio perfekt ergänzen, um dem Bedürfnis nach ausgeprägt ökologischer Dämmung gerecht zu werden. Mit dieser Erweiterung untermauert das Unternehmen einmal mehr seinen Anspruch, Lösungsanbieter mit der größten Materialvielfalt zu sein.

Als Innovationstreiber und echter Pionier hat ISOVER bereits Erfahrung mit der Umsetzung von mutigen sowie zukunftsweisenden Baustoff- und Produktideen. Was im Jahr 2004 mit der Einführung der bis dato einzigartigen Hochleistungsmineralwolle ULTIMATE gelang, soll nun mit dem Konzeptprodukt Typha wiederholt werden. Die Vision: Die Entwicklung eines Produktes nach dem „cradle to cradle“ (C2C) Prinzip. Das heißt, alle Komponenten sind vollständig in den Stoffkreislauf rückführbar; es wird keine thermische Endverwertung notwendig. Typha soll mit seinen hervorragenden Umweltaspekten und seiner hohen Ökoeffektivität zukünftig das Produktportfolio von ISOVER noch nachhaltiger und optimaler ergänzen, um so dem Bedürfnis nach 100 Prozent ökologischer Dämmung gerecht zu werden.

Eine Pflanze als Basis
Der breitblättrige Rohrkolben, Typha latifolia, ist eine heimische und schnell nachwachsende Pflanzenart, die an Gewässern und Sümpfen vorkommt. Der daraus konzipierte diffussionsoffene Baustoff erreicht je nach Struktur zumindest Baustoffklasse E und ist derzeit Gegenstand aktueller Entwicklungen. Produkte aus Typha weisen bei geringem Gewicht eine hohe Druckfestigkeit und Biegesteifigkeit auf, so dass abhängig vom Aufbau des Produktes auch statische Aufgaben bedient werden können. Dank seines Gerbstoffgehalts punktet der Baustoff zudem mit hoher natürlicher Pilzresistenz und bietet darüber hinaus sehr guten Schall- und sommerlichen Wärmeschutz. Der Herstellprozess zeichnet sich durch einen besonders geringen Energiebedarf aus, nur wenig graue Energie wird benötigt. Bezüglich der Wärmeleitfähigkeit wird eine Positionierung angestrebt, die etwa bei 0,045 W/(m*K) liegt.

Motivation von ISOVER für die Entwicklung und Einführung des neuen Dämmstoffs ist, den eigenen unternehmerischen Leitsatz „Für jede Anwendung die richtige Lösung“ zu bekräftigen und diesen durch Produkte mit innovativem Mehrwert zu unterstreichen. Mit Typha möchte ISOVER auch die Kundenbedürfnisse von morgen sicher erfüllen. Klar im Fokus steht hier nicht zuletzt der ökologische Gedanke, welchem eine immer wesentlichere gesellschaftliche Rolle zukommt. Gleichzeitig wird Verarbeitern und Planern eine weitere Möglichkeit für bedarfsorientierte Materialauswahl geschaffen.
Ich finde dies sehr Interessant für Ihr Problem. Sollten Sie noch Fragen haben dann direkt an mich unter meiner email.

Alles gegen feuchte Wände und Keller
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 06.10.17

Leider haben Sie Recht.
Nun ist es auch nicht so einfach zu antworten wenn man die Details nicht genau kennt. Es gibt eben nicht wie in der Mathematik eine klare Aussage dazu.
Geht es doch darum, sowohl die Kosten als auch die Physik aber auch die Chemie, die Handwerkskunst aber auch die Praxis zu berücksichtigen.
Und wer antwortet? Welche Ausbildung hat jemand und wie sieht dieser Mensch eine mögliche Lösung?
Dieses Forum kann auch nur eine Hilfe sein um gewisse Denkanstösse zu erhalten. Es bleibt Ihnen nicht erspart darüber nachzudenken ob Sie noch weitere Hilfe brauchen.

