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Dachdämmung - So in Ordnung?

Ich plane den folgenden Aufbau für eine Dachdämmung (Zwischen- und Untersparrendämmung), Sparrenmaß 15x15, von außen nach innen:

- 7cm Hinterlüftung (geht konstruktionsbedingt nicht anders)
- 2cm HWF Unterbauplatte
- 6cm SteicoFlex WLG 036 (alternativ: Thermohanf WLG 040) zwischen die Sparren
- 8cm KVH an die Sparren (horizontal)
- 8cm SteicoFlex WLG 036 (alternativ: Thermohanf WLG 040)
- Dampfbremse (proClima DB+), an KVH angetackert

und dann alternativ:

a)
- Heraklithplatte 2cm als Putzgrund
- Wandheizung in Lehm eingeputzt
- Lehmoberputz

b)
- Wandheizregister in Lehmbauplatte (Trockenbau)
- Lehmoberputz

Das Dach ist aufgebaut aus Schiefer, darunter luft- und wasserundurchlässige Folie (welche das ist, weiß ich nicht genau), darunter dann Rauspund auf die Sparren genagelt.

Ich könnte auch die Sparren aufdoppeln und 14cm SteicoFlex nehmen - mir schien aber die vertikale Zwischensparren- verbunden mit der horizontalen Untersparrendämmung insgesamt besser zu sein.

Die schwer zugänglichen Ecken v.a. an den Gauben sollen mit Stopfhanf o.ä. ausgestopft werden.

Ist das so in Ordnung? Gibt es Verbesserungsvorschläge? » alles lesen

Vorhangfassade - Hinterlüftung

Kaum jemand hier stellt in Frage, dass bei einer Vorhangfassade aus Holz (z.B. Boden-Deckel-Schalung) eine korrekt angebrachte Hinterlüftung UNBEDINGT zu einem fachgerechten Aufbau gehört. (Ich habe nach Suchen nichts anderes gefunden.)

Ich habe nun einen Artikel gefunden, in dem ein Langzeitversucht dazu an der "Berner Fachhochschule – Architektur, Holz und Bau" durchgeführt wurde. Wenn man den Ergebnissen glauben will, dann ist eine Hinterlüftung nur unter extremen Bedingungen (Wald steht in einem bewaldeten Tal, das Holz ist großflächig und gestrichen) vonnöten. Sonst sei keine Hinterlüftung notwendig. (Sprich: Das Trocknungsverhalten ist mit und ohne Hinterlüftung weitgehend identisch.)

Hier der Link: http://www.forum-holzbau.ch/pdf/hbt10_Hauswirth.pdf

Hat hier vielleicht schon mal jemand eine Fassade in Boden-Deckel-Schalung ohne Hinterlüftung angebracht und dabei negative Erfahrungen gemacht? Oder ist der Punkt "Hinterlüftung" tatsächlich überbewertet?

Ich würde mich über eure Meinungen freuen. Danke im Voraus! » alles lesen

Innendämmung - Holzweichfaserplatte - Tauwasser

Ich habe mir mit dem Glaserverfahren die Tauwassermengen berechnet, die anfallen, wenn ich eine Innendämmung mit in Lehm geklebten HWF Platten vornehme. Die Gefache sind mit NF 1200 Leichtlehmsteinen gemauert. Erstaunlicherweise sind dabei die berechneten Tauwassermengen umso größer, je dünner die HWF Platten sind. Hier mal die Rechnungs-Werte:

HWF 60mm: 2,4l/m2
HWF 80mm: 2,1l/m2
HWF 100mm: 1,8l/m2

jeweils in der Winterperiode (90 Tage), anfallend an der Außenseite der HWF Platten.

Hier im Forum gibt es immer wieder die Empfehlung, die Stärke einer Innendämmung wegen des Feuchteproblems möglichst nicht zu stark zu wählen. Das hat mir bislang eingeleuchtet, denn je kälter die Außenwand (und damit das Holz im Sichtfachwerk), desto problematischer ist das Tauwasserproblem.

Das steht nun aber im Widerspruch zu den berechneten Werten.

Liegt das vielleicht daran, dass im Glasermodell nur die Diffusion - und nicht der kapillare Feuchtetransport - betrachtet wird (je stärker die Dämmung, desto weniger Diffusion und weniger Wasser an den Grenzflächen)?

Wäre schön, wenn mir das jemand hier erklären könnte.

Vielen Dank im Voraus! » alles lesen

Ausfachung - aber energetisch sinnvoll!

Hallo zusammen,

vergangene Woche habe ich mit meiner Familie ein Fachwerkhaus angeschaut, das unsere Bedürfnisse an Raum und Platz durchaus befriedigen kann und auch noch bezahlbar ist. Im Gegensatz zu den meisten anderen Fachwerkhäusern, die wir bisher besichtigt haben ist dieses eines neueren Baujahres (1948) und hat eine inakzeptable Energiebilanz (338,7kWh/m²*a). Jetzt versuche ich mich schon ein paar Tage
schlau zu machen, wie man die Gebäudehülle zahlbar energetisch sanieren kann. Diese Kosten sind für mich durchaus ein Kaufkriterium. ... » alles lesen

Risse im Trägerbalken

Hallo zusammen,

ich bin an einem Haus interessiert(Altbau) nun sind mir dort risse im Träger aufgefallen und meine Frage ist ob ich mir da Gedanken machen sollte. Dazu möchte ich gerne eure Meinung hören.
... » alles lesen

Kellerdecke... mal wieder!

Habe schon einige Threads gelesen, dennoch werde ich nicht ganz schlau daraus was ich machen soll.

Ich habe mir gerade für meine Familie ein etwa 100- 120 Jahre altes Fachwerkhaus gekauft. Der Keller ist aus Bruchstein mit Gewölbedecke. Die Stahlträger, die die Gewölbe halten sind an der Mauer zur Straße hin (wo der Keller auch unterhalb des Erdreiches liegt) gut angerostet. Nach hinten Hin sind die noch TOP.
... » alles lesen

Bezugsquelle für Fachwerkziegel

Hallo,

wo kann man Kleinmengen weichgebrannte Vollziegel zum Ausmauern von Fachwerk kaufen? Idealerweise irgendwo zwischen Nürnberg und Bamberg zur Selbstabholung und bezahlbar.
Bei der Baustoffunion gibt es nur Hochlochziegel oder Klinker.

Wäre schon fast geneigt die Hochlochziegel in NF oder 2DF zu nehmen, wenn ich nix besseres auftreiben kann.

Danke und Grüße » alles lesen

Holzfaserdämmung 140 mm oberste Geschossdecke

Liebe Community, wir lassen gerade unsere oberste Geschossdecke mit Steico dämmen, der Dachraum über der Decke wird nicht benutzt, nicht geheizt. Die alten Deckenbalken sollen wenigstens zu einem kleinen Teil sichtbar bleiben. Zwischen den Balken soll anschliessend (von der Zimmerseite aus) eine Folie und dann eine eine Rigipskonstruktion gesetzt. Meine Frage: ist die Dämmung so korrekt zwischen die Balken gearbeitet? Siehe Fotos. Lieben Gruß und Danke.Bin z.Z. im Ausland und kann wegen erheblicher (üblicher ) Bauverzögerungen nicht vor Ort sein. » alles lesen