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Bauanleitungen > Allgemein

Holzbalken und Diehlen selberschlagen

Hallo!Kann mir jemand sagen auf was man bei selbstgeschlagenen Balken achten muss!Welches Holz eignet sich am Besten?Trocken,Nass,evtl gefrohren!Werden solch Balken und Diehlen mit dem Beil geschlagen(welche art von Beil?),gibt es evtl Messer für Balkenhobel oder besondere Maschienen!Möchte unser alten Schuppen in einen rustikale Berghütte umbauen!Wäre dankbar über eure Tips!
MFg Wolfgang
Wolfgang | 16.03.10 | 2781x abgerufen | [ Antwort schreiben ]
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Einfach das "h" - bei Dielen weglassen ---

- und bei Maschinen braucht man kein"ie", um mit Diesen arbeiten zu können. ---
-
Glaubt mir liebe Leser, daß ich sehr oft stolz darauf bin,
ein Ossi zu sein !
Anfertigung von Verbundfenstern u. Isolierglasf. mit hist..getreuen Profilen und Rahmenquerschnitt
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Tischlerei Milling | Tischlermeister Andreas Milling | 16.03.10

Wie rustikal...

...soll's denn werden? Wenn Sie ein paar Jahre Zeit haben und gut bei Kräften sind, reicht ein Pferd (zum Holzrücken), eine Axt und eine lange Schrotsäge (zum Dielensägen). Für letzteres müssten Sie aber noch einen 2. Mann haben, oder das Pferd entsprechend ausbilden.

Spaß beiseite, Balken und Dielen sollten Sie aus dem Sägewerk beziehen, wenn Ihnen der Bau nicht Selbstzweck und Hobby ist, sondern auch irgendwann fertig werden soll. Wenn Sie mir die Offenheit verzeihen mögen: So wie Sie die Anfrage hier formulieren, halte ich es für sehr dienlich, wenn Sie das Ganze einem Zimmermann übertragen.

Gutes Gelingen wünscht

Thomas
Mut zum Holz
Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil, Homepage)
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 17.03.10

find ich gut

ich finde das eine gute idee und bin selber eine solche hütte am bauen.
Ich war mit meinem freund( Förster) vor 4 jahren im wald und wir haben ca. 25 großstämmige duglasien geschlagen (mondholz) im frühjahr haben wir die stämme entastet, einen rücker und ein mobiles sägewerk bestellt. Dieses hatte uns die stämme nach meinen vorgaben gesägt. Das holz ist jetzt wunderbar luftgetrocknet. Diese arbeit hatte zwar etwas geld gespart, stheht aber in keinem verhältnis zum aufwand. Ohne gute kontakte wäre dieses auch nicht so einfach möglich gewesen. Am besten gehst du zum sägewerk und bestellst dir dein holz wie du es brauchst. Am besten geeignet ist duglasie oder lärche. Diese beiden holzarten brauchst du auch nie zu streichen. Es wird erst silbergrau und mit der zeit braun.
Die firma festool hat einen elektrohobel mit welligen messern. Mit diesem hobel bekommt man einen guten look hin. Solltest du dir wirklich die arbeit machen ganz auf elektrowerkzeug zu verzichetn schaue mal auf der seite der firma http://www.gransfors.com nach.
Diese äxte sind zwar nicht die günstigsten, aber handgemacht, super qualität und in verschiedensten formen zu haben. willst du eher ein bockhausbauen, empfehle ich die firma
http://www.dieblockhausbauer.de/ . da kannst du seminare besuchen.
Also ich wünsche dir nun viel spaß und ich hoffe du hälst uns auf dem laufenden.

Lg stefan

Ps.: an alle rechtschreibgurus, kehrt doch mal erst vor eurer eigenen haustür, ihr seit doch bestimmt auch nicht perfekt !!!
Wir gestalten Geborgenheit !
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Farbe&Lehm | Malermeister & Lehmbauer Stefan Dietrich | 17.03.10

Die Frage, die Bemerkung sei verziehen, klingt ein bisschen so wie "Wie geht das mit dem Autofahren? Ich muss morgen nach Spanien".

Es gibt viel Literatur über den Selbstbau von Blockhäusern, z.B. bei amazon.de. Lohnt sich.
Die Gefahr ist gross, dass man pseudo-alt baut, das sieht dann einfach nur schlimm aus, auch ohne angeschraubte Wagenräder und Holzrechen an allen Wänden. Zudem sind Schuppen im Berggebiet ganz anders gebaut und konstruiert als Wohnbauten.
Ein lohnende Möglichkeit könnte sein, ein passendes Gebäude auf Abbruch zu kaufen und zu versetzen.
Ich würde mich mal in der Gegend über die traditionelle Bauweise informieren; es gibt sicher sehr viel Literatur darüber.
Wenn man alte Holzbauten (gemeint sind solche, die gut hundert Jahre oder mehr überlebt haben) genau anschaut, sieht man, dass der konstruktive Holzschutz, d.h. die gewissen Konstruktionsdetails, sowie die Auswahl der Stämme (Drehwuchs!) wichtiger sind als die Holzart. In den Alpen kommen sowieso nur Fichte oder Lärche in Frage.
Zuerst stellt sich sowieso die Frage nach der Genehmigungsfähigkeit des Projekts.
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst!
Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil, Homepage)
Jens Paulsen | 21.03.10
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