Dipl.-Rest. (FH) Markus Flade
Bauen für die Ewigkeit - und das Leben leben als wärs morgen zu Ende ! (Frei nach Luther...)
Unsere fünköpfige Familie bewohnt seit 4 Jahren eine 500 Jahre alte ehem. Wassermühle im Triebischtal bei Meißen. Es handelt sich hier um einen Dreiseithof in Fachwerk auf geschosshohem Natursteinsockel. Nach 20 Jahren Leerstand haben wir es uns 2003 im unsanierten Hauptgebäude gemütlich gemacht. Der Standart kann als überholt gelten (Badeofen, Ofenheizung, alte Fenster etc.) aber jeder schwärmt von der Gemütlichkeit in unserem Haus. Nachdem wir während zweier Jahre Bauens unsere Werkstatt für Holz- und Möbelrestaurierung (Restaurierungserkstatt Flade-Jun.) im ehem. Tanzsaal eingebaut haben, wird nun das Seitengebäude denkmalgerecht wiederhergestellt. Die Preiskermühle kann auf eine Geschichte bis 1540 zurückblicken. Sie war Getreidemühle mit 2 Malgängen und einem sogenannten Ölschlag. Um 1800 wurde allerdings die Gastronomie Haupteinkommensquelle hier in der Mühle. Ein großer Schankgarten, ein Gondelteich (der alte Mühlteich) und die Gaststube erinnern noch daran. Vorher wurden verschiedene Zusatzerwerbsquellen ausprobiert: das in jeder Mühle tradierte Brotbacken, das Schnapsbrennen, der Kohlehandel usw. Die Wasserbaulichen Anlagen (Mühlobergraben, Wehr, Radkasten für das Wasserrad, Untergraben etc.) sind alle noch vorhanden, aber in einem sehr schlechten Zustand, nachdem sie 30 Jahre nicht mehr gepflegt wurden. Wir haben viele große Träume, um diesen Hof und die Mühle wieder zu beleben. Aber da man mit ehrlicher Arbeit nicht gerade reich wird, wirds noch viele Jahre dauern, bis alle Gebäude saniert sind, der Schankgarten für Gäste geöffnet werden kann, die Scheune als Cafe den Wanderern eine Ruhepause bietet, der Gondelteich Kinder und Erwachsene zum Bootfahren einläd u.s.w. Aber in unserem Falle ist der Weg das Ziel und das Wissen um die vielen Generationen die hier schon gelebt haben motiviert uns als praktizierende Denkmalpfleger und Diplomrestauratoren dazu, jeden Schritt gut zu überdenken, der zum Erhalt dieses Einzeldenkmales durchgeführt werden soll.
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08.05.07 | erstellt von Mathias Niepraschk
Hallo Steffi + Markus,
möchte Euch auf diesem ungewöhnlichen Weg zum 16.6.07 einladen. Näheres, wenn ihr bitte kurze Antwort zurückmailt.
Liebe Grüße
Mathias
| 08.05.07
11.02.04 | erstellt von LehmHandWerk: Inh.: Udo Mühle
Wir putzen generell nur Strohlehmputze mit Maschine und im Feinputzbereich mit Venezianerkellen und feinen Schwammbrettern.
Die Anschaffung einer Knetmaschine für Eigenbadarf ist kein guter Gedanke, da es sämtliche Materialien fertig am Markt gibt bzw. mit wenig Aufwand umstellbar sind.
Fachgrüße aus der schneebedeckten Lausitz.
| 11.02.04
10.02.04 | erstellt von LehmHandWerk: Inh.: Udo Mühle
Um beim Lehmbau Ihnen eventuell hilfreich zur Seite stehen zu dürfen, dann würden wir uns freuen, wenn Sie sich mit uns in Kontakt setzen.
Die Anschaffung eines Maschinenparks ist nicht Ratsam, da es teilweise Besseres und zu günstigeren Konditionen gibt. Z.B. eine Naßputzmaschine, wo man sämtliche Lehmputze und Mörtel mischen und fördern und gleich an die Wand bringen kann.
Grüße aus der südlicheren Ecke der neuen Länder.
| 10.02.04
09.02.04 | erstellt von Thomas K. Müller
09.02.2004- Herzlichen Glückwunsch. Wir befinden uns in ähnlicher Situation (Mühle)und sind auch nahezu "Nachbarn", vielleicht ergeben sich daraus ja gewisse Synergien. Würde mich über Nachricht freuen.
Viele Grüße. Thomas K. Müller
| 09.02.04
07.02.04 | erstellt von Kay van Treeck
Vielen Dank für Euren Beitrag zu meiner Frage "Krumme Balken...", welcher uns wieder ein wenig mehr Mut gemacht hat. Gut zu wissen das es noch Menschen gibt die sich, so wir wir, an alten "Sachen" mit ihren Ecken und Macken erfreuen.
Ich wünsche Euch viel Spaß und viel Freude an eurer Mühle, Danke und liebe Grüße,
Kay van Treeck