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Ziegelgewebe als universeller Putzträger Bauanleitungen > Aufbau/Konstruktion [forum 115734]

Ziegelgewebe als universeller Putzträger

Ziegelgewebe ist ein altbewährter Putzträger, den es schon seit 200 Jahren gibt, leider ist er eine zeitlang in Vergessenheit geraten, gewinnt aber in letzter Zeit immer mehr an Bedeutung.
Er eignet sich zum ausgleichen von Unebenheiten in Wänden und Decken, zur Rissesanierung oder zum direktem überspannen von Fachwerk und anderen Wandkonstruktionen, kann auch als Vorhangfassade mit Abstand montiert und verputzt werden.
Die Montage ist einfach und unkompliziert.
Dieser Putzträger kann mit Kalkmörtel und anderem Putz verputzt werden.
Suche nicht nach Fehlern, suche nach Lösungen. Henry Ford
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NEW.... | Th. Kehle | 13.04.09 | 7461x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (11)
Distanzmontageschraube bzw. Abstandmontageschraube Erfahrungsberichte > Bau/Umbau [forum 63196]

Distanzmontageschraube bzw. Abstandmontageschraube (Nordsachsen)

Vorstellung einer sehr vielseitig verwendbaren Spezialschraube.
Diese Schrauben gibt es im Fachhandel in den Längen von
60 mm bis 400 mm.
Verwendungsbeispiele :
Ausgleichsarbeiten bei Lattung
- Vorwandmontage
- Abhängen von Deckenkonstruktionen
- Einbau von Fenstern und Türen
- u.s.w.
-
A. Milling
Anfertigung von Verbundfenstern u. Isolierglasf. mit hist..getreuen Profilen und Rahmenquerschnitt
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Tischlerei Milling | Tischlermeister Andreas Milling | 16.12.06 | 5768x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (7)
Längsverbindung / gerades Hakenblatt mit losem Schloß Allgemein > Allgemein [forum 17611]

Längsverbindung / gerades Hakenblatt mit losem Schloß

Diese hervorragende Holzverbindung wurde mit und ohne Keil oder mit mehreren Keilen ausgeführt, die auch nach dem Austrocknen des Holzes nachgeschlagen werden konnten. Die so verbundenen Holzteile konnten nach keiner Seite ausweichen. Habe hier keine Maßangaben gemacht, weil diese Verbindungen äußerst selten gemacht werden.
Wie im Bild auch festgehalten wird, ist zwecks der Abscherung die 25 cm Vorholz zu beachten,
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Holzbau / Fachwerksanierung | Hans-Christian Heß | 07.11.04 | 9093x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (0)
Längsverbindung / Bogenschloß und Varianten Allgemein > Allgemein [forum 17389]

Längsverbindung / Bogenschloß und Varianten

Diese hervorragende Holzverbindung wurde mit und ohne Keil oder mit mehreren Keilen ausgeführt, die auch nach dem Austrocknen des Holzes nachgeschlagen werden konnten. Die so verbundenen Holzteile konnten nach keiner Seite ausweichen.
Habe hier keine Maßangaben gemacht, weil diese Verbindungen äußerst selten gemacht werden.
Das Bogenschloß habe ich nur 2 oder 3 mal im Hessenpark als Ansichtsobjekt ausgearbeitet.
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Holzbau / Fachwerksanierung | Hans-Christian Heß | 31.10.04 | 9363x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (4)
gerades Blatt in 2 Richtungen schräg eingeschnitten Allgemein > Allgemein [forum 17140]

gerades Blatt in 2 Richtungen schräg eingeschnitten

Dies ist die typische Verbindung bei Pfosten - , Strebenanschuhung.
Es ist darauf zu achten, dass der schräge Einschnitt auf der Außenseite aus Gründen des baulichen Holzschutzes stets nach innen hin ansteigt.
Dieses Blatt weist eine geringe Knicksicherheit als die Verbindung gerades Blatt schräg eingeschnitten auf. Verbindungsmittel sind analog zu wählen.
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Holzbau / Fachwerksanierung | Hans-Christian Heß | 24.10.04 | 6641x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (0)
gerades Blatt schräg eingeschnitten Allgemein > Allgemein [forum 17139]

gerades Blatt schräg eingeschnitten

Dies ist die typische Verbindung bei Pfosten - , Strebenanschuhung.
Es ist darauf zu achten, dass der schräge Einschnitt auf der Außenseite aus Gründen des baulichen Holzschutzes stets nach innen hin ansteigt.
Durch die beiden schrägen Einschnitte ist diese Verbindung senkrecht zum Blatt gegen Knicken ausreichend gesichert.
Zur Sicherung der Verbindung sind Holznägel oder Verschraubungen von der Innenseite vorzusehen, die je nach anfallenden Lasten, zu bemessen sind
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Holzbau / Fachwerksanierung | Hans-Christian Heß | 24.10.04 | 6965x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (0)
falscher Zapfen mit Keilen Allgemein > Allgemein [forum 16893]

