Fachwerk.de - Das Forum für das Fachwerkhaus

Ratschlag benötigt?

Über die Suche (rechts oben) nichts gefunden? Na dann:

eine neue Frage stellen

Nur gucken?

Blättern Sie, suchen Sie oder nutzen Sie Übersicht.

Schlagwortindex

Forumsgalerie

Keine Helden- aber eine Ehrentafel für Vielhelfer

Forengalerie

Forenregeln?

Einfach, verständlich, notwendig.

Forumsregeln

Aktuelle Kommentare

Winddichtigkeit des Fussbodens

Im Erdgeschoss unseres Hauses Baujahr 1900 findet sich ein massiver Eichenbretterboden auf Holzbalken mit Schlackenschüttung auf den Blindböden. Darunter befindet sich ein ca 1,2m hoher Kriechkeller mit Naturboden, welcher durch Maueröffnungen belüftet ist (es gibt zudem eine Öffnung in der Aussenwand zum runtersteigen). Leider ist diese Konstruktion nicht im Ansatz winddicht, durch die Heizwärme gibt es im Winter Spalten im Bretterboden, wo es trotz Feder/Nut-Konstruktion stark durchwindet.
Dass der Keller hinterlüftet bleibt, scheint mir notwendig. Welche Massnahme an der Decke des Kriechkellers wäre nun aber geeignet, um das Durchgeblase etwas zu minimieren ohne einen Kondeswassersee zu produzieren? Eine diffusionsoffene Unterspanbahn aus dem Dachbau? Verputzte Heraklith-Platten?
Vielen Dank
Dani » alles lesen

Dehnungsfuge / Bewegungsfuge bei Kalkputz und Kalkfarbe

Guten Tag zusammen!

Ich möchte eine Wand mit Kalkfarbe streichen. Die Wand stößt an eine mit Dispersionsfarbe gestrichene Decke aus Rigipsplatten an. Der Vorbesitzer hat die Bewegungsfuge dazwischen mit Acryl gefüllt. Ich nehme an, dass die Kalkfarbe auf Acryl nicht hält, auch wenn ich dazu im Netz nichts gefunden habe?

Sieht jemand eine Möglichkeit, darüber bündig bis zur Decke streichen zu können, ohne die Acrylfuge entfernen zu müssen? Also z.B. mit einer Zwischenschicht/-lage aus anderem Material?

Falls man die Fuge doch entfernen sollte - was wäre die einfachste Alternativlösung, ohne Ritzen für Insekten zu lassen?

Vielen Dank! » alles lesen

Feuchtigkeit/ Schimmel und keine Ahnung woher

Hallo liebe Mitglieder im Forum, ich habe ein Problem mit meinem alten Haus. Im Schlafzimmer - die Wand ist die Wetterwand - und kühlt sicherlich am meisten aus - habe ich im Winter immer diese Feuchtigkeits bzw. Schimmelflecken. Das Haus ist geklinkert 2 wandig - steht auf Feldsteinen. Ich kann von außen absulut keine Feuchtigkeit ausmachen. Die Fugen sind alt und zum Teil ausgebrochen (eines der nächsten Projekte) aber ich frage mich (bevor ich an die Fugen gehe) kann die Wand irgendwoher Wasser ziehen? ich meine die steht auf 80 cm Feldsteinen ...
Wäre sehr an eurer Meinung interessiert - Schönen ersten Advent für alle und die Familien, Michael. » alles lesen

Rotklinkerbau mit Zementmörtel verfugen

Liebe Leute im Forum, wir haben ein altes Pfarrhaus - hier in der Gegend gibt es einen Rentner der früher schon alte Klinkerhäuser verfugt hat. Nun hat er diesen Sommer bei unserm Pfarrhaus die Wetterseite mit Betonmörtel verfugt - ich dachte der wird wissen was er da tut, denn der macht das sein halbes Leben schon so - habe aber eben grade gelesen das das wohl eher mit Kalkmörtel gemacht werden hätte sollen - was für Schäden können dadurch auf mich zu kommen? Das Haus ist 2 schalig gemauert - also mit einer Luftschicht zwischen den Mauern ...
Keinerlei Erschütterung von Straßen etc. zu befürchten, da es abgeschieden im Außenbereich liegt ... wäre sehr dankbar, wenn mir jemand was dazu sagen kann - vor allem auch wären Hinweise toll, ob man damit weiter leben soll (da es schon echt ein riesenaufwand ist die wand von 20 m Länge und 5 m Höhe völlig neu zu machen) oder ob früher oder später Schäden dadurch wahrscheinlich sind ...
Mit Dank und Grüßen » alles lesen

