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Historische Baustoffe
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Allgemein > Schädlinge / Holzschädlinge

Lagern von schädlingsbefallenem Holz

Ein Bekannter muß auf seinem Haus einen neuen Dachstuhl errichten, damit er das Dach ausbauen kann.
Den alten Dachstuhl möchte er abbauen und zwischenlagern. Die Hölzer des Dachstuhl (ca. 100-150 Jahre alt) sind aktiv von Schädlingen befallen. Alle Hölzer sind ca. 12*12 teilweise mit Waldkante und aus Fichte bzw. Tanne. Die Ausfluglöcher der Schädlinge sind <6mm und haben helle Ränder. Ich habe das Fraßmehl letzten Herbst weggekehrt, jedoch sind inzwischen neue Löcher mit neuem Mehl aufgetaucht.
Mit welchem Produkt bzw. welchem Verfahren kann der Befall gestoppt werden? Das Bauholz soll im Freien gelagert werden, so dass ein kurzfristiges Ausgasen von Schädlingsbekämpfungsmittel keine Gefahr darstellen sollte.
Das Heißluftverfahren erscheint mir zu kostenintensiv, da der spätere Verwendungszweck des alten Dachstuhl noch nicht festgelegt ist.
Vielen Dank jetzt schon mal für Eure Hilfe.
... sinnvoll sanieren ...
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Ingenieurbüro Leyh | Thomas Leyh | 11.06.04
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Entsogen oder Verbrennen

Entsogen oder Verbrennen guten tag thomas leyh ich würde das ausgebaute holz entsorgen oder verbrennen weil das holz zum wied

Entsogen oder Verbrennen

guten tag thomas leyh
ich würde das ausgebaute holz entsorgen oder verbrennen weil das holz zum wieder einbau nicht geeignet ist denn es muss frei von tierischen und pflanzlichen schädlingsbefall sein und die gleichgewichtsfeuchte haben

mit zimmerlichem gruß
andreas vollack
aus hann.münden
Fachwerkzentrum Andreas Vollack
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Fachwerkzentrum Andreas Vollack | Fachwerkzentrum Andreas Vollack | 11.06.04

Altes Holz in die Trockenkammer!

Hallo Hr. Leyh,
es kommt natürlich darauf an, wie stark das alte Holz bereits geschädigt ist;
da das Holz ja bereits abgebaut ist, verladen Sie es, führen Sie es zum nächsten Sägewerk, Holzhandel, Zimmermann etc. wo eine Trockenkammer existiert und lassen es darin behandeln. Wichtig ist, dass 55 °C in der Mitte der stärksten Balken über eine Stunde lang nachgewiesen werden. Dies ist kein Problem, da sowieso ein Protokoll geführt werden muss. Je nach weiterer Verwendung, kann das Holz bei dieser Gelegenheit auch noch weiter abgetrocknet oder eben nur aufgeheizt werden. Die Kosten halten sich hierbei im Rahmen (Transport zur nächsten Trockenkammer + Lohntrocknung).
Sie haben dadurch auch den Nachweis, das das Holz nicht mehr befallen ist. Die Rinde gehört aber trotzdem runter und das Holz gehört nach der Behandlung in der Trockenkammer entsprechend gelagert.

Gruß aus Salzburg
Der Profi in Sachen Holzschädlingsbekämpfung und Mauertrockenlegung!
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Haböck & Weinzierl Holz- und Bautenschutz KEG | DI. Bernhard Schachenhofer | 11.06.04
Meine Wenigkeit im B&amp;uuml;ro  1   (der junge Kerl)

Meine Wenigkeit im B&uuml;ro 1 (der junge Kerl) Entschuldigt bitte. Das Bild ist leider schon 10 Jahre alt und die Hetze der vergangenen Jahre haben

Schädlingslager

Hallo lieber Thomas

Habe erst jetzt deinen Beitrag entdeckt. Ich weis ja nicht mal ob dein Freund sein Holz inzwischen entsorgt hat und das wesentliche ist eigentlich auch schon gesagt wurden.

Nun trotzdem:
Der Befall ist ziemlich sicher dem Hausbock zuzuordnen. Eine chemische Behandlung müßte zumindest über Bohrlochimprägnierungen erfolgen und würde doch keinen sicheren Erfolg bringen.
Die Heißluft scheint mir dann doch das Naheliegende zu sein.
Der Vorschlag von Bernhard mit der Trockenkammer ist gut, dass genaue Erreichen der Abtötungstemperatur (Bitte unbedingt im Kern des Holzes messen !!!!!!!) ist das W i c h t i g t s t e .
Ach ja, nach der Behandlung bitte sicher lagern sonst geht das Spiel von vorne los!

Ich wünsch deinen Freund gutes Gelingen mit seinem Holz

Gruß


Lutz Parisek
Mutabor
Mitglied der Fachwerk.de Community()
PARISEK saniert GmbH & Co KG | Lutz Parisek | 07.07.04
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