Falscher Zapfen mit Keilen

Der falsche Zapfen wird da angewandt,wo der "alte Zapfen" durch tierischen Befall oder durch Fäulnis zerstört wurde.
Wenn bei Reparaturarbeiten der Zapfen durchtrennt werden mußte, kommt ebenfalls der falsche Zapfen zum tragen.Die Verbindung falscher Zapfen mit Keilen kommt dort zum tragen, wo ein seitliches Einschieben des falschen Zapfens nicht ausführbar ist. Der falsche Zapfen wird an die Schwelle ( Rähm ) mit einem Holznagel und an den Pfosten mit zwei Holznägeln gesichert.
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Holzbau / Fachwerksanierung | Hans-Christian Heß | 14.10.04 | 7901x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (1)
falscher Zapfen Allgemein > Allgemein [forum 16892]

Falscher Zapfen

Der falsche Zapfen wird da angewandt,wo der "alte Zapfen" durch tierischen Befall oder durch Fäulnis zerstört wurde. Wenn bei Rearaturarbeiten der Zapfen durchtrennt werden mußte, kommt ebenfalls der falsche Zapfen zum tragen. Der falsche Zapfen wird an die Schwelle ( Rähm ) mit einem Holznagel und an den Pfosten mit zwei Holznägeln gesichert. Das Zapfenloch wird etwas größer gestemmt damit man den falschen Zapfen einschieben kann.
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Holzbau / Fachwerksanierung | Hans-Christian Heß | 14.10.04 | 9403x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (0)
Versätze bei schrägstehenden Hölzern Teil I / der einfache Versatz Haus > Holzbau [forum 16461]

Versätze bei schrägstehenden Hölzern Teil I / der einfache Versatz

Die Versätze erfolgen bei schrägstehenden Hölzern, wie Streben in den Fachwerkswänden und beim Dachverband.
Sie gelangen da zur Anwendung, wo ein schrägstehendes Holz mit der Hirnseite einen starken Druck auf ein Längsholz, die Holzfasern seitlich zusammenpressend, ausübt.
Die Verbindung hat demnach die Aufgabe, die beanspruchte Druckfläche von Strebe und Schwelle zu vergrößern. Bei allen Versätzen sollte auf ausreichend Vorholz geachtet werden. Die Funktion bzw. Belastbarkeit des Versatzes hängt davon entscheidend ab.

Der einfache Versatz, auch Stirnversatz genannt, wird bei allen Strebenverbindungen notwendig, deren Neigungswinkel 60° und weniger beträgt. Die Fuge der Versätze erhält man durch Teilung des stumpfen Winkels. Der Versatz erhält die ganze Breite der Strebe.

Teil II der doppelte Versatz und Teil III der schräge Zapfen mit Versatz folgen im Redaktionellen Beitrag.
Jeder Dummkopf kann eine Scheune einreißen, doch um eine zu bauen, braucht man einen Zimmermann.
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Holzbau Eckardt | Zimmergesell Michael Eckardt | 03.10.04 | 10573x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (2)
Längsverbindung/ schräges Hakenblatt mit Grad Allgemein > Allgemein [forum 16269]

Längsverbindung / schräges Hakenblatt mit Grad

Dieses Blatt ist selten zu finden, da sich nicht jeder daran traut (auch von Zimmerleuten nicht gerne gemacht ). Die Verbindung ist hauptsächlich auf Druck ausgelegt, wird aber durch den Grad in der Mitte, Zugkräfte aufnehmen und die Verbindung vor seitlichem Verschieben schützen. Keinen Halt bietet es vor horizontalem Verbiegen. Die Blattlänge beträgt 3 x Höhe des Holzes, die Einschnittiefen am Anfang und Ende sind jeweils 1/5 x Höhe des Holzes. Der Grad wird so ausgeführt , wie es in der Zeichnung zu ersehen ist. ( in der Mitte des Blattes 90 ° )
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Holzbau / Fachwerksanierung | Hans-Christian Heß | 27.09.04 | 7051x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (0)
Längsverbindung/ schräges Hakenblatt mit schrägemStoß und Keil Allgemein > Allgemein [forum 16268]

