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Forumeintrag-Eintrag [forum 131440] {PDF / Druck} | | Region: Steiermark
Dach > Sanierung

Dachausbau im Altbau

Ich habe mir vor Kurzem ein Bauernhaus um die Jahrhundertwende gekauft, es ist Teilunterkellert, die Wände stehen auf einem Streifenfundament aus Stein, die Ziegelwände sd. 50cm stark und es gibt nordseitig Feuchtigkeit und Schimmel an den Außenwänden und auch an den Mittelwänden.
Da das Haus im Erdgeschoß aus 2 Wohneinheiten besteht, werde ich vorab in die nordseitige Wohnung ziehen und bei der südseitigen Wohnung den Dachausbau forcieren, erst danach umziehen und die Feuchtigkeitssanierung nordseitig bekämpfen.
Im Dachgeschoß ist nur ein Zimmer ausgebaut (südseitige Wohnung) und ich möchte als ersten Schritt das Dachgeschoß
ausbauen und in diesem Zug das Dach dämmen und verkleiden.
Das Dach besitz in diesem Bereich bereits ein durchlüftetes Kaltdach.
Wie sollte ich vergehen und wer kann mir einen geeignetes Dämmaterial empfehlen? Und sollte die Geschoßdecke mit neuen Fußbodenaufbau auch gedämmt werden?
Auf Ihre profesionellen Antworten bis ich Ihnen dankbar.
Liebe Grüße
mut zum holz
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
walter flock | Flock | 17.12.09 | 3957x abgerufen | [ Antwort schreiben ]
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass alle Antworten als freie Meinungsäußerungen und nicht als Beratung angesehen werden müssen. Weitere Informationen: Forumsregeln / Haftungsausschluss

Wenn Du die Feuchtigkeitssanierung nordseitig bekämpfst, wirst Du Dir keine Freude machen ;-))

Bei umfassenden Sanierungen ist es sinnvoll, erst ein Gesamtkonzept zu erstellen und zu rechnen. Vor Beginn der Arbeiten sollten die Art der Dämmung, der spätere Ausbaustandard, erforderliche Heizungsleistung, Energieträger, eventuelle Umbauten, Auswechseln von Leitungen, Fenstern, Erneuerung der Elektroinstallationen, der Hausanschlüsse usw. usf, bekannt sein.

Das kann man nicht mal so eben schnell per Forum bekommen, schon deshalb nicht, weil es ohne genaue Kenntnis des Hauses unseriös wäre. Diese Planungsvorbereitung nicht gründlich zu machen, wird teuer, denn das Geld, was ein Planer vom Fach dafür nimmt, spart man später bei der Ausführung gegenüber der Spontanmethode mehrfach wieder ein.
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst!
Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil, Homepage)
Jens Paulsen | 17.12.09

Ich empfehle dafür

diesen Profi-Foren-Thread: Zur Dämmerei.

Und zur Feuchtesanierung gehört erst mal die Schadensanalyse. Da kann man aber kräftig danebenliegen.
Erhaltende Instandsetzung
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Architektur- & Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Architekt | Konrad Fischer | 18.12.09

sehr geehrte herren Fischer u. jensen:
ich danke ihnen vorab für ihre antworten, bin leider momentan ziemlich im stress und werde zwischen den weihnachtsfeiertagen mit ihnen wieder kontakt aufnehmen!
frohe festtage aus der steiermark wünscht
walter flock
mut zum holz
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
walter flock | walter | 21.12.09

Die richtige Planung ist der erste Schritt. Hier nur ein paar kleine Tipps. Beim Dachausbau hilft nicht möglichst viel dämmen, sondern eine richtige konstruktive Ausführung. Sie www.ib-rauch.de/Beratung/dachge.html. Feuchteursachen gibt es sehr viele. Bei sanierten Bauerhäusern hat die Fußbodenheizung im EG ein sehr trockenes Raumklima geschaffen. Die Wände (50 cm) sind ok. Sie sollten nur trocken sein. Bei mir in Kiew wurden früher die 3-4 stöckigen Wohngebäude aus Ziegel gebaut. Die sind sehr teuer und begehrt, weil sie warm sind. Ziegelbau, siehe www.ib-rauch.de/konstruktion/mauerwerk.html
Gesundes Wohnen
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Ingenieurbüro Peter Rauch (Baubiologie) | Peter Rauch | 28.12.09
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