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Alte Dielen raus, neue rein - Baugenehmigung?

Hallo zusammen!

Wir renovieren gerade das 1. OG unseres Hauses (kein Fachwerk). Das EG ist von 1930, 1960 wurde aufgestockt.
Wir wissen also leider nicht, ob der Boden im 1. OG noch aus den 30ern ist oder bei der Aufstockung neu gemacht wurde, vermuten aber ersteres.

Wir haben in Wohn- und Schlafzimmer den alten Linoleum mit Kokosrücken entfernt, darunter kamen raumlang verlegte Dielen mit 11cm Breite und ca. 3 cm Dicke zum Vorschein, jeweils mit einem Nagel an darunterliegenden Balken befestigt. Leider ist das Holz am Rand schon ziemlich zerfressen vom Holzwurm und es befindet sich eine Ausgleichsmasse darauf, welche an vielen Stellen nichtmehr ohne weiteres runtergeht. Zudem ist mit der Kleber, mit dem das Linoleum auf der Ausgleichsmasse verlebt war, nicht geheuer (Stichwort PCB und Formaldehyd).

Also spielen wir mit dem Gedanken, die alten Dielen komplett zu entfernen und neue, raumlange Dielen zu verlegen, nur 20 statt 11 cm breit. Der Aufbau der Decke/des Bodens soll ansonsten gleich bleiben - wir vermuten dass die Dielen direkt auf die Balken genagelt wurden oder auf eine Querlattung, das sehen wir aber erst wenn wir den Boden öffnen.


Nun frage ich mich, ob das ohne weiteres machbar ist oder ob ich für dieses Vorhaben sogar eine Baugenehmigung brauche?

Auch habe ich ein wenig über die möglicherweise aussteifende Wirkung einer solchen Dielung gelesen und bleibe etwas ratlos zurück. Wenn ich die neuen Dielen so anbringe wie die alten, müsste ja alles in Ordnung gehen, oder? Doch wenn ich mich dazu entschliesse OSB-Platten aufzuschrauben und dann darauf dünnere Dielen, geht das auch klar?

Fragen über Fragen, und ich bedanke mich schon im Voraus für alle Antworten und die Nachsicht, die mir kleinem Laien hoffentlich entgegengebracht wird :)

Viele Grüße,

Melanie » alles lesen

Womit die Fachwerkbalken außen streichen?

Hallo, also wir sind ein junges Paar das sich den Traum vom Eigenheim im November erfüllten.
Wir haben uns ein altes Fachwerkhaus mit Scheune, Stallungen und vieles mehr gekauft.
Jetzt sind wir fleißig wirklich am Grundsanieren..
Wir sind absolute Neulinge was das Gebiet Fachwerkhaus angeht, deswegen 2 fragen an euch ??
Wir haben unsere Fachwerkbalken von alten Farbresten befreit, und es müsste jetzt gestrichen werden, doch mit was? Und wo beziehe ich die Farbe?
Zweite Frage wäre, dadurch das wir neue Fenster bekommen haben, müssen wir die Fensterbänke sprich Umrandungen ersetzen, doch welche Farbe benutzen wir am besten dafür? Wir wollen es gerne in einem
Grün halten.

Ich danke euch schon mal im Voraus :)
Liebe Grüße
Saskia » alles lesen

Holzbalkendecke ausgleichen bzw. können Balken "gekürzt" werden? Wurmbehandlung?

Hallo zusammen,

wir sind aktuell bei der Kernsanierung unseres EFH BJ 1958.
Die Decken zwischen EG und 1. OG sowie 1. OG und 2. OG sind Holzbalkendecken. ... » alles lesen

Aufsteigende Feuchtigkeit- Innenwand

Wertes Forum, wären für Eure Ratschläge dankbar. Haus ca. Baujahr 1890, Gewölbekeller. Seit Übernahme Probleme mit einer feuchten Wand innen. Wandfarbe blätterte ab, Putz blühte aus. Der Vorbesitzer hat diese Wand mit "Mörtelputz" sowie Rotband verputzt. Der lose Putz wurde nun abgeschlagen, seitdem bilden sich dunkle Stellen. Bitte beachtet den Bodenabschluß beim Foto "Eßzimmer Mörtelputz". Im Gewölbekeller haben wir allgemein überall Salpeterausblühungen. Jetzt haben wir heute die Außenwand aufgegraben und dabei auch alte Sockelplatten entfernt. Das Erdreich besteht aus einem schweren, zähem, feuchten Lehmboden.

Generell stellen uns nun die Frage:
1. Wie soll man überhaupt herausfinden woher die Feuchtigkeit kommt, außen, vom Keller, etc.?
2. Wie jetzt vorgehen? In diesem Forum gibt es 1000 Meinungen, Abdichten oder nicht?
3. Welche Materialen?

Wollte mehrere Fotos anhängen, die hoffentlich zur Veranschaulichung beitragen könnten, allerdings habe ich diese Möglichkeit hier nicht gefunden.

Über Ratschläge und Tipps wären wir sehr dankbar.

Britta Wilkenhöner » alles lesen

Formaldehydvergiftung durch bauphysikalischen Mangel?

Guten Tag!