Längsverbindung / schräges Hakenblatt mit schrägem Stoß und Keil

Dieses Blatt ist selten zu finden. Es ist eine Verbindung die hauptsächlich auf Zug und Druck beansprucht werden kann. Es wird zum Verlängern von Schwellen Rähm und Balkenlage und andere Hölzer benutzt. Dieses Blatt ist wenig auf seitliche Verschiebung belastbar. Es ist nicht all zu schwer herzustellen und es hat einen großen Nutzen. Die Blattlänge beträgt 3 x Höhe des Holzes, die Einschnittiefen am Anfang und Ende sind jeweils 1/5 x Höhe des Holzes Die Keilbreite beträgt 1/6 x Höhe des Holzes
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Holzbau / Fachwerksanierung | Hans-Christian Heß | 27.09.04 | 4792x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (0)
Längsverbindung/ Zapfen mit schrägem Stoß Allgemein > Allgemein [forum 16266]

Längsverbindung / Zapfen mit schrägem Stoß

Dieses Blatt ist auch sehr selten zu finden.
Es ist eine Verbindung die hauptsächlich auf Zug beansprucht werden kann. Es wird zum Verlängern von Schwellen Rähm und Balkenlage benutzt. Dieses Blatt ist wenig auf seitliche Verschiebung belastbar.
Es ist nicht all zu schwer herzustellen. Die Blattlänge beträgt 2 bis 3 x Höhe des Holzes.
Die Zapfendicke ist am Anfang 1/3 und am Ende des Zapfens 2/3 x Höhe des Holzes.
Die schräge am Stoß beträgt 4/5 x Höhe des Holzes.
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Holzbau / Fachwerksanierung | Hans-Christian Heß | 27.09.04 | 3293x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (0)
Längsverbindung/ Schlüsselblatt Allgemein > Allgemein [forum 16265]

Längsverbindung / Schlüsselbaltt

Dieses Blatt ist auch sehr selten zu finden.
Es ist eine Verbindung die hauptsächlich auf Zug und Druck beansprucht werden kann.
Es wird zum Verlängern von Schwellen benutzt.
Dieses Blatt ist wenig auf seitliche Verschiebung belastbar.
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Holzbau / Fachwerksanierung | Hans-Christian Heß | 27.09.04 | 1868x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (1)
Längsverbindung/ schräges Hakenblatt Allgemein > Allgemein [forum 16239]

Längsverbindung/schräges Hakenblatt

Dieses Blatt ist eine Verbindung die hauptsächlich auf Zug und Druck beansprucht werden kann.
Es wird zum Verlängern von Schwellen Rähm und Balkenlage uun andere Hölzer benutzt.
Dieses Blatt ist wenig auf seitliche Verschiebung belastbar.
Es ist das Blatt das ich am liebsten mache, da es das Vorteilhafteste der Blätter ist, es ist nicht all zu schwer herzustellen und es hat einen großen Nutzen.
Die Blattlänge beträgt 3 x Höhe des Holzes, die Einschnittiefen am Anfang und Ende sind jeweils 1/5 x Höhe des Holzes
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Holzbau / Fachwerksanierung | Hans-Christian Heß | 26.09.04 | 8111x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (1)
Längsverbindung/ gerades Hakenblatt mit Keil Allgemein > Allgemein [forum 16238]

Längsverbindung/gerades Hakenblatt mit Keil

Dieses Blatt ist eine Verbindung wie das gerade Hakenblatt jedoch mit Keilen zur Aussteifung in der Mitte, die hauptsächlich auf Zug beansprucht werden.
Es wird zum Verlängern von Schwellen Rähm und Balkenlage benutzt.
Dieses Blatt ist vertikal nicht auf Biegung belastbar.
Das bedeutet, daß die beiden zu verbindenden Balken an mehreren Punkten aufliegen müßen.
Die Herstellung ist recht einfach.
Blattlänge beträgt 1,5 x Höhe und 1/2 x Höhe des Holzes, die Blattiefe ist am Blattende 5/8 x Höhe des Holzes und am Blattanfang 3/8 x Höhe des Holzes.
Die Keilbreite beträgt 1/4 x Höhe des Holzes.
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Holzbau / Fachwerksanierung | Hans-Christian Heß | 26.09.04 | 3381x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (0)
Längsverbindung/ gerades Hakenblatt Allgemein > Allgemein [forum 16237]

