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Damals, vor zwei Jahren:
Historische Baustoffe
Forumeintrag-Eintrag [forum 129119] {PDF / Druck} | | Region: Sachsen
Kreissäge aus Holz mit Holzwürmern

Kreissäge aus Holz mit Holzwürmern Hallo! Ich hab ne alte Kreissäge aus Holz mit Holzwürmern bekommen. Nun kann man bei der Säge nun sc

Hof/Garten > Schädlinge / Holzschädlinge

Kreissäge aus Holz mit Holzwürmern

Hallo!
Ich hab ne alte Kreissäge aus Holz mit Holzwürmern bekommen.
Nun kann man bei der Säge nun schlecht feststellen ob es noch rieselt, sie hat halt überall etwas Holzmehl.
Wie kann man das Gestell jetzt noch gegen den Holzwurm behandeln? Mir wurde schon gesättigte Salzlösung empfohlen.

Howard
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Howie | 20.11.09 | 3061x abgerufen | [ Antwort schreiben ]
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass alle Antworten als freie Meinungsäußerungen und nicht als Beratung angesehen werden müssen. Weitere Informationen: Forumsregeln / Haftungsausschluss

Falls sich das Teil zerlegen lässt -----

--- würde ich nach einem Sägewerk suchen, welches sein eingeschnittenes Holz in einer Trockenkammer mit Microwellen-Technik trocknet und die Gestellteile mit in die Kammer stellen würde. Dann sind die Würmchen garantiert alle gar. -- Nur, Howard, sag jetzt bitte bitte nur nicht, daß Du mit
diesem "Gliedmaßenfresser" tatsächlich noch arbeiten möchtest ! -- Au Backe ! Zum Glück bin ich nach nun schon
über 40 Lehrjahren von der "Tischlerlepra" verschont geblieben---- Fazit : Wenn Du diese Maschine restauriers
und Diese als ein abschreckendes Beispiel bezüglich der Missachtung der Grundregeln des Arbeitsschutzes an Kreissägen ausstellst, dann tust Du Gutes. ---- Sei schön gegruselt, A. Milling
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Tischlerei Milling | Tischlermeister Andreas Milling | 20.11.09

Noch ein Link ---

--- Bezüglich der Unfallverhütung an Kreissägen :
-

http://www.holz-bg.de/download/M-01_Tisch_Formatkreissaegen.pdf

- Ernstnehmen !!! --- Gutgemeinte Grüße von A. Milling
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Tischlerei Milling | Tischlermeister Andreas Milling | 20.11.09

Arbeitsschutz

Hallo!
An der Säge fehlt so einiges was auf dem Bild nicht zu sehen ist. Der Tisch ist zum schieben und dort gerade abgenommen, und auf dem Tisch ist noch ein Blattschutz in dem das Blatt verschwindet. das kommt nur raus wenn man das Holz reinschiebt. was ist den da sonst noch so absonderlich dran?
An heutigen Sägen steht das Blatt ach über dem Tisch und hat auch nicht immer einen Schutz.
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Howie | 20.11.09

Howie ! --

--- den Link meines letzten Beitrages Kopieren und in der Browserzeile einfügen und LESEN --- Und VERSTEHEN ! ---
Vor Allem die dort ersichtlichen Unfallverhütungsvorschriften einhalten ! ----- Du kannst ja machen, was Du willst --- Es sind ja Deine Knochen ! - Ende
meiner Beiträge zu diesem Thema !
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Tischlerei Milling | Tischlermeister Andreas Milling | 20.11.09

