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Forumeintrag-Eintrag [forum 110736] {PDF / Druck} | | Region: Oberbergischer Kreis
Wand > Hausforschung Liebe Forumsmitglieder,
ich habe mit großem Interesse die Informationen über die 'Schwarze Küche' gelesen, da wir zur Zeit die Spuren davon im 1. EG unseres alten Fachwerkhauses entdecken.... es wurde mir beim Lesen aber nicht klar, auf welches Baualter so eine schwarze Küche hindeutet. Aufgrund anderer Merkmale gehen wir von einem ungefähren Baualter des Hauses = ab 1750 aus, ist das stimmig ?
Viele Grüße, Kristina Schüttler
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Hi ich habe 89 so ein kleines Hirtenhäuschen im Vogelsberg gekauft wurde auch so um1740-50 gebau hat auch ne schwarze ecke und den Rauchabzug auf der Seiteüberm ofen und 1,80 Stehhöhe undder Mittelbalken 160hoch um von der einen Seite des Hauses auf die andere zu kommen musste man immer eine Verbeugung machen
Gruß Ebby
Alles ist machbarMitglied der Fachwerk.de Community ( Profil) ebby | 02.02.09
Schwarze Küche Hallo Frau Schüttler,
die schwarzen Küchen finden (fanden) sich in Häusern zwischen dem 16. bis Anfang des 19. Jhd., da liegt Ihre Datierung noch drin.
Bei den frühen Exemplaren wurde übrigens das Feuer auf dem Boden geschürt und die Speisen auf einem Dreibein o.ä. zubereitet, bei späteren Ausführungen wurden die Feuerstellen ummauert usw. Oft wurden auch mehrere schwarze Küchen in einem Gebäude errichtet wenn z. B. mehrere Familien dieses bewohnten.
Gruß aus Wiesbaden,
Christoph kornmayer
Architektur beginnt, wenn zwei Backsteine sorgfältig zusammengesetzt werden. (Mies van der Rohe)Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community ( Profil, Homepage) Architekturbüro Kornmayer | Christoph Kornmayer (Architekt) | 09.02.09
Offnes Feuer Hallo ,
Ich hatte bisher 3 BV , die als "Rauchhaus" bezeichnet werden können.
1. Profanbau von ca 1650(i)(schwarze Küche)
2. Unser eignes Fachwerkhaus von 1707(d) Feuerstelle in der ehem."guten Stube"
3. Bauernhaus , mitteldeutsch, von 1747(i)(schwarze Küche)
Im Zierenberger Rathaus, Bj. 1450(i) wurde im Jahre 1567 ein Sandsteinkamin in das Zimmer des Bürgermeisters nachträglich eingebaut.Durch ein Loch in der Decke konnte der Rauch in den Dachraum entweichen.
viele Grüße
Denkmäler schützen heißt nicht Genuß suchen,sondern Pietät üben (Georg Dehio)Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community ( Profil, Homepage) Architekturbüro | Robert Göbel (Dipl. Ing . FH) | 09.02.09
Danke Danke für all die Einträge !!!
Wir haben vor 3 Jahren das Erdgeschoss entkernt, von diversen Platten befreit und wieder mit Lehmbausteinen, bzw aussen auch mit Holzfaserdämmplatten aufgebaut. Jetzt kratzen wir im 1. OG herum, aber nur innen, da es sonst viel zu kalt ist....und wir wohnen halt hier...Aufjeden Fall sind wir bei jedem neuen Fund begeistert, es ist sehr spannend ! Das ungefähre Datum (ab 1750) vermuten wir aufgrund der Holzkonstruktionen und alten Handrissen des Ortes aus dem Landesarchiv. Aber konkretere Daten finden wir (noch) nicht....
Nochmals vielen Dank an Alle,
viele Grüsse aus dem Oberbergischen !
Kristina Schüttler
Kristina Schüttler | 10.02.09
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