Längsverbindung/ gerades Hakenblatt

Dieses Blatt ist eine Verbindung, die hauptsächlich auf Zug beansprucht werden.
Es wird zum Verlängern von Schwellen Rähm und Balkenlage benutzt.
Dieses Blatt ist vertikal nicht auf Biegung belastbar.
Das bedeutet, daß die beiden zu verbindenden Balken an mehreren Punkten aufliegen müßen.
Die Herstellung ist recht einfach.
Blattlänge beträgt 2 x Höhe des Holzes, die Blattiefe ist am Blattende 5/8 x Höhe des Holzes und am Blattanfang 3/8 x Höhe des Holzes.
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Holzbau / Fachwerksanierung | Hans-Christian Heß | 26.09.04 | 4937x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (1)
Längsverbindung/schräges Blatt mit geradem Stoß Allgemein > Allgemein [forum 16236]

Längsverbindung/ schräges Blatt mit geradem Stoß

Dieses Blatt ist eine Verbindung, die hauptsächlich auf Druck beansprucht werden kann. Man verwendet dieses Blatt vorwiegend in der Sanierung, zum Verlängern von Schwellen Rähm und Balkenlage. Dieses Blatt kann kaum auf Zug, seitliches Verschieben und Biegung belastet werden. Mann nennt dieses Blatt auch Gerberblatt oder das Gerbergelenk, da es mit zwei Bauschrauben oder Gewindestagen gesichert werden muß. Die Herstellung ist recht einfach. Blattlänge beträgt 3 x Höhe des Holzes und die zwei seitlichen Einschnitte betragen je 1/5 x Höhe des Holzes.
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Holzbau / Fachwerksanierung | Hans-Christian Heß | 26.09.04 | 3107x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (0)
Längsverbindung / gerades Blatt mit schrägem Stoß Allgemein > Allgemein [forum 15995]

Längsverbindung/ gerades Blatt mit schrägem Stoß

Dieses Blatt ist eine Verbindung, die hauptsächlich auf Druck und auf Biegung beansprucht werden kann. Man verwendet dieses Blatt vorwiegend in der Sanierung, zum Verlängern von Hölzern aller Art oder zum Anschuhen von Pfosten, Streben , Schwelle und/oder Rähm. Durch den schrägen Anschnitt ( wenn das Blatt richtig angewendet wird ) fließt eindringendes Wasser nach Außen ab und ein angeschuhter Pfosten/Strebe kann genauso stark belastet werden wie ein neuer.Die Blattlänge beträgt 2 x Höhe des Holzes und die Blattiefe ist je 1/2 x Höhe des Holzes. Der schräge Schnitt beträgt 60° oder 1/5 x Höhe des Holzes.
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Holzbau / Fachwerksanierung | Hans-Christian Heß | 19.09.04 | 2912x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (1)
Längsverbindung / Stufenblatt mit Zapfen Allgemein > Allgemein [forum 15994]

Längsverbindung / Stufenblatt mit Zapfen

Diese Verbindung ist eine Kombination von Zapfenstoß und Blattstoß. Sie wird ebenfalls zur Verlängerung der Hölzer angewandt. Das Blatt wird aber recht selten ausgeführt. Das Blatt ist wie die anderen beiden, bei Beanspruchung von Zug- und Biegekräfte und seitliches Verschieben recht anfällig. Daher wird diese Verbindung meist nur im Schwellenbereich eingesetzt. Die Blattlänge ist 2/3 von der Höhe des Holzes und die Zapfenlänge ist 1/3 von der Höhe des Holzes. Die Einteilung des Zapfens ist zu je 1/3 der Breite des Holzes und die Blattiefe zu je 1/2 von der Höhe des Holzes.
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Holzbau / Fachwerksanierung | Hans-Christian Heß | 19.09.04 | 2393x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (0)
Längsverbindung / Zugblatt Allgemein > Allgemein [forum 15993]

Längsverbindung / Zugblatt

Diese Verbindung ist eine reine Zugverbindung, wie der Name es schon sagt.
Dieses Blatt wird häufig in der Sanierung angewandt, weil sie recht schnell zu erstellen ist.
Bei Beanspruchung von Biegekräfte und seitliches Verschieben ist dieses Blatt nicht so geeignet. Daher ist es meist nur im Schwellenbereich einzusetzen.
Die Blattlänge ist 1,5 x Höhe des Holzes, die Blattiefe ist von der Oberkante des Holzes aus 3/5 zu 2/5 und am Blattende gerade umgekehrt; also 3/5 zu 2/5 von der Unterkante des Holzes. Das Blatt wird durch zwei 20 èr Holznägel gesichert.
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Holzbau / Fachwerksanierung | Hans-Christian Heß | 19.09.04 | 3039x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (1)
Längsverbindung / Blattstoß Allgemein > Allgemein [forum 15984]