"An der Säge fehlt so einiges, was auf dem Bild nicht zu sehen ist. Der Tisch ist zum schieben und dort gerade abgenommen, und auf dem Tisch ist noch ein Blattschutz in dem das Blatt verschwindet. Das kommt nur raus wenn man das Holz reinschiebt."
Die Säge kannste eh nur zum Brennholz schneiden verwenden. Unter dem Schiebetisch war bei solchen Modellen meistens ein Gewicht angebracht, welches den Tisch per Seil und Rolle wieder nach vorn gezogen und so das Blatt verdeckt hat. Das ist sehr wichtig!
Ein Käfig um den Lederriemen wär auch nicht schlecht, denn Holzsplitter und Zweige, welche da hineingeraten, fliegen unkontrolliert weg.
Der Schlitz für das Sägeblatt im Rolltisch ist vermutlich ausgeleiert - eine Unfallquelle, weil sich da bei zuviel Luft gerne mal grössere Splitter festklemmen oder hineinziehen.
Gefährlich ist auch, dass keine Bremse da ist, d.h. das Blatt dreht sich durch den eigenen Schwung nach Abschalten noch lange weiter.
Wenn der Motor und das Kabel auch nur halb so alt wie das Gestell sind, dürften Elektrounfälle wegen brüchiger Kabelisolierung wahrscheinlich werden. Alle Eisenteile müssen geerdet (nicht genullt!) sein, also nur an Kabel mit Schutzleiter anschliessen. Auch die Verlängerungskabel müssen dem entsprechen - früher hatte man oft nur die drei Polleiter und den Neutralleiter zu Drehstrommotoren geführt.
Der Motor muss mit einem Schalter versehen sein, der verhindert, dass der Motor selbständig wieder anläuft, nachdem der Strom bei laufender Maschine unterbrochen wurde. Der Aus-Schalter soll durch einfaches Drauftappen mit der Hand ausgelöst werden können, der Ein-Schalter darf nicht unabsichtlich betätigt werden können. Also keinen Drehschalter verwenden!

"An heutigen Sägen steht das Blatt ach über dem Tisch und hat auch nicht immer einen Schutz."
Na ja, dumme Leute gibts überall.
Seltsamerweise schreiben alle Unfallversicherungsgesellschaften, wie z.B. die Schweizerische SUVA, etwa das gleiche - es könnte also etwas dran sein. Rechne damit, dass im Falle eines Falles die Unfallversicherung die Leistungen empfindlich kürzen wird.
Die oben verlinkte Unfallverhütungsempfehlung betrifft allerdings eine Kreissäge für Tischlereien, nicht für Brennholz. Der Betrieb einer solch alten Säge, wenn sie ordentlich instand ist, d.h. wenn sich das Untergestell nicht während dem Sägen wegen Wurmstichigkeit selbst zerlegt, muss nicht gefährlicher sein als der Betrieb irgendwelcher neuen Billigst-Teile aus Fernost.
Dennoch würde ich sie nicht mehr benutzen. Mach doch einen Partytisch draus.
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst!
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Jens Paulsen | 20.11.09

und

um Jens seine hervorragende Auflistung fortzusetzen:1

zischen Spaltkeil und Zahnkranz vom Sägeblatt max 10 mm,
zwischen Sägeblatt und Tisch darf die fuge nicht größer 5 mm sein, nur Kreissägeblätter verwenden, die mit dem Herstellernamen gekennzeichnet sind - sicherlich durch neukauf kein Problem,

Das Problem sind also nicht die Würmer, sondern dein jugendlicher Leichtsinn. Unterhalte dich mal mit einem, der an so einer Säge einen Finger eingebüßt hat.... Abgesehen von den Schmerzen - die Versicherungen suchen nur einen Grund zum Nichtzahlen. Und was ist, wenn das Unglück nicht Dir, sondern einem Deiner Mithelfer passiert ....?????

Schau Dir mal Dein eigenes Motto an !!!!!!!!!!!!!!!!
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
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Olaf aus Sachsen | 21.11.09

Am besten

lässt du das Ding erstmal laufen: Durch den Schlag in der Welle bzw. Sägeblatt fällt dann schonmal das Wurmmehl raus, du siehst ob sie hält - wenn nicht fährt halt das Blatt etwas in deiner Werkstatt spazieren, na und?

Bitte den Kameramann nicht vergessen, dann ham wir auch was davon....

