Haböck & Weinzierl Holz- und Bautenschutz KEG

Telefon: (+43) 0662-873830
Telefax: (+43) 0662-879162
EMail: info@thermolignum.at
Homepage: www.feuchtemauern.at

Bernhard Schachenhofer


Scherenbrandtnerhofstrasse 6
5020 Salzburg

Der Profi in Sachen Holzschädlingsbekämpfung und Mauertrockenlegung!

Wir sind spezialisiert auf den Bereich Holzschutz, Holzschädlingsbekämpfung und Mauertrockenlegung mit Edelstahlplatten (HW-Verfahren)! Zu unseren Arbeitsbereichen in Sachen Holzschutz gehört sowohl die Bekämpfung von holzzerstörenden Insekten als auch die fachgerechte Hausschwammbeseitigung. Die eingesetzten Verfahren werden je nach Bedarf gewählt. Für die Bekämpfung von Insekten arbeiten wir in erster Linie mit dem Thermo Lignum Warmluftverfahren. Dies ist ein feuchtegeregeltes Warmluftverfahren, das sowohl für Gebäude, aber in erster Linie für heikle Gegenstände, wie Kunstwerke, Möbel, Textilien, etc. geeignet ist. Neben der Behandlung von normalen Dachstühlen, konzentrieren wir uns auf Spezialeinsätze, wie die Behandlung von ganzen Häusern, Kircheninventar und Museumsgegenständen. In manchen Fällen (z.B. kleinräumige Anwendung, Gemälde etc.) ist es jedoch notwendig, Sonderverfahren, wie Inertbegasungen etc. und flüssige Chemikalien einzusetzen. Im Bereich der Mauertrockenlegung bieten wir aus Qualitätsgründen ausschließlich bewährte, mechanische Verfahren an (z.B. das HW-Verfahren, auch Riffelblechverfahren genannt).

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Hervorragend, daß Sie nicht nur "heiße Luft" verblasen, sondern dies auch fachlich fundiert und mit bauilichem Erfolg.
Grüße in die Alpenrepublik
aus einer etwas weniger bergigen region,
der Oberlausitz
Udo

LEHM - natur am bau
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LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk | 06.01.06

8.7.04 - Antwort für Hrn. Herrmannsdorf

Bekämpfen können Sie die Weidenbohrer in Ihrer Trauerweide nur so, indem Sie den Baum umschneiden.
Nachdem Weidenbohrer jedoch Frischholzinsekten sind, besteht keine Gefahr für Gebäude und trockenes Holz. Ich würde daher empfehlen, der Natur Ihren Lauf zu lassen. Sollte die Weide zu stark geschädigt ist, müssen Sie sie sowieso umschneiden.
Die Raupen des Weidenbohrers sind wirklich schöne Insekten und geben auch ein schönes Fotomotiv.
Mit Chemie am stehenden Baum, werden sie kein Glück haben.
Also wie gesagt, einzige Möglichkeit der Bekämpfung ist, sich vom Baum zu trennen.

Gruß aus Salzburg



| 08.07.04

Hallo Herr Schachenhofer !
Durch Zufall bin ich auf Ihrer Hompage gelandet und habe die Gästebucheinträge gelesen.
Ich habe in einer schönen Trauerweide ca 6Jahre alt 2Weidenbohrer die ich mitBI 58 von Compo ohne Erfolg bekämpfen wollte. Können Sie mir einen Tipp geben?
Besten Dank Ralf Herrmannsdorf



| 06.07.04

Antwort für Hrn. Schellmann!