Längsverbindung/Blattstoß

Der Blattstoß wird zum Verlängern von Balken benutzt. Dies ist eine recht einfache Verbindung, die im Allgemeinen recht oft zur Ausführung kommt; die aber kaum Kräfte auf Zug, Biegung oder seitliches Verschieben zuläßt.
Die Verbindung wird durch zwei 20`er Holznägel gesichert.
Die Blattlänge ist 1 x Höhe des Holzes und die Blattiefe ist 1/2 x Höhe des Holzes.
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Holzbau / Fachwerksanierung | Hans-Christian Heß | 18.09.04 | 2749x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (0)
Längsverbindung / Zapfenstoß Allgemein > Aufbau/Konstruktion [forum 15983]

Längsverbindung / Zapfenstoß

Zapfenlänge ist 1/2 x die Höhe des Holzes. Die Einteilung des Zapfens ist jeweils zu 1/3 der Holzbreite.
Diese Verbindung wird nur im Bereich der Schwelle als Verlängerung angewandt. Dies ist eine einfach auszuführende Verbindung, die aber kaum Kräfte im Bereich der Zug- und Biegung aufnimmt.
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Holzbau / Fachwerksanierung | Hans-Christian Heß | 18.09.04 | 2511x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (0)
Das Blatt/ Eckverbindungen Teil I Wand > Holzbau [forum 15654]

Das Blatt/ Eckverbindungen Teil I

Blattverbindung werden verwendet, wo Hölzer in einer Ebene zu verkreuzen sind. Beim Blatt werden die Hölzer soweit ausgestemmt, dass die Oberkante bündig in einer Ebene zum liegen kommt. Meist finden sie Anwendung, wo Schwellen und Pfetten(Rähme) im rechten Winkel zu verbinden sind. Dort heißen sie Eckverblattungen. Auch bei der Verbindung von flachen Hölzern im Innenausbau, bei Friesen und Fußkreuzen von Tischen und Fenstersprossen finden sie Anwendung. Alle Verbindungen müssen so angeordnet werden, dass ein Ausweichen/Verschieben nach beiden Seiten nicht stattfinden kann.

Das gerade Eckblatt ist die einfachste Verbindung in der Ausführung und gleicht dem einfachen Blatt bei Längsverbindungen. Die Sicherung dieser Verbindung, erfolgt nur durch den Holznagel. Beim sichtbar bleibenden Fachwerk verdeckt man die Hirnholzflächen durch Blatt mit Gehrung. Bei dieser Art der Ausführung wird der konstruktive Holzschutz optimal verwirklicht! Im Bezug auf Witterungseinflüsse!

Teil II das gerade hakenförmiges Eckblatt , Teil III das schwalbenschwanzförmiges Eckblatt, Teil IIII das schräge Eckblatt und TeilV die Schwellenkreuzung folgen im Redaktionellen Beitrag.
Jeder Dummkopf kann eine Scheune einreißen, doch um eine zu bauen, braucht man einen Zimmermann.
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Holzbau Eckardt | Zimmergesell Michael Eckardt | 05.09.04 | 5046x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (4)
Allgemein > Allgemein [forum 15576]

Fachbegriffe eines Zimmermanns Teil 1

Abbund - Das Anreißen, Bearbeiten und Zusammenpassen
der Hölzer zu Gefügeeinheiten auf dem
Zimmerplatz ( Abbundplatz)

Abbundziffern - Ziffern/Zeichen zur Kennzeichnung der
einzelnen Hölzer einer Gefügeeinheit beim
Abbund.

Andreaskreuz - Überkreuzung zweier Hölzer in X-Form.
Das Andreaskreuz dient sowohl zur
Verstrebung und zur Aussteifung als auch
zur Ausschmückung.

Ankerbalken - Balken zur Aufnahme von horizontalen
Zugkräften, häufig mit Zapfenschloß oder
Überkämmung, in neuerer Zeit auch als
Eisenanker ausgeführt.

Anriß - im Bereich einer Holzverbindung beim Abbund
eingeritzte Markierung, die die Position
eines zu erstellenden Zapfenlochsoder
Blattes angibt.

Anschuhen - das Verlängern von Hölzern längs zur Faser.

Aufsatteln - Aufeinanderfügen von konstruktiven Hölzern.

Aufschiebling - Kurzes, keilförmiges Holzstück, das dem
unteren Ende eines Sparrens aufgenagelt ist
und zur Herstellung des Dachüberstandes
an den Traufen dient.

Ausfachung - Ausfüllung eines Gefaches u.a. durch Holz
Lehm oder Steine.

Aussteifung - Maßnahme ur Sicherung der Konstruktion gegen
Verschiebungen.

