Massives Gebäude mit plastischer Putzgestaltung

Striegistal

Massives Gebäude mit plastischer Putzgestaltung

Diese Wirtschaftsgebäude aus Ziegel und Porenbeton wurde mit einem Fachwerkimitat aus Kalkputz verse ...

Olaf aus Sachsen

angelegt am: 19.02.09 / 15185x angezeigt

Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !

gelernter Maurer und Bauing. der mit Liebe seinen kleinen Bauernhof mit der Familie saniert(e). Die Fassade mit dem Fachwerkimitat wurde aufgrund des von den Vorbesitzern hinterlassenen Fachwerkschäden und Umbauten nach den vorgefunden Beständen mit der Hand und den üblichen Bauwerkzeugen aus Putzmörtel geformt. Es ist ein Unikat. Die massive Scheune (24er Hochlochziegel) wurde ebenso verputzt. Fazit: Dieses Fachwerkimitat funktioniert auf WDVS und auf massiven Wänden. Diese Fassadengestaltung ist inzwischen patentrechtlich geschützt. Bei Bedarf bitte melden. Lizenzen sind erhältlich und recht preiswert - inkl. Beratung.

Die aktuellesten Bilder

Schief
Schief
Noppenbahn
Feuche
Gewände imitieren
Gehrung

Die aktuellesten Fragen

Welterbe

12.03.2017 | Anzahl Kommentare: 9 | 300 x angezeigt

Feiertag

02.10.2015 | Anzahl Kommentare: 1 | 224 x angezeigt

Die aktuellesten Kommentare

Welche Wand denn nun ??

13.11.2017 | Auf welche Art Fundament steht unser 4 Ständerhaus ?

Außenwand

10.11.2017 | Auf welche Art Fundament steht unser 4 Ständerhaus ?

Wer

04.11.2017 | innenliegendes Fachwerk Feuerschutz

Die aktuellsten Gästebucheinträge

Hallo Olaf,

ist das ein aktuelles Sanierungsprojekt, wovon du die Bilder eingestellt hast?

FG Udo

LEHM - natur am bau
Mitglied der Fachwerk.de Community
LehmHandWerk Udo Mühle | | 13.03.17

ja, die Fotos sind keine Woche alt !

Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 13.03.17

Unglaublich!

LEHM - natur am bau
Mitglied der Fachwerk.de Community
LehmHandWerk Udo Mühle | | 13.03.17

Deshalb verbreite ich sie ja - damit man das unglaubliche auch sieht - bei Facebook sind sie auch "unterwegs"

Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 14.03.17

Hallo Olaf,
hast du deine Schindel auch am unterem Rand verklebt ?

Ruhe
Mitglied der Fachwerk.de Community
Gerüstbau u. Asbestsanierung im ganzem Ruhrgebiet | | 18.07.16

sorry - meinst Du die Skiffer-Schindeln am Wohnhausdach ?

Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 18.07.16

Hallo Olaf,

danke für die Nachricht, aussen wie gesagt liegt das Fenstergewände und innen ein Sturz
aus Holz das ganze ist etwas versetzt weil das Kunststofffenster am Gewände
anliegt.

Auf dem Speicher kann man erkennen dass über den Fenstern Rundbogen gemauert wurden.

Was kann ich unter zweischalig verstehen?

Könnte man bevor man die Brüstung rausbricht die senkrechten Gewändesäulen durch längere Säulen ersetzen?

Vielen Grüsse

Markus


Mitglied der Fachwerk.de Community
| 20.04.14

zweischalig bedeutet - innen und außen 12er Wand mit Luftspalt und querverbindenen Ziegeln.
1. Fenster ausbauen
2. Putz abhacken um das Mauerwerk zu erkennnen
3. Gewände ausbauen - Gewände ist eigentlich nichttragend - die Entäasungsbögen oben tragen allen Lasten aus dem Mauerwerk ab. Der Holzsturz und die Betongewände bilden nur einen räumlichen Abschluß
4. Brüstung rausbrechen/flexen,
5. Anschlag aus Ziegel neu hochmauern im Verbund mit der alten Wand - dazu sind die 1/2 Steine am Gewändestoß vorscihtig herauszunehmen. Sollte es doch nur eine 24er Wand sein und das Ende mit Bindern und die Läuferschicht mit ganzen Läufern begonnen worden sein , dann in jeder vierten Schicht einen Binder zur Hälfte rausnehmen,

Das ganze unter Vorbehalt, da ich nur sächsiche Bauweisen kenne und das nach Deine Beschreibung so passen würde. Ein alter Maurer könnte das vor Ort überprüfen. Wichtig: Beim Aufmauern alles gründlich annässen, alte Ziegel vorm vermauern sogar einige Sekunden ins Wasser tauchen. Mischung für den Anschlag 1:2:8 (Zement:Kalk:Sand). oder Mauermörtel eines Herstellers. Ich hoffe, es hilft. Ist eigentlich keine Arbeit für Baulaien !

Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 20.04.14

Danke für Deine Ausführungen, werde ich auf keinen Fall alleine bzw. ohne kompetente Hilfe einbauen.


Mitglied der Fachwerk.de Community
| 20.04.14

Ich war doch nur mal kurz weg ;-)


Mitglied der Fachwerk.de Community
BAUST Bau & Sanierung Struve | | 22.02.14

Hallo Olaf,
würde gerne meinen Horizont erweitern, was die Haftvermittlung zwischen Kalkputz und Lehmsteinen so extrem verbessern kann. Ich habe keinerlei Interesse und auch keine Möglichkeiten, Dein Wissen irgendwie auszubeuten, es geht mir ums reine VErständnis.
Komme übrigends auch aus Sachsen ;) eigendlich ja Vogtland...haben ein 300 JAhre altes Umgebindehaus dort, die letzten 3 Jahre totalsaniert, 90% "ohne neumodischen Mist", ein paar kleinere unwesentliche Kompromisse haben wir durchgehen lassen. Bin da auch kein Dogmatiker. Mag nur nicht Leute, die immer gleich mit Folie, Styropor und Beton kommen, speziell, wenn es um alte Bausubstanz geht.
Gruß, derzeit allerdings aus Kairo
Markus Preller

Dem Ingenieur ist nichts zu schwör.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 01.07.13

Im Prinzip ist es ganz einfach - Du mußt eine Übergangsmischung aus beiden Stoffen auftragen - Lehm und Kalk und Sand - diesen Grundgedanken habe ich mit modernen Baustoffen auch modifiziert. Nun versuche mal Dein Glück. Mehr gibt es nicht, sorry !

Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 01.07.13

danke, ich will ja nicht dein rezept klauen. hast ja auch recht, man muß vorsichtig sein, mit wem man sein wissen hier teilt. ich dachte nur, es wäre ein bißchen unfair, einem, der den Trick nicht kennt (in dem Fall C.), dazu zu raten, und die leute stehen dann da und ihnen fällt der mist nach ein paar jahren wieder runter...der flucht dann auf dich. das muß einen natürlich nicht kratzen, aber direkt in die Irre würde ich niemanden leiten wollen, der alten Bausubstanz zuliebe schon nicht. Die LEute bauen eh schon so viel Murks, da müssen wir ja nicht noch in dieselbe Kerbe hauen.
Gruß
Markus

Dem Ingenieur ist nichts zu schwör.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 01.07.13

Er macht es ja nicht selber, sondern ein Maurer. Gewissen handwerkliche Grundkenntnisse sollte man schon von Handwerkern erwarten. Auch Lehmputz kann abfallen.

Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 01.07.13

klar, alles kann abfallen, wenn man es nicht richtig macht, da hast du schon Recht. Von Handwerkern erwarte ich leider immernoch und immer wieder zuviel und wurde/werde regelmäßig enttäuscht. Da ich selber gelernter Bautischler bin, halber Zimmermann und viertelster Steinmetz dazu, und alle meine Vorfahren Maurer, Brettschneider, Kamm-Macher, Geigenbauer o.ä. darf ich das jetzt sagen: die Handwerker haben heute keine Ehre mehr im Leib. Alles wird nur noch nach Gebrauchsanweisung der Industrie verarbeitet, nur keine eigenen Rezepte, nicht mehr selber denken, der Kunde könnte ja reklamieren und dann bliebe der Regress am Handwerker hängen. So macht man es sich hinter Vorschriften bequem und schiebt die VErantwortung an die Industrie weiter. Daher scheut sich ein Handwerker heutzutage vor Situationen, die er nicht mit seinem Standard-Repertoire aus Silikon, Gipskarton, Fertigmischung im Papiersack und Ikea-Bauanleitung abarbeiten kann. Natürlich gibts auch hier die berühmten Ausnahmen, aber das ist vielleicht 1 in 100, wenn überhaupt.