wie bereits telefonisch mit Ihrer Frau besprochen, halte ich einen Weidenbohrerbefall in der Fertigteilwand für sehr unwahrscheinlich. Es gibt für mich nur 2 Erklärungen:
1. Möglichkeit: Die Raupen haben sich von den angrenzenden, befallenen Bäumen in die Wand verirrt und Sie haben sie zufällig dort gefunden. Die hörbaren Fraßgeräusche stammen von einem Trockenholzinsekt (z.B. dem Hausbock!)
Grund für diese Vermutung: Weidenbohrer befallen ausschließlich Laubholz und das muss berindet sein. In Bauwerken in Österreich wird zu ca. 99% Nadelholz (Fichte) als Konstruktionsholz eingesetzt; Ihre Frau bestätigte mir, dass im neuen Teil Leimbinder verwendet wurden.
2.) Möglichkeit: Beim Umbau verwendeten die Handwerker Teile des umherliegenden Holzes (von den abgeschnittenen Obstbäumen bzw. der befallenen Weide) als Unterlage bzw. Steher etc. und haben vergessen, dieses vor dem Verplanken zu entfernen. Aus diesem Holz fressen sich jetzt die fertig entwickelten Insekten aus.
In diesem Fall können sich die Weidenbohrer höchstens noch fertig entwickeln; ein Neubefall der Konstruktion ist ausgeschlossen (Weidenbohrer brauchen berindetes feuchtes Laubholz für die Eiablage!).

Beobachten Sie auf alle Fälle, ob noch weitere Raupen zum Vorschein kommen, bzw. ob Sie Nagemehl etc. finden.

Bei weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verfügung:

Tel. 0662-87 38 30



| 03.06.04

02.06.04 - Sehr geehrter Herr DI. Schachenhofer,

vorerst besten Dank für Ihre Antwort auf unserer Frage - "Was tun mit dem Weidenbohrer?"
Um diese Angelegenheiten mit den Mitbewohnern in unserem Haus zu präzisieren möchte ich Folgendes nachreichen.
Vor rund 10 Jahren haben wir in Mkt. Piesting NÖ ein Grundstück mit einem zum jetzigen Zeitpunkt 30 Jahre alten Fertigteilhaus gekauft. Das Grundstück auf nordseitiger Hanglage grenzt unmittelbar an Wald- und Grünland. Auf dem Grundstück befanden sich ursprünglich einige alte Obstbäume (Apfel, Zwetschke vor 9 Jahre gerodet)und eine alte Weide (Palmkätzchen 2002 gerodet). Diese Weide war auch vom Weidenbohrer befallen!
Im Jahr 2001 wurde mit einem Umbau unseres Wohnhauses begonnen, wobei zur statischen Unterstützung tragende Konstruktionselemente in die bestehende Fassade eingebaut wurden. Offensichtlich kam es im Zuge dieser mehrwöchigen Arbeiten zu einer Eiablage in die geöffnete Fassade.
Mittlerweile sind seit Fertigstellung der Umbauarbeiten 2 Jahre vergangen und die bis jetzt ruhig in unserer Fassade lebenden Raupen des Weidenbohrers beginnen sich Ihren Weg in die Freiheit zu suchen. Zur Zeit sind permanente Geräusche (leises Knacksen) in der Außenwand unsers Badezimmers zu hören. Wie schon in unserer ersten Anfrage geschildert, war es einer Raupe möglich, im Inneren unseres Vorraumes, an einer noch offenen Stelle in der Rigipswand (Silikonfuge) ein Loch zu nagen und herauszukommen. Diese Raupe konnte eindeutig als Raupe des Weidenbohrers bestimmt werden. Fraßlöcher, Holzmehl oder andere Rückstände können nicht erkannt werden, da alle Wände vollständig geschlossen sind.
Für uns stellt sich nun die Frage
- wie viele dieser Raupen treiben hier ihr Unwesen (Umfang einer Eiablage)?
- was geschieht mit den Raupen in der Wand wenn sie die Rigipswand nicht durchnagen? Sterben sie ab? Leben sie weiter? Wenn ja - als Schmetterling?????
- kann es zu einer Vermehrung kommen!!??
- wie kann eine mögliche Bekämpfung aussehen?
- wie groß ist der Schaden?

Für Ihre Antwort und Unterstützung danke ich im Voraus und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Edgar Schellmann



| 02.06.04