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Forumeintrag-Eintrag [forum 127958] {PDF / Druck} | | Region: Sachsen
Hof/Garten > Allgemein

Wie setzt man eine einfache Natursteinmauer?

Hallo,
wir wollen zur Begrenzung eines Beets eine kleine Natursteinmauer (Höhe ca. 20cm) direkt auf einen Weg aus Waschbetonplatten setzen. Die Steine sind der allerverschiedensten Art, gesammelt in Feld, Wald und Wiese.
Ich habe nun ein Stück weit probiert die Steine in Landschaftsbeton zu setzen. Leider halten die obersten Steine nicht, wenn man sie einfach auf den Beton auflegt. Aber ganz in Beton verschwinden lassen wollen wir die obersten Steine auch nicht. Gibts dazu noch andere / bessere Ideen?

Grüße
Walter
Walter | 04.11.09 | 2841x abgerufen | [ Antwort schreiben ]
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 04.11.09

Ich weiss nicht, was Landschaftsbeton ist, aber bei einer Natursteinmauer aus Findlingen oder Lesesteinen gibt es folgendes Problem:
Wenn die Mauer nicht in Frosttiefe gegründet ist, muss man sie trocken mauern, sonst wird sie reissen oder kippen, wahrscheinlich beides. "Formlose" Steine kann man nun nicht beliebig dünn mauern. Um anständige Sichten zu bekommen, werden solche Mauern mindestens 30 cm dick, dünner geht nur mit behauenen Steinen im Verband. Dazu kann man beidseitig die Steine auf Sicht mauern und die Mauermitte mit Beton verfüllen. Damit die Sache hält, müssen einige Steine auf volle Mauerdicke durchgehen. Die Steine müssen gewaschen werden, sonst fallen sie aus der Mauer, da es ja keinen Verband gibt. Und sie sollten frostfest sein, was nicht bei allen Natursteinen der Fall ist. Dann stellt sich noch das Problem der Mauerkrone; das Wasser sollte dort nicht stehenbleiben und auch nicht in die Fugen eindringen können.

Der langen Rede kurzer Sinn: Das wird so nix. Stellt doch einfach eine Reihe solcher Waschbetonplatten 50 x 50 als Beetbegrenzung senkrecht (20 über, 30 unter der Erde).
Im Garten wirkt es viel besser, einen Lesesteinhaufen aufzuschütten, als damit eine derartige Mauer zu basteln. Und es bleibt viel mehr Platz für die Pflanzen übrig.
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst!
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Jens Paulsen | 04.11.09
Warum soll das nix werden?

Warum soll das nix werden? Die geplante Höhe von 20 cm ist ja nun wahrlich die Welt. So furchtbar viel wird die Mauer (besser M

Warum soll das nix werden?

Die geplante Höhe von 20 cm ist ja nun wahrlich nicht die Welt. So furchtbar viel wird die Mauer (besser Mäuerchen) dabei nicht aushalten müssen. Ist ja auch viel ästhetischer als senkrecht stehende Waschbetonplatten)

Ich habe ebenfalls eine Mauer aus in Feld und Wald gesammelten Steinen (Muschelkalk und Sandstein) gebaut, von ca. 30 cm Höhe ansteigend auf etwa 80 cm Höhe. Einschalig. Auf Randsteinen aus Beton.
Sicher ist das keine maurertechnische Meisterleistung aber sie erfüllt ihren Zweck. (Sorry für die schlechte Bildqualität, aber nu ist´s dunkel draußen ;-))

Das ist jetzt etwa drei Jahre her (im letzten Winter -23 Grad) und sie steht noch.
Ich habe zum Mauern Trasskalkmörtel (Fertigmischung) verwendet, weil ich noch etwas liegen hatte.

Versuche es doch mal damit!

Natürlich ist die Art der Steine nicht ganz unwichtig, Aber im allgemeinen sind an der Oberfläche gesammelte Steine aus Feld und Wald frostfest. Sonst wären Sie schon vergangen.


Gruß
Martin
Fachwerk ist Lebensqualität (nicht immer, aber oft)
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Martin Wittwar, Dipl. Ing. (FH) | 04.11.09

eine

solch kleine Mauer brauchts Du nur auf sauberen Splitt setzen. Wichtig ist, daß du sie gegen den Hang neigst. Dann werden die wenigsten Ihren Platz Richtug Weg verlassen. Alles andere ist Frage des Augenmaßes und der passenden Steine. Bischen suchen und nicht gleich jeden verwenden.
20 cm ist nicht mal mein Schuh ....
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
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Olaf aus Sachsen | 04.11.09
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