Fachwerk.de - Das Forum für das Fachwerkhaus

Ratschlag benötigt?

Über die Suche (rechts oben) nichts gefunden? Na dann:

eine neue Frage stellen

Nur gucken?

Blättern Sie, suchen Sie oder nutzen Sie Übersicht.

Schlagwortindex

Forumsgalerie

Keine Helden- aber eine Ehrentafel für Vielhelfer

Forengalerie

Forenregeln?

Einfach, verständlich, notwendig.

Forumsregeln

Aktuelle Kommentare

Backsteinhaus BJ 1907 neu ausfugen

Hallo zusammen,

ich habe nun alle Fugen unseres Backsteinhauses (Baujahr 1907) ausgeräumt ... nun möchte ich ab dem kommenden Wochenende mit dem Ausfugen beginnen.
Wir möchten auf jeden Fall wieder einen (rot-)bräunlichen Fugenmörtelton wie ursprünglich verbaut war umsetzen. Die Backsteine sind mittelhart gebrannt.
Es stehen noch zwei Vorgehensweisen zur Auswahl:

1. Mörtel selbst anmischen (roter Sand wäre in der Nähe verfügbar).
Welches Mischungsverhältnis ist zu verwenden (Unterschied im Sockelbereich / Wetterseite, etc.)

2. Fertigmörtel z.B. von Otterbein (da regional verfügbar) HISTOCAL® Historischer Mauer- und Fugenmörtel MG IIa (fein oder grob) verwenden.
Da der Mörtel farblich beige ist müsste ich hier Pigmente / Farbpulver beimischen um den bräunlichen Ton zu erhalten.

Ich würde vor allem von der Kostenseite her Variante 1 bevorzugen, da ich ca. 3,5-4,5t Fugenmörtel benötige. Spricht von der Haltbarkeit etwas dagegen.
Könnte mir zudem noch jemand ein Mischungsverhältnis und die entsprechenden Zutaten nennen?

Dieses Mischungsverhältnis habe ich im www entdeckt:
4 Teile Sand (scharfer Sand), 1 Teil Kalk. Dem Kalk 10% reines Trassmehl zugeben

Im Voraus vielen Dank für Eure Unterstützung!!!

Gruß, Christian » alles lesen

Trocknungsdauer Streifenfundament bis zur Betonierung der Bodenplatte

Hallo zusammen !

Wie lange muss ein Streifenfundament trocknen, bis die Bodenplatte draufbetoniert werden kann?

Die Normdurckfestigkeit wird ja nach 28 Tagen erreicht, aber muss man wirklich so lange warten?
Der Beton wurde aus Portlandkalksteinzement und Betonkies 0/16mm im Verhältnis 1:4 hergestellt, W/Z Wert ca. 40% und 3 Tage lang mehrmals täglich mit Wasser berieselt und mit Folie abgedeckt. » alles lesen

Dachdämmung direkt vor den Ziegeln möglich?

Hallo, und danke schonmal für Tipps.

Folgendes, wir haben eine Altbauwohnung, unsere Wohnräume sind alle soweit fertig, allerdings gibt es hinter meinem Schlafzimmer noch eine ,,Abstellkammer´´ vielleicht 15 qm insgesamt eventuell auch ein wenig mehr. So da fehlt im Endeffekt eigentlich alles in der Dachisolierung, es wurden zwar ein paar Glaswollplatten reingeschoben allerdings so unprofessionell, (da sie einfach nur die Alufolie der Glaswolle angeschraubt haben) das natürlich die Wolle fast abgerissen ist, dazu teilweise zerrissen ist.
... » alles lesen

Mansardbereich dämmen

Hallo,

bin nach längerer Abwesenheit mal wiede hier, weil es nun wirklich an die Dacherneuerung gehen soll.

Haus: kleine Stadtvilla in Norddeutschland MV, ca. 100 Jahre alt, Denkmalschutz, Keller, EG, OG, Mansarddach mit Biber-Doppeldeckung.

Konkret geht es mir um die Auslegung der Dämmung im Mansardbereich.
Die Mansarden beginnen auf halber Höhe des OG. OG-Höhe ist 3m, also ca. 1,5m Höhe der Mansarden. Der Mansardbereich ist sehr knapp geschnitten, so dass es im OG keine Schrägen gibt. Um den Bauraum für die Mansarden zu schaffen verjüngt sich die Außenmauer von 38 auf 12cm (Ziegel im alten Reichsformat). Außen ist ein Sims angemauert, so dass es keinen Dachkasten gibt.

Der Plan war, das ganze Dach mit einen Fichtenholzschalung zu versehen. Im Bereich der Mansarden hätte die Schalung dann auch gleich den äußeren Abschluss, für den zwischen Mauer und Schalung zu stopfenden Dämmstoff bilden sollen.
Dafür hätte ich Stopfhanf favorisiert. Der Einbau von Dampfbremsen soll möglichst vermieden werden. Auf die Schalung käme dann noch die Unterspannbahn (Delta Maxx Plus).

Nun habe ich aber die Befürchtung, dass die Fichtenschalung zu dicht ist, zumal die relativ dünne Wand (innen Kalkputz) relativ viel Feuchtigkeit aus dem Raum durchlassen wird. In der Folge würden Hanf, Schalung und Holzbauteile zu feucht werden.

