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Forumeintrag-Eintrag [forum 138912] {PDF / Druck} |
Dach > Hallo,
wir haben ein Dachpoblem. Eckdaten: 30 Jahre alt, Pultsatteldach, 30 Grad Neigung, ohne Unterspannbahn und Dämmung, man sieht also direkt auf die Frankfurter Pfannen. Im Schlafzimmer, direkt hinter dem Kamin liegend, im 1.OG kam ein Rinnsal Wasser zwischen Wand und Holzdecke. Dann haben wir den Dachboden angeschaut und mir Überraschung viele Wasserlachen und einen Schneeberg genau unter dem Pult vorgefunden. Die Wasserlachen haben teilweise einen Durchmesser von 1 m und sind auf dem ganzen, unausgebauten Dachboden verteilt. 2 Dachdecker haben das Dach begutachtet. Der erste meinte, für diese Pfannen hätte eine Unterspannbahn verlegt werden müssen. Der zweite sagte, dass das Dach in dieser Bauweise in Ordnung ist. Aber das ist für mich nicht nachvollziehbar, ein intaktes Dach kann doch nicht so viel Wasser und Schnee durchlassen, oder sehe ich das falsch? Nachdem ich gerade hier einen Artikel über die Lebensdauer von Untersannbahnen gelesen habe, bin ich davon nicht sonderlich begeistert. Wenn ich jetzt das Dach abdecken lasse und eine Unterspannbahn einbringen lasse, wie lange hält dass dann? Muss ich diese dann in 10 Jahren wieder erneuern? Gibt es noch kostengünstigere Alternativen, z.B. ohne das Dach abdecken zu lassen?
Danke für Eure Hilfe, ich bin mit meinem Latein grad echt am Ende....
Nicky
was lange währt, wird endlich gut......Mitglied der Fachwerk.de Community ( Profil) Nicky | 09.03.10 | 2680x abgerufen | [ Antwort schreiben ]
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Hallo Nicky,
Sie können, so Sie dann von innen ran kommen die Pfannen mit Kalkmörtel verstreichen. Dann sind sie auch gegen Flugschnee dicht.
Grüße aus Schönebeck
“Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.” Oscar WildePremium-Mitglied der Fachwerk.de Community ( Profil, Homepage) BAUST Bau& Sanierung Struve | Oliver Struve | 09.03.10
Mörteln aber wie im 1.OG? Danke für den Tip. Das Dach reicht bist in den 1. OG runter, d.h. komme ich nur an der oberen Bereich aber nicht an den Dachbereich der im ersten Stock liegt. Müsste der Mörtel da dann nicht auch aufgetragen werden?
Danke schonmal für den wertvollen Tip!
Grüße, Nicky
was lange währt, wird endlich gut......Mitglied der Fachwerk.de Community ( Profil) Nicky | 09.03.10
Wenns dicht werden soll auch dort.
Ist da keine Dämmung drunter?
Grüße aus Schönebeck
“Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.” Oscar WildePremium-Mitglied der Fachwerk.de Community ( Profil, Homepage) BAUST Bau& Sanierung Struve | Oliver Struve | 09.03.10
Mörteln aber wie komme ich dahin, ich kann mich ja schlecht kopfüber abseilen lassen oder wie wird das an diesen Stellen gemacht? Laut unseren Plänen haben wir eine 10 cm Steinwolle an den Schrägen im 1. OG drin, mehr steht leider nicht drin, auch nicht, wie die Steinwolle geschützt ist nach aussen.
Also dieses Thema kann einen echt verzweifeln lassen....
Viele Grüße,
Nicky
was lange währt, wird endlich gut......Mitglied der Fachwerk.de Community ( Profil) Nicky | 09.03.10
Hallo Nicky,
die Frankfurter Pfannen greifen im allgemeinen recht gut ineinander. Bei geringen Dachneigungen sind aber gewisse Decklängen empfohlen, die eingehalten sein sollten. Ich vermute eher, dass sich da etwas verschoben oder eine andere Undichtigkeit ergeben hat. "Ein Schneeberg" im Dachraum muss irgendwo reingekommen sein.
Letztlich kannst Du nur genau prüfen wo es undicht ist, sprich wo Du ins freie schauen kannst. Besonders sind die Dachdurchdringungen in Augenschein zu nehmen. Handelt es sich um die Ziegel- oder die Betonvariante?
Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer
Architektur beginnt, wenn zwei Backsteine sorgfältig zusammengesetzt werden. (Mies van der Rohe)Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community ( Profil, Homepage) Architekturbüro Kornmayer | Christoph Kornmayer (Architekt) | 09.03.10
Wasser- oder Regen-dicht Hallo
interessanter Link:
http://www.baunetzwissen.de/dl/140234/regensicherheit.pdf
FK
Keine Logik? Ihr Dach ist immer hin 30 Jahre alt.
Die Pfannen sind zwar noch einigermaßen dicht, aber die Oberfläche entsandet und Flechten,Algen, Moose fühlen sich wohl.Die Dämmung im ausgebauten Bereich wird wohl auch 30 Jahre alte sein.Die An uns Abschlüsse der Dachdurchdringungen sind 30 Jahre alt.Vor 30 Jahren gab es keine Vorschrift für Unterspannungen.Es lag im Ermessen des Dachdeckers eine Folie zu verwenden oder Jutestreifen mit einzudecken.
Der Aufbau so wie er ist, ist wohl ok.Bei 30° DN gibt es bei mir nur ein regensicheres Unterdach ( Maxx Plus ).
Alternative währe nicht ganz ernst eine Beschichtung des Daches.Die hauen da so viel Farbe drauf das alle Kopf und Seitenfugen sich verschliessen.
Spass bei Seite.
Eine Sanierung mit regensicheren Unterdach würde ich aber auch empfehlen.
Holen Sie sich doch erst mal Angebote für eine Sanierung, lesen die in Ruhe durch.Für eine Energetische Dachsanierung gibt es ja auch Zuschüsse vom Staat.
Alt aber schön....Häuser meine ich natürlichMitglied der Fachwerk.de Community ( Profil) Dachdeckermeister Boris Skupke | 10.03.10
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