Balken - freigespanntes, tragendes, horizontales
Kantholz; alle Balken einer Konstruktions-
ebene bilden die Balkenlage.Liegen die
Balken parallel zum First, handelt es sich
um eine Längsbalkenlage, liegen sie quer zum
First, um eine Querbalkenlage.
Vom letzten Querbalken können bis zur
Giebelwand Stichbalken, zu den Giebelecken
Gradstichbalken angebracht werden, die
häugig vorkragende Stockwerke tragen.


Balkenkopf - Ende eines Balken, das kunstvoll profiliert
und beschnitzt sein kann.

Baumkante - am bearbeiteten Holz verbliebene nartürliche
Rundung mit oder ohne Rinde
(auch Schalkante genannt).

Blatt - Auf etwa die Hälfte flach reduziertes Ende
oder Zwischenstück eines Holzes, das zur
Verbindung mit einem anderen Holz in seine
Negativform (Blattsasse) eingestzt und
meistens mit Holznägeln gesichert wird.

Bohle - breites, über 4 cm dickes Holz

Brett - breites, meist 2,4 bis etwa 4cm dickes Holz

Bundbalken - Balken, der die beiden Außenwände verbindet

Bundseite - Gemeinsame Flucht unterschiedlich dicker
Hölzer in einer Konstruktionsebene.
Auf der Bundseite stehen Aufriß- und Abbund-
ziffern. Im fertigen Fachwerkhaus zeigt die
Bundseite nach außen bzw. bei Innenwänden
in der Regel zu einem Verbindungsraum
(Flur, Diele)
Bundwand - aussteifende und zonenbildende Innenwand.
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Holzbau / Fachwerksanierung | Hans-Christian Heß | 01.09.04 | 5275x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (2)
Verknüpfung der Hölzer Teil I / gerades Blatt Wand > Holzbau [forum 14864]

Verknüpfung der Hölzer Teil I / gerades Blatt

Bei Wandanschlüssen der Außen- und Innenwände werden die Schwellen- und Rähmverbindungen der in einer Ebene liegenden Hölzer durch die Überblattungen miteinander verbunden. Es sind also Vereinigungen zweier Hölzer im Winkel. Hiebei können beide Hölzer oben und unten ,,bündig" sein, oder das Holz, welches aufliegt, sprich getragen wird, kann schwächer sein als das jenige, welches trägt.


Beim geraden Blatt wird bei gleich dicken Hölzern in der gleichen Weise verfahren wie beim einfachen Blatt. Sind die Hölzer verschieden stark, dann schneidet man aus dem schwächeren Holz die Hälfte heraus und aus dem Trageholz dieselbe Dicke. Holznägel verhindern das Abheben oder Herausziehen.
Jeder Dummkopf kann eine Scheune einreißen, doch um eine zu bauen, braucht man einen Zimmermann.
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Holzbau Eckardt | Zimmergesell Michael Eckardt | 07.08.04 | 2767x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (2)
Riegelverzapfungen Teil I Wand > Holzbau [forum 14532]

Riegelverzapfungen Teil I

Die Riegel werden horizontal zwischen die einzelnen Wandstiele(Bundstiele) eigespannt und haben den Zweck, die fenster- und Türöffnungen oben und unten zu begrenzen, ferner die Stielhöhe in gleich hohe Fächer zur Aufnahme der Ausfüllungswerkstoffe zu teilen. Den Riegeln gibt man den Querschnitt der normalen Stiele(nicht der Eck- oder Bundstiele). Die Höhe kann mit Ausnahme der fenster- und Türriegel sehr beschränkt werden und mit ca. 10 cm hinreichend sein. Den oberen Abschluß bei Fenstern nennt man Sturzriegel(Fenster- oder Türriegel), den unteren Brüstungsriegel, alle anderen heißen Zwischenriegel. Die Fensterriegel werden bei der Ausführung nicht nur verzapft, sondern auch versatzt, um die darüber liegende Mauerlast besser auf den Stiel übertragen zu können(größere Druckfläche).
Jeder Dummkopf kann eine Scheune einreißen, doch um eine zu bauen, braucht man einen Zimmermann.
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Holzbau Eckardt | Zimmergesell Michael Eckardt | 25.07.04 | 3899x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (2)
Verzapfungen  bei der Fachwerkwand Teil I / der einfache Zapfen Wand > Holzbau [forum 14242]

Verzapfungen bei der Fachwerkwand Tei I / der einfache Zapfen

Die Zapfen werden dort angewandt, wo ein Holz an der Hirnseite mit einem Langholz verbunden werden soll. Lezteres erhält eine vertiefte Nute(Zapfenloch), in welche der am Hirnholz befindliche Zapfen so versenkt wird, dass er aussen nicht sichbar wird. Sie haben den Zweck, die Verschiebung der Stiele nach den Seiten zu verhüten. Die oberen Zapfen der Stiele(am Rähm) sind länger(abgefast), damit sie sich leichter einführen lassen und um eine Absplitterung zu vermeiden. Im Rähm sind die Zapfen zu nageln, um beim Aufschlagen(Richten) der Wand ein Anheben zu verhindern. In der Schwelle brauchen die Zapfen des Stieles nicht unbedingt genagelt zu werden, da die Last der Wand auf sie drückt. Das Zapfenloch ist stehts etwas tiefer zu stemmen, als der Zapfen lang ist, damit er nicht belastet wird.