Ich habe im April 2016 einen sanierten Altbau erworben (Reihenmittelhaus, Bj. 1959, massive Bauweise). Wichtig ist an dieser Stelle, dass das Haus vor der Sanierung durch einen Bauunternehmer eine Ausschäumung mit Durolan erhalten hat (2014). Dieses Haus bezog ich im Juni 2016 mit meinen beiden Kindern. Neben vieler kleinerer und größerer Mängel am und im Haus 8der Keller ist nicht trocken), stellten sich schnell gesundheitliche Beeinträchtigungen ein (Atemwegsreizungen, immer wiederkehrende Bindehautenzündungen und Bronchitis). An Wohngifte dachte niemand. Aufgrund eines Rechtssteites mit dem Bauunternehmer, der jegliche Mängelbeseitigung ablehnt, gab ich ein Privatgutachten in Auftrag. Das Gutachten besagt u.a., dass der im zweischaligen Mauerwerk eingebrachte Schaum, Formaldehyd durch die Innenwände in die Wohnräume abgibt. Und dies aufgrund Veränderungen der bauphysikalischen Gegebenheiten. Der Bauunternehmer hätte, laut Gutachter, die im Zuge der Sanierung verwendeten Polysterol-Dämmplatten nie auf die Fassade aufbringen dürfen, da nun angeblich das Formaldehyd nicht mehr nach aussen ausgasen kann. Schlimm genug, doch es wird noch schlimmer. Denn, der Gutachter ist auch derjenige, der die Ausschäumung damals begleitet und abgesegnet hat. Das erfuhr ich natürlich erst im Nachhinein, sonst hätte ich ihn nicht beauftragt. Für mein Gefühl, hätte er das Gutachten nie erstellen dürfen, da er ja teilweise über sich selbst urteilt. Und es hört nicht auf: Es gab eine Gegenmessung des bauunternehmers, der einen Baubiologen beauftragte auf Formaldehyd zu messen. Dieser maß angeblich keine gesundheitsgefährdende Formaldehydbelastung. Jetzt waren die Messumstände eventuell jeweils andere und gast das Formaldehyd nicht immer gleich stark aus. Oder eine der beiden Messungen stimmt nicht. Meine Frage ist dennoch: Kann Formaldehyd auch ohne Fassadendämmung nach innen ausgasen oder ist die aussen aufgebrachte Dämmung Ursache für die Raumbelastung? Ich fand einige interssante, jedoch nicht vollständige, Aufsätze von Birger Heinzow zu dem Thema Ortsschaum. Er scheint der Meinung zu sein, dass es an Verabeitungsfehlern vor Ort liegt, wenn solche Schäume ausgasen. Was ist nun richtig, sprich, wer hat schuld? Der Bauunternehmer oder der Gutachter?
Ich hoffe, dass jemand ein wenig Licht ins Dunkel bringen kann. » alles lesen

Energetische Sanierung des Daches sinnvoll ?

Ich bewohne ein Haus Bj. 1975 und habe über Dachdecker Angebote machen lassen und einen Energieberater zu Rate gezogen, weil ich einen KfW-Antrag zur Finanzierung stellen wollte. Der Bericht des Beraters kostete mich 400 Euro und kam u.a. zu dem Schluss, dass der finanzielle Aufwand über die Energieeinsparung sich in über 200 Jahren rechnen würde. Also nie, weil der Hersteller des Daches, mir eine gesicherte Funktionalität der verwendeten Betondachsteine von 60 bis 80 Jahren bestätigte. Mein Dach könnte also laut Hersteller (!) noch gut 20 bis 25 Jahre halten bis eine Neueindeckung angeraten wäre. Laut Energieeinsparverordnung ist eine Sanierung deshalb aus energetischen Gründen nicht erforderlich (weil unwirtschaftlich).

Unter den Betondachsteinen befindet sich eine USB aus PVC-Gitterfolie, die noch recht stabil wirkt und nur im Bereich direkter Sonneneinstrahlung (durch ein Dachfenster im Kaltdach des Spitzbodens) sich zerbröselt (keine UV-Resistenz und nicht diffusionsoffen).
Die Sparrenhöhe beträgt nur 11,5 cm. Die vorhandene Isolation ist eine 5 cm Glaswollematte, die aber bereits den Mindestwärmeschutz nach DIN 4108 erfüllt. ... » alles lesen

Kreidezeit Hartöl Pure Solid / Fußbodenhartöl

Hallo,

nachdem wir unsere Dielen vom Ochsenblut befreit haben, kommt nun das Ölen. Ich wollte gerade von Kreidezeit das Fußbodenhartöl bestellen, da ich dieses schon bei einer Arbeitsplatte verwendet habe. Nun bin ich auf der Webseite auf das Hartöl -Pure solid- gestoßen (http://www.kreidezeit.de/Produktinformationen/PDFs_Datenblaetter/PURESOLIDHardoel.pdf )
... » alles lesen

Wandheizung Wandfläche reicht nicht

Hallo,

ich bin im Moment etwas ratlos, da mir heute der Heizungsbauer alles durcheinander gebracht hat.

Wir sanieren ein alte Bauernhaus (Bruchstein, große Fenster, etc.). Eigentlich sollte eine Innendämmung und dann eine Wandheizung im Lehm an die Wände. In den Lehmputz sollte aber auch noch der ganze Kabelsalat. - So zumindest die Planung.

Unser Heizungsbauer will keine Wandheizung einbauen, da die Wandfläche nicht reicht. Ich habe heute mal exemplarisch einen Raum gemessen. Es sind 30m² Grundfläche und von den Aussenwänden können ca. 12 bis 13m² mit Wandheizung belegt werden.

Man hat mir als Alternative vorgeschlagen, die 150jährige Dielung aufnehmen, ggfs. ausgleichen, und Fußbodenheizsystem 17mm stark einkleben lassen.

Aber ist das wirklich ne Alternative?

Ich bin gerade etwas Gedankenleer und somit gern für Tipps zu haben. » alles lesen