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Historische Baustoffe
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Ein Haus ohne Leben, ist kein Platz zum Leben!Ich restauriere gerade das Backsteinhaus meiner Ur-Ur-Großeltern von 1887 und möchte die Bausünden der 80er beseitigen und dabei auf alte, bewährte Methoden zurückgreifen, damit das Haus wieder ein Platz zum Wohlfühlen ist und man die vielen alten Elemente wieder erkennen kann.
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Fotogalerie von Dominik Schulz Aktuelle Gästebucheinträge jewdokia19.06.09 - sorry. hab hier noch mit der logistik zu tun. habs gard gelesen: birkenau. da hängt ja ordentlich geschichte dran... träume nicht vom leben sondern lebe deine träume.Mitglied der Fachwerk.de Community( Profil) jewdokia | 19.06.09 jewdokia19.06.09 - hallo dominik,
sobald ich eine antwort habe, geb ich bescheid. ich bin neugierig geworden. wo steht denn das häuchen ihrer ur-ur-großeltern?
lg cornelia träume nicht vom leben sondern lebe deine träume.Mitglied der Fachwerk.de Community( Profil) jewdokia | 19.06.09 David12.02.06 -
David | 12.02.06
Dominik Schulz28.12.05 - Hallo Jens,
danke für den netten Eintrag! Das Mottor ist eine Erfahrung, das Häuschen ist schon viele Generationen im Besitz meiner Famile und ich habe gemerkt, wie es immer "lebloser" geworden ist, umso mehr modernisiert wurde (Klappläden weg, Türen herausgerissen ...) das finde ich sehr schade und ich möchte dem Haus seine Seele wieder geben, damit man sich eben darin wohl fühlt. Das ist jedoch garnicht so leicht: Türzagen von Schichten alter Farbe zu entfernen ist eben aufwendiger als neue einzubauen, es ist eben alle viel Arbeit - aber wem sag ich das hier!
Die zuversicht verläßt mich auf jeden Fall noch nich!
Ein schönes 2006 mit vielen neuen Eindrücken!
Gruß Dominik Ein Haus ohne Leben, ist kein Platz zum Leben!Mitglied der Fachwerk.de Community( Profil) Dominik Schulz | 28.12.05 Jens Jannasch27.12.05 - Ihr Motto ist interessant und zeugt von sehr viel Feingefühl.
Herzlich willkommen im geminsamen Pool der Community.
Grüße Jens Dominik Schulz09.11.05 - Hallo Stefan,
lieben Dank für Deine Nachricht. Ich habe schon einen Baustoffhandel in meiner Nähe ausgemacht, der Produkte von Claytec verkauft, dort werde ich mir dann alles organisieren was Du beschrieben hast. Das müsste dann doch klappen! Von außen sieht man meinen Haus das mit der Renovierung ja auch nicht an, auf das Bauamt kann ich also gut und gerne verzichten. :-)
Ja, an diese Moltofill-Lösung hatte ich auch schon gedacht, ich werde das wie Du machen und Zimmer für Zimmer durcharbeiten, ansonsten käme ich auch nie dazu mal einzuziehen und das würde ich gerne mal, da ich ja auch Müll und Gas-Wasser-Strom zahlen muß. Ich werde jetzt ersteinmal die zwei Zimmer soweit ferig machen und die Wände, wie Du sagst, verputzen, und den alten Putz ausbessern (er ist ja auch noch sehr gut).
Ich denke, die EnEV würde sowieso die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, wenn Sie sieht, daß ich die schlechten 60er Jahre Fenster durch "noch schlechtere" Jahrhundertwende Fenster ersetze - aber sie sind einfach viel viel schöner und filigraner gearbeitet als moderne Fenster.
Ich denke meine beiden großen Etappen sind die Heizung (da ich sonst noch nicht richtig die Zimmer fertig machen kann) und dann die beiden Zimmer (damit ich einziehen kann).
Das ist wirklich schlimm, ich sehe das alles schon vor mir und der Weg dahin ist noch sooo weit! Viel Spaß beim Renovieren!
Schöne Grüße nach Schwaben,
Dominik
P.S.: Was für eine Art von Haus renovierst Du? Ich bin sehr gut im Organisieren von alten Baustoffen (Fenster, Türen, Ziegel...) falls Du etwas benötigst (demnächst wird hier in meiner Standt eine 1850 erbaute Gaststätte abgerissen, da gäbe es sehr viele nette Sachen (Fenster, Türen, Fliesen...). Ein Haus ohne Leben, ist kein Platz zum Leben!Mitglied der Fachwerk.de Community( Profil) Dominik Schulz | 09.11.05 Stefan Böttcher09.11.05 - Hallo Dominik,
Lehm und Schilfrohr funktioniert wirklich prima! Ich kann Dich nur ermutigen und Lehm wärmstens empfehlen und "Finger weg von Styropor und Co" rufen.
Die Verarbeitung - vor allem von Lehmfertigprodukten z.B. der Fa. Claytec - ist für Heimwerker kein Problem. Du "klebst" die Matten (5 cm stark, 2x1 m) in ein ca. 1-2 cm dickes Lehmunterputzbett, befestigst sie mit rund 5 Tellerdübel pro qm, dann Unterputz drauf und Jutearmierung einbetten, trocknen lassen, Oberputz und Lehmstreichputz oder Kaseinfarbe oder Lehmedelputz (teuer) als Finish. Der Lambda-Wert für Schilfroht müßte so 0,057 sein (vgl. Holzweichfasermatten 0,04), den U-Wert des Wandaufbaus kannst Du grob unter "http://www.daut-fenster.de/info-u-wert-rechner.htm" berechnen. So bekommst Du eine Vorstellung von der Dämmwirkung. Eigentlich unterliegt man der EnEV, die einen U-Wert für die "neue" Wand von 0,35 vorschreibt. Aber wenn Du (zunächst) weniger als 20% der betroffenen Fassadenseite dämmst, greift die EnEV nicht. Tatsache ist, dass wenn Du ohne Bauamt renovieren/sanieren kannst, Dir also keiner auf die Finger schaut und Nachweise verlangt, es auch keine Überprüfung der Baumaßnahme gibt. Und für ein Nichteinhalten der U-Werte ist in der EnEV keine Ordnungswidrigkeitbuße (Strafe) vorgesehen. Anders sieht es bei der Heizanlage aus, hier gibt es ein Strafmaß bei Nichteinhaltung der Verordnung. Dies soll sicher keine Aufforderung zum Rechtsbruch sein, sondern einfach eine Feststellung.
Es wurde ja schon vorgeschlagen, lieber langsam aber mit einem konkreten Umbaukonzept zu renovieren. Auch das kann ich nur unterstreichen. Ich dämme/verputze wie oben beschrieben, Jahr um Jahr, Raum für Raum. Und damit es nicht so sehr nach Baustelle im ganzen Haus aussieht, habe ich die "Zwischenlösung" Moltofill/Raufaser/Farbe gewählt. Nullachtfünfzehn eben, aber so habe ich keine Bauschmerzen, wenn ich das wieder runterkratze und "richtig" mache. So wie es die Lust, Kraft und natürlich der Geldbeutel hergeben. Aber denke "im Ganzen", also auch das Dach/oberste Geschossdecke, die Fenster, die Art der Heizung, Kellerdecke, Kaminofen etc mit in das Renovierungskonzept mit einbeziehen.
Grüße aus dem schwäbischen Gerlingen
Stefan
Stefan Böttcher | 09.11.05
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Mitgliedsstatus Dominik Schulz
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Mitglied seit dem 07.11.05
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Fragen von Dominik Schulz
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