Die gebräuchlichsten Zapfen für Stiele und Riegel sind: einfache Zapfen(siehe Zeichnung),Blattzapfen einfach und der doppelte(auch Blockzapfen, wird meist bei sehr starken Hölzern angewandt), der geächselte Zapfen,der Eckzapfen(auch mit Versatzung), schwalbenschwanzförmige Zapfen und Kreuzzapfen.
Jeder Dummkopf kann eine Scheune einreißen, doch um eine zu bauen, braucht man einen Zimmermann.
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Holzbau Eckardt | Zimmergesell Michael Eckardt | 10.07.04 | 10304x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (4)
Das Umgebindehaus (©Ing.- büro J. Hummel) Haus > Fachbegriffe [forum 10043]

Das Umgebindehaus

Unter einem Umgebindehaus versteht man ein vor die Außen- wände einer Umgebindestube gestelltes Stützgerüst aus Ständern, Rähm und Kopfstreben. Die Kopfstreben des Umgebindes werden zu Knaggen, wenn sie mit eingezogenen Spannriegeln bogenförmig ausgeschnitten sind. Ein solches Bogenfeld wird als Joch bezeichnet. Die Umgebindestuben können Holzblockwände, Blockbohlenwände, Wände von Fachwerk oder Lehmbau aufweisen. Teilweise wurden bei späteren Umbauten Block-Außenwände durch Massivwände ersetzt.

Der Bau von Umgebindehäusern und Blockbauten war zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert entlang des Oberpfälzer Waldes, des Erzgebirges im Egerland und in der Oberlausitz sowie in Oberschlesien eine vorherrschende Bauweise. Wahrscheinlich ist die Bauweise slawischen Ursprungs und wurde von deutschen Siedlern und assimilierten Slawen weiterbetrieben.

Die Bauweise erklärt sich aus dem damaligen Holzreichtum der Gebiete. Es können nachwachsende Rohstoffe verwendet werden. Die geringe Baufeuchte lässt einen trockenen Ausbau zu. Hohe Wärmedämmwerte sind durch zusätzliche Dämmschichten genauso möglich wie bei anderen Bauweisen. Das Umgebindehaus stellt gegenüber dem reinen Holzblockhaus eine Verbesserung dar, da es die Lasten über Stützen ableitet. Eine Lastübertragung über die stark setzungsaktiven waagerecht liegenden Blockbohlen wird hierbei vermieden.

Oberlausitzer Umgebindehaus
Kommt man in die Lausitz, findet man dort häufiger eine Abwandlung des Umgebindehauses das so genannte Bogenumgebinde. Beim Bogenumgebinde sind die Ständer ähnlich einer Arkadenreihe angeordnet. Diese bilden optisch mit den Kopfbändern eine Einheit. Der Bogen, der zwei Ständer verbindet wird in der Regel von vier Kopfbändern gebildet. Dabei werden die flächengerundeten Kopfbänder in das Rähm und die die steileren Kopfbänder in die Schwelle des Obergeschosses eingeblattet. Bei dieser Konstruktion überschneiden sich die Kopfbänder und verbinden somit optisch wie auch konstruktiv das Umgebinde und damit das Erdgeschoss mit dem Obergeschoss.

Das Vogtländische Umgebindehaus
Beim vogtländischen Umgebindehaus wurde für die Holzkonstruktion in den meisten Fällen Kiefern- oder Fichtenholz verwendet. In seltenen Fällen wurden diese beiden Sorten durch Lärchenholz ergänzt. Kennzeichnend für das obere Vogtland war ein sogenannter Umschrot, der eine drempelartige Raumerhöhung des Oberstockes bildete. Er verlieh dem Gebäude eine besondere Festigkeit. Der Umschrot bestand aus einem Balkenkranz von Stämmen voller Gebäudelänge und voller Gebäudebreite, der im Ganzen einen in sich geschlossenen Gürtel um das Gebäude bildete. Auf den raumtrennenden Querwänden des Flurs zur Blockstube und zum Stall besitz der Umschrot Querverbindungen. Diese wurden nur durch Türöffnungen mehr oder weniger tief eingeschnitten. Im oberen Flur blieb zu den beiden Giebelseiten eine Schwelle aus einem, manchmal auch zwei Balkenhöhen, über die man steigen musste. Bestehend aus vier übereinanderliegenden Balken bildete der Umschrot oft am Giebel die Brüstungshöhe für die Fenster. Die beiden Bundwände über den eben beschriebenen Querverbindungen und der rückwärtige Giebel bestehen aus Fachwerk.

