|
Online 1093 Besucher online
Fachwerk.de
Das Fachwerk.de Forum Schwerpunktthemen
Damals, vor zwei Jahren:
Historische Baustoffe
|
|
Forumeintrag-Eintrag [forum 109327] {PDF / Druck} | | Region: Bayern, Mittelfranken (Ansbach)
Bauanleitungen > Fenster / TürenFensteröffnungen in Bruchsteinmauerwerk vergrößern / erstellen Hallo,
habe mich hier im Forum schon über das Erstellen von
Mauerdurchbrüchen in Bruchsteinaußenwänden erkundigt.
Gerne würde ich dazu einen Bohr- und Sägebetrieb beauftragen.
Meine Frage an Euch:
Kennt von Euch jemanden im Raum 91732 Merkendorf, der sowas durchführt?
Meine beiden Bauunternehmer haben leider keine so große Säge.
Mauerwerksstärke bis 60 cm.
Würde mich über einen Tip sehr freuen.
Gruß
O. Fleischner
PS: Kann man ungefähr sagen, was sowas kostet?
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass alle Antworten als freie Meinungsäußerungen und nicht als Beratung angesehen werden müssen. Weitere Informationen: Forumsregeln / Haftungsausschluss
Sägefirma Bekannte haben gute Erfahrungen mit folgender Firma gemacht:
Fa. Peter Streng, Mainfrankenpark 14, 97337 Dettelbach - Effeldorf, Telefon: 09302 - 931880.
Der Preis hängt sehr vom Aufwand ab, da läßt sich aus der Ferne nichts sagen.
Bruchsteinmauerwerk Lassen Sie die Finger davon!
Bruchsteinmauerwerk dieser Dicke ist zweischalig.
Rechts und links steht eine Wandschale, dazwischen ist eine Füllung aus Steinabschlägen und Mörtel.
An Fenster- und Türöffnungen sind Stürze und Gewände aus Werkstein (Durchbinder), die für eine Verankerung beider Mauerschalen sorgen sowie die auftretenden Kräfte umleiten und aufnehmen.
Beim Sägen können sich Steine lösen, da der Mörtel im Vergleich zu den Steinen sehr weich ist und Natursteine eine vielfach höhere Druckfestigkeit wie Ziegel oder Beton haben.
Das Problem des Sturzes haben Sie damit auch nicht gelöst.
Üblich ist folgende Vorgehensweise:
- Abfangung einbauen,
- eine Wandschale auf zukünftige Größe ausbrechen,
- Sturz einbauen, Gewände ergänzen,
- Abstützung entfernen,
- weitere Wandschale ausbrechen,
- Sturz und Gewände einbauen.
Es ist bei solchen Arbeiten größte Vorsicht geboten, da man nie genau weiß, wie das inhomogene Mauerwerk zusammengesetzt ist und reagiert.
Lasteintragungen im unmittelbaren Bereich, z.B. Deckenlasten, sollten vorher gesondert abgefangen werden.
Viele Grüße
Da muss Ich dem Herrn Böttcher rechtgeben. Da sich bei Bruchsteinmauerwerk mit Sicherheit die neuen Laibungen lösen und wieder aufgemauert werden müssen, macht das teure Sägen keinen Sinn. Ausserdem wirds einen mächtigen Wasser- und Schlammanfall geben.
MfG
dasMaurer
alt und neu ist kein widerspruchMitglied der Fachwerk.de Community( Profil) Maurermeister | Ulrich Warnecke | 19.01.09
|
|
|
|
[zurück ins Forum] [nach oben] [ Antwort schreiben ]
|
|
|
|
Werbung
|