Alles gegen feuchte Wände und Keller
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 05.10.17

Hallo, noch zur Innendämmung. Bitte lesen Sie sich hier etwas ein.
https://www.denkmalpflege.fraunhofer.de/files/pdf/2014-02-06%20EnOB%20Innend%C3%A4mmung2.pdf

Es ist leider so, dass hier sehr viel Halbwissen im Forum verteilt wird was Ihnen sicher nicht weiterhilft.
Was Sie brauchen ist einen guter Planer sonst geht möglicherweise mehr kaputt als Sie sich vorstellen. Leider ist dies (ein möglicher Schaden) nicht immer gleich sichtbar und es dauert oft Jahre bis man dies feststellt.

Alles gegen feuchte Wände und Keller
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 05.10.17

Hallo Herr Bromm, danke für Ihre Antwort. Der Link hilft mir nicht wirklich weiter. Halbwissen findet man leider auch bei den Handwerksfirmen. Oft kommt das Standardprogramm mit Kunststoff oder für den Keller eine Horizontalsperre gegen Feuchtigkeit. Diese Angebote werden gleich abgelehnt.
Viele Grüße
Thomas Michel


Mitglied der Fachwerk.de Community
| 05.10.17

Hallo zusammen,

ich saniere mein Fachwerkhaus von 1904. Es handelt sich um ein schiefergedecktes Haus ohne Dämmung im Thüringer Wald. So wie es eben Anfang des 20. Jhd. gebaut wurde.
Aufbau der Außenwände (von außen nach innen): Schiefer, Dachpappe oder vergleichbares, Holzverschalung (2cm), Luft (2cm), Fachwerkwand (12cm), Kalkputz (2- 3cm)

Derzeit ist das Obergeschoß entkernt. D.h. es wurde auch der alte Kalkputz entfernt. Dabei stellte ich fest, dass das Fachwerk sehr gut erhalten ist; kein Schimmel, keine Feuchtigkeit.
Es wurden 3 Dachgauben aufgebaut, 2 kleine für mehr Licht und eine größere in einem anderen Raum für mehr Platz. Dieser Raum soll das neue Badezimmer werden.

Die 3 Gauben sind aus Holz, außen mit Schiefer gedeckt.

Mein Problem: 2 Fachfirmen- 2 Meinungen.

Firma A meint, die Räume müssen innengedämmt werden; Holzweichfaserplatte, Dampfsperre usw. Das volle Programm wegen Energieeinsparung. Außerdem werden die Räume heutzutage anders genutzt und geheizt als früher, so dass ohne diese Maßnahmen Schäden am Bauwerk entstünden.

Firma B meint: Komplette Innendämmung (siehe oben) oder gar nichts dämmen und Lehm- oder Kalkputz wieder drauf. Das Badezimmer muß aber extra betrachtet werden, also Feuchteschutz, aber auch keine Dämmung.

Ich tendiere zum Letzteren: Keine Dämmung, wieder Kalkputz. Unsicher bin ich mir bei den Gauben, da diese komplett aus Holz sind. Diese Gauben gab es bis ca. 1950, dann wurden sie vom Besitzer entfernt. Angeblich wegen Feuchtigkeitsproblemen. Ich habe diese Gauben wieder aufbauen lassen.
Es gibt bei den Gauben keine Luft zwischen (Holz-)Wand und Schiefer. Andererseits ähnelt der Aufbau denen der Dachschrägen: auch hier keine Luft zwischen Schiefer und Holz;
Aufbau von außen nach innen Schiefer, Dachpappe o.ä., Holz (2cm), Luft (12cm), Holz (2cm), neuer Kalkputz (2cm). Aber auch hier: nach 110 Jahren keine Feuchteschäden. Alles trocken.

Ich habe bereits das Forum durchsucht. Auch war ich auf diversen Handwerksmessen. Es kristallisierte sich für mich heraus, dass man bei diesen Häusern auf die Dämmung verzichten sollte, wenn sie nicht außen angebracht werden kann. Lieber in eine moderne Heizanlage investieren.

Die Meinung der Firma A, die aus der näheren Umgebung stammt und dessen Chef ein ähnliches Haus besitzt, verunsicherte mich nun doch.

Könnt Ihr mir bitte Eure Meinung/Erfahrung zum Thema mitteilen? Besten Dank.

Viele Grüße
Thomas


Mitglied der Fachwerk.de Community
| 02.10.17