Mit freundlicher Genehmigung übernommen von:
Ing.- büro J. Hummel
Klingenthaler Straße 71
08262 Tannenbergsthal
Alles unter Dach und Fach
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Fachwerk.de | Hartmut Stöpler | 22.01.04 | 5125x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (2)
Haus > Fachbegriffe [forum 10033]

Ernhaus

über die traufseite erschlossenes fachwerkwohnhaus (mitteldeutsches fachwerk). meist dreizoniges haus mit eingang über die mittlere zone. diese zone (raum) liegt meist tiefer (d.h.der raum ist höher) als die übrigen. oft ist dieser bereich im gegensatz zu den anderen nicht unterkellert. dort befindet sich auch die treppe ins og und ursprünglich die küche des hauses.

(Herkunft, Verweise:) "Ern, auch Ähren, Ehren, Öhrn... > "Hausflur"(<8.Jh) Mhd. > "Fußboden" gilt als entlehnt aus 1. arena f. "Sand(boden). Aber auch Urverwandtschaft mit 1. area "freier Platz", "Dreschtenne" oder ... arinn "Feuerstatte, Herd" ist nicht ausgeschlossen "
Quelle: KLUGE Etymologischea Wörterbuch der deutschen Sprache; Verlag DE GRUYTER-Berlin-New York,1999
ZEITGEMÄSSE KONZEPTE FÜR HISTORISCHE GEBÄUDE
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punkt4 architekten | christian bernard | 22.01.04 | 3565x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (2)
Fussboden / Decke > Fachbegriffe [forum 9973]

Plisterdecke

Plisterdecke. Es handelt sich um eine verschalte Decke, an welche Stroh mit Hilfe von Plistern festgenagelt wird. Plister ist ein alter Begriff für gespaltene Haselnuß- bzw Weidenruten. Gegen diese Strohbahnen wird der Strohlehm geworfen und anschließend glattgestrichen.
"Aus der Zusammenarbeit der Vielen wächst der Wissenstand" Aristoteles
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Siegfried Kurze | 21.01.04 | 7186x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (20)
Eckblatt Allgemein > Allgemein [forum 9952]

Eckblatt

"Die Schwelle, welche übereck liegen und aussen bündig sein müssen, verbindet man in der Regel mit dem einfachen Eckblatt oder mit dem ganzen schrägen Eckblatt (auch Druckblatt genannt)"
aus: "Grundwissen des Zimmerers", Bruderverlag Karlsruhe 1982
Hackeneckblatt:
Formschlüssige Eckverbindung mit abgesetzter Überblattung (gesichert in eine Richtung)
Schwellenschloss:
"schwalbenschwanzförmiges Eckblatt als Schwellenverbindung"
aus: "Fachwerklexikon", Manfred Gerner, DVA - Stuttgart 1997
(gesichert in beide Richtungen)

VARIANTEN:
Druckblatt; Hackeneckblatt; Schwellenschloss
ZEITGEMÄSSE KONZEPTE FÜR HISTORISCHE GEBÄUDE
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punkt4 architekten | christian bernard | 21.01.04 | 4329x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (10)
Erker (Einbeck) Wand > Fachbegriffe [forum 9908]

Der Erker

Der Erker ist ein Wandanbau, der sich über ein oder mehrere Geschosse erstrecken kann. Im Gegensatz zur Auslucht (Utlucht) steigt er nicht vom Boden auf, sondern wird von einer auskargenden Balkenlage oder Konsolen getragen. In den meisten Fällen ist der Erker in der Mitte des Hauses oder aber an den Ecken angebaut.

In einigen Städten (z.B. Hildesheim 1591 und 1612) wurden im 16 Jahrhundert Beschlüsse gefasst, daß Erker erst in einer Höhe beginnen dürfen, die es erlaubt, daß ein Fuder Heu darunter herfahren darf.
Alles unter Dach und Fach
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Fachwerk.de | Hartmut Stöpler | 19.01.04 | 3756x abgerufen | Redaktionelle Beiträge (10)
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