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Historische Baustoffe
Forumeintrag-Eintrag [forum 109327] {PDF / Druck} | | Region: Bayern, Mittelfranken (Ansbach)
Bauanleitungen > Fenster / Türen

Fensteröffnungen in Bruchsteinmauerwerk vergrößern / erstellen

Hallo,

habe mich hier im Forum schon über das Erstellen von
Mauerdurchbrüchen in Bruchsteinaußenwänden erkundigt.

Gerne würde ich dazu einen Bohr- und Sägebetrieb beauftragen.
Meine Frage an Euch:

Kennt von Euch jemanden im Raum 91732 Merkendorf, der sowas durchführt?

Meine beiden Bauunternehmer haben leider keine so große Säge.

Mauerwerksstärke bis 60 cm.

Würde mich über einen Tip sehr freuen.

Gruß
O. Fleischner

PS: Kann man ungefähr sagen, was sowas kostet?
Alte Häuser haben auch Ihren Reiz!
Mitglied der Fachwerk.de Community()
charlyoli | 17.01.09
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Sägefirma

Bekannte haben gute Erfahrungen mit folgender Firma gemacht:
Fa. Peter Streng, Mainfrankenpark 14, 97337 Dettelbach - Effeldorf, Telefon: 09302 - 931880.
Der Preis hängt sehr vom Aufwand ab, da läßt sich aus der Ferne nichts sagen.
... sinnvoll sanieren ...
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Ingenieurbüro Leyh | Thomas Leyh | 18.01.09

Bruchsteinmauerwerk

Lassen Sie die Finger davon!

Bruchsteinmauerwerk dieser Dicke ist zweischalig.
Rechts und links steht eine Wandschale, dazwischen ist eine Füllung aus Steinabschlägen und Mörtel.
An Fenster- und Türöffnungen sind Stürze und Gewände aus Werkstein (Durchbinder), die für eine Verankerung beider Mauerschalen sorgen sowie die auftretenden Kräfte umleiten und aufnehmen.
Beim Sägen können sich Steine lösen, da der Mörtel im Vergleich zu den Steinen sehr weich ist und Natursteine eine vielfach höhere Druckfestigkeit wie Ziegel oder Beton haben.
Das Problem des Sturzes haben Sie damit auch nicht gelöst.

Üblich ist folgende Vorgehensweise:
- Abfangung einbauen,
- eine Wandschale auf zukünftige Größe ausbrechen,
- Sturz einbauen, Gewände ergänzen,
- Abstützung entfernen,
- weitere Wandschale ausbrechen,
- Sturz und Gewände einbauen.
Es ist bei solchen Arbeiten größte Vorsicht geboten, da man nie genau weiß, wie das inhomogene Mauerwerk zusammengesetzt ist und reagiert.
Lasteintragungen im unmittelbaren Bereich, z.B. Deckenlasten, sollten vorher gesondert abgefangen werden.

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community(, Homepage)
Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 18.01.09

Da

muss Ich dem Herrn Böttcher rechtgeben. Da sich bei Bruchsteinmauerwerk mit Sicherheit die neuen Laibungen lösen und wieder aufgemauert werden müssen, macht das teure Sägen keinen Sinn. Ausserdem wirds einen mächtigen Wasser- und Schlammanfall geben.
MfG
dasMaurer
alt und neu ist kein widerspruch
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Maurermeister | Ulrich Warnecke | 19.01.09
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