;-) Boris

P.S.: Was auch immer du da an Energie reinsteckst, wird's nicht viel Spaß machen daran zu arbeiten...als Restaurationsobjekt oder Museumstück wär's was anderes.
Wer viel fragt, kriegt viel Antworten....
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Boris Webler | 21.11.09

Säge

Hallo Howie,
um nochmals Deine Frage zu beantworten:
es ist auch möglich, den Holzwurm zu impfen. Normalerweise macht man das mit wertvolleren Möbeln, aber wenn Du bisschen Zeit hast...
Einfach mit einer Spritze ein Totmachmittel Deiner Wahl in jedes Bohrloch einspritzen. Ist besser als Komplettanstrich mit Gift.
Dann hast Du Ruhe.
Falls Du nach all den beeindruckenden Statements zu Health & Safety überhaupt noch mit dieser Mördermaschine arbeiten willst...
Möchte bloss mal wissen, warum jeder davon ausgeht, dass Du Dich verletzen wirst und Dir Tips gibt, bloss genug Versicherungskohle abzufassen.
Das Problem ist und bleibt fehlender gesunder Menschenverstand, dagegen ist jede Sicherheits- und Arbeitsschutzverordnung machtlos.
Hier gilt es, die richtige Balance zwischen "nötig" und "möglich" einzuhalten.
Alles Gute
Die Alten haben sich schon was dabei gedacht...
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Jan F. Schubert | 22.11.09

Hallo Herr Schubert,

endlich mal einer der was zu dem schreibt was mich eigentlich interessierte.
Das die Säge nicht brandneu ist und auch in ner Firma verbannt werden würde war mir auch klar.
Aber sie läuft, ist nicht auseinandergefallen beim sägen von mitlerweile bereits 5 rm Feuerholz (für nichts anderes ist sie da!). Und mein jugentlicher leichtsinn sollte mit 42 wohl auch schon etwas verflogen sein.
Nun gut, werd es mal mit impfen versuchen, da hab ich ja was vor.....

Howard
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Howie | 22.11.09

Lieber Jan F. Schubert ---- und andere Negierer meiner warnenden Beiträge --

-- Zu diesem Thema : Es ist für mich einfach unfassbar, wie vernünftige Mitmenschen dem Fragesteller auch noch Mut machen wollen, mit dieser antiken Brennholzkreissäge tatsächlich noch arbeiten zu können !!! - Wenn jetzt noch weitere ermunternde Beiträge eingestellt werden, werde ich dies bei der Holz - Berufsgenossenschaft anzeigen. --- Es reicht langsam ! -- Grüße, Andreas Milling, der noch alle Gliedmaßen hat !!
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Tischlerei Milling | Tischlermeister Andreas Milling | 22.11.09

„Das Problem ist und bleibt fehlender gesunder Menschenverstand…“

Nun ja, der gesunde Menschenverstand sollte aber beim Holzschutz auch hinzu gezogen werden.

„Einfach mit einer Spritze ein Totmachmittel Deiner Wahl in jedes Bohrloch einspritzen. Ist besser als Komplettanstrich mit Gift.“

Meine Güte welch ein Tipp!

Das Bohrloch ist kein Bohrloch sondern das Ausflugloch des Vollinsekts der Larve, nicht eines Wurms.
Das heißt, dass wo Sie Löcher sehen die Schädlinge bereits weg sind. Ob Sie da was reinpumpen oder in Hamburg fällt ein Spaten um ist scheißegal.

Bleibt nur zu hoffen dass der Ratgeber des „Totmachmittel Deiner Wahl“ kein Koch oder Bäcker ist.

Sie können das Teil thermisch behandeln, oder begasen lassen. Sie können es auch zum Druckimprägnieren bringen.
Sie können aber auch solange Sie Arme und Beine haben darauf weiter sägen bis sie auseinander fällt und dann ein neues Gestell bauen.

Wenn Sie Glück haben, ich gehe davon aus, wird sie überhaupt nicht auseinander fallen weil es sich um einen Altschaden handelt und nicht um einen aktiven Befall.
“Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.” Oscar Wilde
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BAUST Bau& Sanierung Struve | O. Struve | 22.11.09

@Andreas Milling

Die BG hat, Gott sei Dank, im privaten nichts verloren
“Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.” Oscar Wilde
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BAUST Bau& Sanierung Struve | O. Struve | 22.11.09
Arbeitsschutz 1923

Arbeitsschutz 1923 Nachtrag, gefunden in "Unfallverhütungsvorschriften der sächs. landwirtschaftlichen Berufsgenos

Arbeitsschutz 1923

Nachtrag, gefunden in "Unfallverhütungsvorschriften der sächs. landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft vom 6.3.1923", nur zur Info an alle Interessierte, Howard sägt ja schon locker drauf los....
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
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Olaf aus Sachsen | 22.11.09

Naja,

der Spaltkeil bringt ja wohl beim Querschneiden (Feuerholz) nicht gar so viel, der Link zu den Formatkreissägen passt m.E. für eine Feuerholzsäge ohnehin nicht. In der Mikrowelle brennt das Teil einfach ab, wenn nicht alle Metallteile entfernt wurden.

