Alle 5122 Kommentare von LehmHandWerk Udo Mühle

Alles Quatsch mit Soße...

...wenn ich das jetzt mal hier so beginnen darf. Fliesenboden auf solch einer Decke: kann tödlich sein! Erst letztes Jahr hatten wir ein ähnliches Problem zu lösen. Ist eure Tragkonstruktion eine Holzbalkendecke oder eine masive Unterkonstruktion? Hier kann man mit wenig Aufwand einen schönen Holzboden einbauen und vollflächig darunter mit Lehmschüttung einen harmonischen Ausgleich herstellen. Sogar eine Fußbodentemperierung ist da möglich. Bilder von so etwas habe ich natürlich. Einfach mich mal anmailen. ...

@ Marc

Stuckateure sind Stuckateure und auch deren Ausbildungsberuf heißt in der Kammerregelung von Sachsen auch Stuckateur. Maurer- und Betonbauer erlernen das Mauern und Putzen. Unterscheidet sich schon immens. Leider differenziert sich vieles in diesem deutschen Lande. In süddeutschen Regionen heißt es auch bis heute noch Gipser, obwohl er kaum etwas mit Gips zu tun hat, sondern fast ausschließlich ein Verputzer ist. @Ralf Wenn Kalk gesundheitsschädlich sein sollte, dann müßten ja fast alle Bauhandwerker sterben oder gesundheitliche Probleme haben bzw. bekommen. Bei reinen Kalkputzen ist dies leider nicht der Fall. Alkalisch sind sie dennoch und man kann sehr rauhe Hände davon bekommen und diese können bei viel Wasserberührung dann auch kleinwenig einreißen. Gut einfetten hilft da meistens (Melkfett oder Ringelblumensalbe). Oder eben ein paar dünne Arbeitshandschuhe. Ganz anders kann es da schon bei den hochindustriellen Fertigmischungen aussehen. Da nehmen die Allergiebelastungen schon stetig zu. Ihr angesprochener Sanierputz bitte nicht zum Einsatz bringen. Zu hohe Spannungsfaktoren dieser neu verputzten Flächen und Stellen, gegenüber den zu erhaltenden Bestandsbereichen. Man kann die losen Stellen sorgfältig entfernen, indem man von den vermeindlich festen Bereichen hin zu den Lockerstellen mit einer scharfen Spachtel arbeitet. Solche Fehlstellen können auch problemlos mit groben Lehmputzmörteln nachher aufgefüllt und mit einer vollflächigen Gewebeeinbettung und Lehmfeinputzen überspachtelt werden. Vorrausgesetzt, die stärkeren Bereiche trockneten vorher gut durch (Schwindung!). ...und wenn man für das Material Lehm auch offen und zugängig ist. Wenn nicht, dann einen Kalkgrundputz HP 9 von Hessler für die entfernten Putzstellen auftragen. Durchtrocknen lassen, mit einem Renovationsputz HP 11 und einer 4 x 4 mm Glasfasergewebeeinlage die komplette Fläche nunmehr überspachteln und abschließend mit einem Naturkalk-Feinputz HP 90 oder einem Marmorino 0,3 HP 903 endfertig stellen. Die Ergebnisse sehen stets super aus. ...

Hohlstellen....

....muss man nicht unbedingt entfernen, hängt aber immer von der entsprechenden Gesamtsituation mit ab. Alles zu pauschalisieren, wie es unser guter georg hier tut, finde ich nicht so prickelnd. Wir mögen zwar auch die gute Nachhaltigkeit unserer Arbeit, doch die hängt von der genauen vor-Ortanalyse ab. Ferndiagnosen sind da eh sehr schwer! Bin gern bereit weiter mit ihnen da in Kontakt zu treten. ...

Lt. Internetseite....

....ab dem Dezember 2017 geschlossen und neue Zeitfenster werden irgendwie für 2018 erst neu bekanntgegeben. ...

@ Bernd

Nichts zu danken. Wenn man in die Jahre kommt, dann entfleuchen einem schon einmal die einen oder anderen Fachinformationen. Ha ha ha. LG zurück ...

@Gerorg Böttcher

...da muss iuch zustimmen. Lassen sie doch bitte die geraume Zeit ins Land gehen, bis sie ihren Architekten vor Ort haben. Neubau und Altbau (Sanierung) sind zwei völlig von einander zu betrachtende Situatiionen und Aufgabenbereiche. Wer nur neu bauen kann, hat aber sicherlich riesige Probleme bei historischen Sanierungsaufgaben und -lösungen! Leider!! ...

Weder noch!!

In ihrem Falle muss die Gesamtkonstruktion in Augenschein genommen und eine Komplexlösung dazu definiert werden. Und dies geht nur mit Fachleuten am Ort des Geschehens und leider nicht mit einem kleinen Bild und einer Internetanfrage. Ich persönlich könnte mir vorstellen mit ihnen dazu vielleicht eine Begehung in ihrem Objekt vorzunehmen und einmal alle Gedanken von ihnen aufgreifend in ihrer Machbarkeit dazu mit ihnen mal durchzugehen. Sie können mich gern mobil dazu anrufen und wir können dazu mal sprechen. Bin demnächst mal in ihrer Gegend! FG Udo Mühle ...

Ähnliche Sichtweise...

...wie Herr Wugk kann hier jetzt nur mit bestätigen. Ich spreche ihnen jetzt mal eine kompetente Empfehlung hier aus. Ganz einfach mal telefonisch da melden und beraten lassen. Führen auch selbst die Leistungen aus und ich selbst arbeite mit dieser Firma seit jahren sehr gut zusammen. http://www.thomas-leonhardi.de/ Handwerklicher Gruß ...

Styropore und Mineralwollen....

....sind hier zwar durch unsere massive Baumarktmanie und Industrieimpulse (...nur mit uns machen sie alles richtig!!) sehr stark geprägt, aber die stetig steigenden Bauschäden uns aufzeigend, ein gegenteiliges Urteil bei Fachwerksanierungen aussprechen. In ihrem Falle sollte eine fachliche Untersuchung vor Ort stattfinden und die generelle bauliche Ursache analysiert werden. Aber Vorsicht, dabei kann es durch entsprechende "Fachleute" ebenfalls zu oben bereits besagten Lösungsvorschlägen kommen. Lassen sie einen Baubiologen oder guten Zimmermeister mit Fachwerksanierungsfaible antreten und Lösungsvorschläge machen. Aber Vorsicht, auch dabei können bereits Kosten entstehen!! ...

Und noch etwas

Man sollte auch die Langlebigkeit der Haftauszugswerte von Klammern bei Dickholzeinsatz (?) einmal sich mit durch den Kopf gehen lassen!! Desweiteren sehe ich zusätzlich die Gefahr, dass beim Einsatz eines Klammergerätes die Federn sich spalten oder teilweise zerstören und somit eine akkurate Verlegung in Zweifel setzt. ...