Dem Ingenieur ist nichts zu schwör.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 02.07.13

An dieser Erscheinung - ist da nicht auch der Kunde und das deutsche (Un-)Rechtssystem schuld. Einschließlich der so viel gepriesenen Marktwirtschaft ? Ich habe als Handwerker noch die Zeiten voll erlebt, wo nur mir 3 Sorten Sand, 3 Sorten Kalk und 5 Sorten Zement sowie mehrerer Ziegelarten ganze Wohnblöcke gemauert und geputzt worden. Entsprechend einfach war dann auch die Sanierung. Probleme gab es immer und überall - aber man war gewillt, nicht nur für eine Genaration zu bauen. Vor 20 Jahren hatte ich mal eine Firma mit 10 Mann und 1 Mio Jahresumsatz - nunmehr arbeite ich nur noch allein und nehme die Arbeiten an, die mir Spaß machen - Nebenbei habe ich noch ein anderes Handwerk-Hobby - www.woll-lustig.de (Mein Opa war übrigens auch Zimmermann - fast 70 Jahre (!) selbstständig. Leider war ich da aber zu jung und wohnte weiter weg, um viel zu lernen.
MFG
Olaf

Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 02.07.13

natürlich ist das Kundenverhalten mindestens so ausschlaggebens wie die rechtlichen Umstände. Habe bei einem Tischler&Zimmerer gelernt, der wollte seine Kunden zu ihrem Glück immer ein bißchen zwingen (in Richtung Nachhaltigkeit und Öko), aber die Kunden wollten das auf Dauer garnicht, mit entsprechendem wirtschaftlichen REsultat. Der HAndwerker ist also in der Klemme: Nimmt er den Auftrag an und baut, was Kunde sich einbildet, eventuell gegen sein besseres (Ge)Wissen?
Wo hastn Du gearbeitet, daß ihr zu DDR-Zeiten soviele verschieden Sorten Sand, Kalk und ZEment herbekommen habt ;) wieder alles über Beziehungen oder wie? Die Baustellen, an die ich mich noch erinnern kann (Neubau auf dem Dorf an der tschechischen Grenze), da gabs mal höchstens 1 Sorte Sand, 1 Sorte Kalk, 1 Sorte Zement und ein Sammelsorium an zusammengeklaubten Mauersteinen - meistens gab es aber weder das eine, noch das andere, oder aber nur das eine und nicht das andere, das war die Auswahl ;)
Manche Menschen (und HAndwerker zähle ich darunter) werden durch solche Notsituationen halt erfinderisch, andere verlieren den Rest an Eigenmotivation und verlernen ihre berufseigenen Grundkenntnisse erst ganz, weil sie sie nie richtig anwenden konnten - das Ergebnis ist dann typischer DDR-Pfusch, den es ja auch gegeben hat.
Und solchen Handwerkern kommt man nach der Wende jetzt mit den feinen west-importierten Fertigprodukten. Prima, brauchen wir ja weiterhin nix zu denken, das macht jetzt nicht mehr die Partei, das macht jetzt Heraklit & Isover für uns.
mvg
Markus

Dem Ingenieur ist nichts zu schwör.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 02.07.13

nun, Putzsand (Dresdner) Estrichsand (Estawerdaer) und Betonkies wird es wohl auch bei Euch gegeben haben ....
karbitkalkhydrat, Weißkalkhydrat, Branntkalk und Kabitschlamm, Portlandzement, ZZ, HZ ..... gab es alles in der Baustoffversorgung - nur immer abwechselnd - jetzt gibt es nur noch Portlandzement !!
War im WBK K-M-St, dann Bau-Reko - Sonnenberg K-M-St und dann Fensterproduktion für den Sonnenberg (Betriebsleiter), an 1990 selbstständig .

Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 02.07.13

Putzsand, Betonkies, noch sonen groben Split für untendrunter, 1 Sorte Kalk im Papiersack (das hammse nich geschafft, den auch schon hart anzuliefern) und Portland (da wars dagegen relativ leicht, den hart werden zu lassen, aber wenns dann mal welchen gab, joi da haben sie dann aber auch gleich reingepfeffert was nur ging, alles blau, mit den harten Säcken hat man gleich im Fundament Steine gespart), das wars. Mehr is bei uns nicht angekommen. Aber du kommst ja auch aus der Stadt mit den 3 "o"s - Korl-Morx-Stodt... ;) das Vogtland unter der Prämisse: "das sind unsere Helden: seit 40 Jahren von jeglicher Versorgung abgeschnitten, und trotzdem leben sie noch".
Ich bin ja schon froh, wenn sie im Baustoffhandel heutzutage noch ne einigermaßen annehmbare Kalkfarbe haben, und nen normalen Kalkmörtel - mehr kann man wohl nicht erwarten.
Mei wenn ich dran denke, daß die Maler zu Wendezeiten ihre ganzen guten lange gehüteten Schätze einfach entsorgt haben, weil sie keine Herstellerdatenblätter und Verarbeitungshinweise hatten...da ist richtig was den Bach runtergegangen.

Dem Ingenieur ist nichts zu schwör.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 02.07.13