Verwenden würde ich das Teil dennoch nicht: Die Bedenken gegen die Elektrik sind nicht von der Hand zu weisen, ich hätte ferner Bedenken hinsichtlich der Funktionsfähigkeit der Mechanik. Wenn sich da 'mal was richtig verklemmt, fließt Blut.

Eine neue Wipp-Kreissäge gibt's ab 200 EUR aufwärts.

Solange es nur um Dekoration geht, würde ich zu Borax-Präparaten greifen, immer wieder einpinseln und injizieren.

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
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Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 22.11.09

Arbeitsschutz 1923

all das was in der Arbeitschutzvorschrift von 1923 an der Säge dran sein soll, ist an der von mir auch vorhanden.
und wenn sie sich eine neue Kaufen ist es auch nicht anders.
Dann nur nicht aus Holz sondern aus Blech / Stahl.
An dem Tisch ist zb eine Feder verbaut die den Tisch nach jedem sägen wieder "zurückfährt" oder zurückholt.
Ich werde jedenfalls dazu hier nun auch nichts mehr weiter schreiben. Nur noch soviel, die elektrik ist ok, wurde von einem ordentlichen Elektriker überprüft und neu verkabelt (mit Rechnung!)
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Howie | 22.11.09

Man muß ja nicht mit arbeiten

ist aber ein seltenes Stück und um das Holz zu schützen und zu festigen einfach mal mit wood-bliss behandeln. Das ist ein giftfreier behandelnder und vorbeugender Hozschutz mit verfestigender Wirkung.
Ob du dann damit arbeiten willst oder das Ding besser ins Museum stellst wo es sicherlich ein highligt wäre solltest Du Dir selbst beantworten.
Gunther
Natürlich Bauen und Leben
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Glöckner Naturbaustoffe | Gunther | 23.11.09

Wie jetzt???

"...vorbeugender Hozschutz mit verfestigender Wirkung..."

vorbeugen?
oder bekämpfen?
“Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.” Oscar Wilde
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BAUST Bau& Sanierung Struve | O. Struve | 23.11.09

@struve

Hilft halt für beides. Nicht nur vorbeugend und nicht nur bekämpend. Zusätzlich Holzverfestigend.
Und GIFTFREI!
Herz was willste mehr.
(Ausser vielleicht nicht mit arbeiten müssen ;-))
Natürlich Bauen und Leben
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Glöckner Naturbaustoffe | Gunther | 23.11.09

"Hilft halt für beides. Nicht nur vorbeugend und nicht nur bekämpend"

Dann ist es ein bekämpfändes HSM diese sind meist auch vorbeugend (Ib= Insekten bekämpfend)
Vorbeugende HSM sind nicht bekämpfend (Iv= insekten vorbeugend).

Weitere Infos zu Holzschutzmitteln erhalten Sie im Holzschutzmittelverzeichnis des DIBT
“Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.” Oscar Wilde
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BAUST Bau& Sanierung Struve | O. Struve | 23.11.09

Hallo,
so ein Atomzertrümmerer gehört aus dem Verkehr gezogen.
Leider hört und findet man solche Teile noch zu oft.
Meistens wird einem bei den Geräuschen der letzten drei schneidenen Zähne schon schlecht.
Sowas muß man sich heute nicht mehr antun. machs tot
uwe
Uwe Zipfel | 23.11.09

"Eine neue Wipp-Kreissäge gibt's ab 200 EUR aufwärts."
Sorry, aber sowas würde ich selbst geschenkt nicht wollen. Zu dem Neupreis kann das nur Schrott sein.
Mindestanforderungen wären:
Blattdurchmesser ab 60 cm, damit man nicht nur Besenstiele sägen kann;
Drehstrommotor 400 V ab 5 kW, ED 100%, damit man auch fertig wird;
Aufbau aus Winkeleisen und Blech ab 1 mm Dicke, einbrennlackiert;
Gestell mit 2 Rädern,
Hartmetallbestücktes Blatt wäre schön wegen der Standzeit.