1950er haus mit kondes an unterspannbahn, dämmvesuch

Hallo,

ich habe mich nach langem mitlesen hier angemeldet.
ich habe 2015 ein haus aus 1950 gekauft. alles bisher erfolgreich selbst gemacht. nun geht es ans dach. ich habe so viel gelesen wie ich konnte und wohl trotzdem vorerst versagt.

ich habe die alten defekten holzfenster im spitzboden ersetzt und den holzwurm abgebeilt und mit permethrin 0,25%, borsalz und wood bliss1 bekämpft und vorgebeugt. war wohl eher ein altschaden. soweit so gut.

nun wollte ich an die dämmung:

ein kleines kriechdach habe ich schon ausgestopft.
nun sollte es an das eigentliche dach gehen.
satteldach, sehr spitz, 12 gefache pro seite je ca. 60cm breit, balken 120mm tief und 80mm breit, von der pfette bis runter im gefach ca. 3,8m, firstentlüftung, unterspannbahn TECTOTHEN L auf balken und darüber konterlattung, lattung und frankfurter pfanne von braas mit ein paar belüfteten ziegeln.
ich versuche noch einige bilder hochzuladen.

ich wollte das dämmsacksystem im gefach anwenden und im spitzboden dann klemmfilz mit folie. die dämmsäcke sind eigenarbeit und werden mit isover gefüllt. von der splitzbodendämmung bin ich nun weg da ich die oberste geschossdecke wohl einfach dick auslegen werde. es ist wohl laut forum und logik nicht nur effektiver und wirtschaftlicher, ich komme auch an mein holz zur kontrolle.

zum eigentlichen problem:

viele haben es aber eine lösung ist mir nicht schlüssig. ich hatte gestern die dampfsperre im genannten kriechdach geöffnet und reingefühlt. kondens an der TECTOTHERN L und die dämmung ist auch feucht. der dachboden hat auch einige kondenstropfen an der folie. holzfeuchte in 4cm zwischen 10 und 25% verschieden.
ich bin nun am überlegen ob eine hinterlüftung mit latte in der mitte unterspannbahnseitig die lösung ist? falls diese ältere usb diffusionsoffen war ist die das wohl nun nicht mehr. zumindest ist es arg viel kondes in der dämmung.


jetzt steh ich da wie so viele, gesicht nach unten und trotz lesen und planung schei*** gebaut. diese taupunktsache habe ich versucht zu verstehen allerdings komme ich da nicht zurecht was ich da rechnen soll. ich dachte durch die konterlattung wäre das geschehen hinterlüftet aber nein alles voll kondens. wir haben derzeit -1 bis 0 grad nachts und 5 grad am tag. wohnen nähe des rheins in südhessen.

ich hoffe ich habe verständlich geschrieben und ein gutes bild gegeben. das geld für eine gewerbliche dacherneuerung habe ich nicht. ich möchte einfach nur etwas wärmeverlust vermeiden.

danke an euch schonmal

chris » alles lesen

Hallo Zusammen!
Wir haben vor etwa 1 Jahr ein Haus gekauft, dass etwa im Jahre 1900 als Fachwerkhaus konstruiert wurde. In den darauffolgenden Jahren ist eine zusätzliche Außenwand (veranlasst durch den Vorbesitzer) vorgemauert worden, sodass man vom Fachwerk nichts mehr sieht. Wir würden nun gerne einen kleinen Anbau machen, wofür letztlich ein Teil einer Außenmauer durchgebrochen werden müsste (in der sich weiterhin die Fachwerk-Konstruktion befindet). Ich bin da jetzt ziemlich ahnungslos: Geht das überhaupt? Also, kann man das Fachwerk entfernen und durch eine andere Stütz-Kontruktionen (Träger o.Ä.) ersetzen? Wenn ja: Wer macht so etwas bzw. benötigt man dazu spezialisierte Handwerker? Was kostet so etwas in etwa? Oder sollte ich mir die Idee besser ganz schnell wieder aus dem Kopf schlagen? Ich freue mich sehr über konstruktive Rückmeldungen! » alles lesen

Fachwerkhaus- was beachten?

