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Forumeintrag-Eintrag [forum 139487] {PDF / Druck} | | Region: Sächsische Schweiz
Konzept/Verfahren/Idee > Aufbau/Konstruktion Hallo !
Ich habe eine Frage zur Fassadendämmung, die wir an unserem Haus vornehmen wollen.
Es soll eine Boden-/Deckelschalung werden, aus 15 cm breiten Lärchenbrettern und 5 cm breiten Leisten als Deckel. Unter der Schalung soll mit 6 cm Holzweichfasermatte gedämmt werden.
Nun zu meiner Frage. Wie gewährleiste ich die Hinterlüftung bei dieser Bauweise. Zuerst kommt ja die 6 cm Konterlattung mit Dämmung und Unterspannbahn. Darauf dann horizontal die Traglattung. Die Hinterlüftung wollten wir erreichen, indem wir die Traglattung in regelmäßigen Abständen unterbrechen und in der Höhe versetzen. Dadurch würde aber auch die Schraubenreihe versetzt, was vielleicht optisch nicht so ansprechend aussieht.
Gibt es für diese Bauweise vielleicht noch andere Lösungswege?
Würde mich über Tips freuen.
Grüße
Gerd Kohlstedt
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass alle Antworten als freie Meinungsäußerungen und nicht als Beratung angesehen werden müssen. Weitere Informationen: Forumsregeln / Haftungsausschluss
Nach der Unterspannbahn muss die Konterlatte senkrecht drauf.
Die ersten Latten sind ja nur der Höhenausgleich für die Dämmung, die könnten auch waagerecht angebracht werden.
Grüße aus Schönebeck
“Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.” Oscar WildePremium-Mitglied der Fachwerk.de Community ( Profil, Homepage) BAUST Bau& Sanierung Struve | Oliver Struve | 16.03.10
Ach ja,
die Deckbretter würde ich nicht zu schmal wählen, bei zu geringer Überdeckung könnten beim schwinden des Holzes die Deckbretter nicht mehr breit genug sein um zu überdecken.
Und niemals das Deckbrett durch das untere Brett anschrauben, beide Ebnen müssen unabhängig schwinden und quellen können sonst reißt das Holz eventuell aus.
Grüße aus Schönebeck
“Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.” Oscar WildePremium-Mitglied der Fachwerk.de Community ( Profil, Homepage) BAUST Bau& Sanierung Struve | Oliver Struve | 16.03.10
Hallo, Oliver Stuve ! Danke für Deine schnelle Antwort. Das mit der Lattung für die Dämmung ist klar. Da spielt die Richtung keine Rolle. Die Traglattung für die Schalung muß doch aber zwangsläufig horizontal laufen, damit die Schalung senkrecht drauf kann. Mit einer vertikalen Lattung funktioniert das doch nicht.
Wegen des Schwindens mache ich mir keine Sorgen, da die Latten 5 cm breit sind und wir zwischen den Brettern maximal 1 cm Luft lassen wollten.
Die Schalung auf Deinem angehängten Foto am linken Haus entspricht genau unseren Vorstellungen. Müssen auch über mehrer Geschoße gehen. Ist diese Fassade gedämmt?
Viele Grüße
Gerd Kohlstedt
carpe diemMitglied der Fachwerk.de Community ( Profil) Gerd Kohlstedt | 17.03.10
Hallo Gerd,
Ja, die Fassaden wurden beide gedämmt.
Deine Trägerlattung muss, wenn die Bretter senkrecht dran sollen natürlich Wagerecht dran. Die Trägerlattung kommt auf die senkrechte Konterlattung und die liegt über der Unterspannbahn. Das ist die Hinterlüftungsebene.
Im Prinzip brauchst Du drei Latten übereinander
1. Ausgleich der Dämmung
2. Konterlatte (senkrecht)
3. Traglatte
Grüße aus Schönebeck
“Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.” Oscar WildePremium-Mitglied der Fachwerk.de Community ( Profil, Homepage) BAUST Bau& Sanierung Struve | Oliver Struve | 17.03.10
Hallo, Oliver ! Entschuldigung. Hatte vorhin Deinen Namen falsch geschrieben.
Mit der Lattung hatte ich mir das auch so gedacht und von Dir nun die Bestätigung bekommen. Also die senkrechte Lattung, die die Dämmung hält nach dem Aufbringen der Unterspannbahn aufdoppeln.
Danke für Deine Hilfe.
Viele Grüße
Gerd
carpe diemMitglied der Fachwerk.de Community ( Profil) Gerd Kohlstedt | 17.03.10
Ja, genau so.
Grüße
“Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.” Oscar WildePremium-Mitglied der Fachwerk.de Community ( Profil, Homepage) BAUST Bau& Sanierung Struve | Oliver Struve | 17.03.10
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