Sowas kauft man einmal fürs Leben.
Das kann bei einem 200 Euro-Teil niemals gegeben sein.
Da tut man sich lieber mit ein paar Nachbarn zusammen und schafft gemeinsam eine ernstzunehmende Brennholzsäge an, dann zahlt jeder auch nur 200 und man hat etwas brauchbares.

Wer solche Billigware bloss haben will, mag sie sich kaufen und den Schuppen damit vollräumen. Wer die Maschine ernsthaft benutzen will, möge sich vorher informieren.

Ich hab' einfach die Nase voll von all dem Neuschrott. Ist letztlich nur eine riesen Zeit-, Geld- und Rohstoffverschwendung.
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst!
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Jens Paulsen | 23.11.09

OK, jeder muß sich 'mal auskotzen...

...vielleicht war Dein Tag ja nicht so gut.

Ansonsten funktioniert mein Teil bei mir hinreichend gut. Meine Nachbarn sind nicht so, daß ich mit ihnen eine Säge teilen würde. Ich mache mir Spaltholz, das mit dem 400er HM-Blatt in einem Schnitt gesägt wird. Das geht auch mit 1,8kw. Pulverlackierung und Rädelein gabs auch dazu, obwohl ichs nicht brauche. Das Blech ist wenigstens 1mm dick.

Da ich nicht ausschließlich mit Holz heize, eher bei Lust und Laune den Kamin füttere, wäre eine Erwerbung im vierstelligen Bereich sinnlos, und für meinen Holzschuppen zu groß.

Vielleicht demnächst nicht so hochnäsig? Die einzig wahre Wahrheit hat hier keiner gepachtet.

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
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Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 23.11.09

Materialermüdung?

Jetzt mal abgesehen von den Arbeitsschutzvorschriften, die sicherlich ihre Berechtigung haben: Verliert Holz mit Wurmschädigung nicht in hohem Maße Festigkeit und Elastizität, selbst wenn die Schädlinge inzwischen abgetötet wurden? Gerade bei den Vibrationen durch eine Motorsäge würde ich der Haltbarkeit der Verbindungen keine allzu große Zeit mehr geben.

Ich habe zu Zwecken der Aufbewahrung von diversem Sammelsurium mal alte hölzerne Munitionskisten gesammelt. Grundsätzlich waren diese Dinger unkaputtbar, aber diejenigen davon, die Holzwurmbefall hatten, fingen bald darauf an, auszuleiern und wackelig zu werden, obwohl der Befall sofort erfolgreich bekämpfdt wurde.

Anderseits: Wenn man sich auf dem Land mal umschaut, mit was für abenteuerlichen Gerätschaften die Leute in den Scheunen und Schuppen ihr Brennholz schneiden…
Das Neue ist selten das Gute, weil das Gute nur kurze Zeit das Neue ist.
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Schwarzwild | 21.11.11

Hallo!
Gerät ist erst im Herbst von mir verkauft worden, Habe den Käufer auch auf alles hingewiesen, aber er hat sie trotzdem gern genommen. Ich hab mir nun eine mit Metallrahmen gekauft, BJ 79, auch mit schiebetisch.
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Howie | 22.11.11

Wenn ich mir überlege, wie lange das Sägeblatt bei meiner KS nachläuft, wenn ich sie ohne Motorbremse ausschalte (am Hauptschalter, der der 400V- Drehstrom-Steckdose vorgeschaltet ist), dann wage ich nicht auszudenken, was passieren könnte, wenn bei einer antiken Säge ein Lager der Sägeblattwelle ausreisst, zumal das Blatt ja das Bestreben hat, in Richtung auf den Säger zu rollen.
Restaurieren - warum nicht, wenns Freude macht?
Benutzen? nein.
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst!
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Jens Paulsen | 22.11.11
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