U-Wert.net scheint mich da zu bestätigen
(angenommener Aufbau: 15mm Kalkputz, 120mm Ziegel, 100mm Stopfhanf, 18mm Fichtenschalung, Delta Maxx Plus)
Holzfeuchte 13,4%, Tauwasseranfall 1,1kg/m²

Der Aufbau geht also in der Form nicht.
Kann das jemand so weit bestätigen?

Gruß Erwin » alles lesen

Angst vor Einsturz

Hallo, ich habe ein paar dringende Fragen.
Wir wohnen zur Miete in einem 200 Jahre alten Fachwerkhaus. In diesem Haus befinden sich zwei Wohnungen wir wohnen im zweiten Stock.
Ich persönlich empfinde das Haus als sehr instabil, da der Boden sich an manchen Stellen gesenkt hat und sich z.b. einige Türen nicht mehr schließen lassen,dass sie auf einmal länger als der Rahmen sind. Wir haben auch in vielen Wänden rissen z.b. zwischen Küche und Wohnzimmer die Wand, ist komplett von unten nach oben durchgerissen, es sieht aus als hätte sie sich von der Außenwand getrennt. Jetzt möchte der Vermieter in unserem Hof die Garage abreißen und eine große
Halle bauen. Das heißt hier werden bald ein Bagger der Betonmischer und riesengroße Laster in den Hof rein und raus fahren, und wir haben wirklich Angst dass das Haus über unserem Kopf zusammen stützt. Meine Frage ist wie stabil sind denn solche Fachwerkhäuser.? Die Balken auf dem Dachboden z.b. sind zum Teil so morsch dass ich mit den Fingern das Holz herausholen kann. Des Weiteren ist unsere Treppe zum Dachboden 10 cm in den Fußboden gesackt. Den Vermieter interessiert das alles überhaupt nicht, er meint das wäre alles in Ordnung. Wir würden ja ausziehen aber der Wohnungsmarkt ist wie leergefegt, und ich mache im Moment eine Ausbildung zur Krankenschwester ich habe also auch nicht so viel Geld. ... » alles lesen

Uraltes Bauernhaus kaufen

Hallo,

Zunächst einmal vorweg: ich habe euer Forum für meine Frage gewählt, weil ich den Eindruck habe, ihr seid die Einzigen, die meine Beweggründe nachvollziehen können und gleichzeitig auch wissen wovon sie sprechen.

Gestern bin ich durch Zufall über eine Kleinanzeige auf alten Krempel gestoßen, den ich mir zwecks Deko mal anschauen wollte.
Darauf hin landete ich in einem näher gelegenen Dorf bei drei jungen Brüdern, die quasi beim Kauf von Land zu ihrem Leidwesen ein uraltes Bauernhaus mit erworben haben.

Beim betreten der Deele schwante es mir schon und bestätigte sich später beim Durchstöbern der oberen Etage:
Er ist als wäre darin die Zeit vor rund 150Jahren stehen geblieben. Nahezu unangetastet befinden sich darin noch Möbel, Kleider etc.
Natürlich ist das Haus mit integrierten Ställen in desolatem Zustand. Das grossflächige Dach ist lückenhaft. Die Decke über den Schlafzimmer ist runtergekommen (darunter befinden sich noch im Orginal Zustand die Möbel nebst Waschschüssel auf der Komode).
Es ist aus baulicher Sicht wahrscheinlich eine Ruine.
Fakt ist:
Sie wollen es abreißen.
....und mir blutet das Herz. Scherzhaft meinte dann einer von den Jungs, ich könnte es ja haben, wenn ich's wollte...ja und da liegt jetzt genau mein Problem!

Was wäre wenn? Angenommen ich würd es nehmen? Einfach nur um es zu erhalten, nicht um darin zu wohnen. Einfach nur, damit es nicht abgerissen wird...es ist verrückt aber mich treibt die Frage um.
Hier auf dem Land ist es ja nicht unüblich, alte Häuser einfach stehen zu lassen...was spricht dagegen? Was ich damit machen will? Keine Ahnung...nach und nach reparieren? Ich bin nicht reich und kein Handwerker...alles spricht dagegen, es hat nicht mal ne schöne Lage oder ein gescheites Grundstück.

Was würdet ihr machen, wenn ihr es quasi geschenkt bekommt?

LG Anja » alles lesen

Innenumbau einer Scheune - Nutzungsänderung ?

Hallo zusammen,
wenn ich z.B.in einer Scheune einen Hobbyraum (Modelleisenbahn)abtrennen möchte, also räumlich vom Rest mit Trockenbau getrennt,muss ich dafür eine Nutzungsänderung beantragen, es wird rein privat kein Gewerbe. Das gleiche gilt für einen weiteren Raum der ein kleiner Werkstattraum für Sägearbeiten, Rasenmäher warten (auch nur für private Zwecke)werden soll. Darf man das oder braucht man dafür eine Nutzungsänderung weil es ja vorher ein landwirtschaftliches Gebäude war welches zu diesem Zweck schon Jahrzehnte nicht mehr genutzt wurde?
Hat da jemand Erfahrungen ? Wie gesagt alles für private Nutzung. » alles lesen

Stampflehmwand

Hallo zusammen,
Wir haben nun eine Stampflehmwand seit einem Monat und ich muss leider feststellen, dass die feinen Steinen auf Kontakt relativ leicht herausbröseln. Wie kann man das wieder festigen, ohne dass die feinen und schönen Stampflehmschichten verschmiert werden?

Viele Grüße aus Aachen » alles lesen