Guten Abend,

wir sind ein junges Pärchen mit Kleinkind aus Niedersachsen und überlegen uns, ein Haus zu kaufen.

Nun ist uns ein Fachwerkhaus ins Auge gefallen, dass so ziemlich alle unsere Wünsche erfüllt- Größe, Lage, Optik, Preis.
Ein Traum.

Allerdings ist es um 1920 gebaut worden, die letzte Modernisierung war 1984.
Wesentlich mehr Infos habe ich noch nicht.

Vorbeigefahren sind wir schon mal, von außen sieht das Haus hervorragend aus. Insgesamt alles sehr gepflegt.
Die Anzeige beschreibt ebenfalls, dass die Bausubstanz in einem sehr guten Zustand ist.

Mal angenommen, uns gefällt das Haus auch bei der Besichtigung.

Was kommt dann?
Ein Sachverständer muss her. Wo bekommt man den und wen nimmt man da?
Uns interessiert vor allem, ob und in welchem Umfang kurzfristig Modernisierungsmaßnahmen sein MÜSSEN.
Besonders auch bezüglich der Energieverordnung.
Der Dachboden muss gedämmt werden- dürfte das geringere Problem sein.
MÜSSEN die Fenster getauscht werden? Außenwände auch isoliert werden? Oder ist tatsächlich nur das Dach/Dachboden Pflicht?

Auf was müssen wir sonst achten? Was kanns man schon als Laie bei der Besichtigung sehen?

Gibt es besondere Macken von Häusern um diese Bauzeit?
Irgendetwas, was sicher auf uns zukommt?
Woher weiß ich, ob es unter Denkmalschutz steht (oder ist es dafür generell noch zu "jung"?)? Im Exposee ist nichts diesbezüglich erwähnt.

Vielleicht noch wichtig:
Das Haus ist derzeit wohnt und hat eine Ölheizung.



Vielen Dank im Voraus! :) » alles lesen

Scheunendach dämmen ohne Unterspannbahn

Hallo wir planen ein 150qm Scheunendach zu dämmen damit darin lagernde Ware keinen Flugrost bekommt und die Halle minimal temperiert werden kann bzw. nicht friert. Dazu habe ich schon sehr konkrete Anleitungen mit 3x3cm Abstand-Latten und 1cm bitumierter Holzfaserplatte gefunden, die für diesen Zweck Gängig und Fehlertolerant sein soll.

Da ich bereits Erfahrung mit Holzfasterplatten gemacht habe hier meine Frage:

Wie befestigt man die 1cm dünnen Holzfaserplatten an den Abstandlatten zwischen den Sparren ohne dass die Platten bei höheren Winddruck abfliegen oder sich von den Schraubenköpfen lösen und nach unten rutschen. Korrekter-Weise werden die Platten theoretisch überlappend vom Giebel nach unten verlegt aber wie gestaltet man die Befestigung an den überlappenden Stellen ohne die empfindliche weiche Platte zu beim Schrauben zu beschädigen oder zu durchschrauben? Minimale regelmäßige Vibrationen oder Schwankungen heben solche Platten von den Schrauben... Ich befürchte hier eine nicht solide teure Konstruktion.

Plan B:
Gibt es alternativen, ggf. Hartschaumplatten für diesen Anwendungszweck, die direkt unter die Sparren verschraubt werden können und die Luftebene zwischen den Sparren frei bleiben lässt?

Für alle Erklärungen zu dem genauen Aufbau mit der Weichfaserplatte wäre ich dankbar oder Rat zur preiswerten Scheunendämmung/Windabdichtung. Es wird kein Wohnraum.

Viele Grüße
Robert » alles lesen