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Damals, vor zwei Jahren:
Historische Baustoffe
Forumeintrag-Eintrag [forum 137173] {PDF / Druck} | | Region: Wien
Fussboden / Decke > Sanierung

Trittschallverbesserung im Zuge einer Wohnungsrenovierung

Hallo,

Ich wohne in einem 1956 erbauten und leider sehr hellhörigen Haus. Hellhörig meint sowohl Trittschall als auch Luftschall, was - ich hab ein Kind - immer wieder zu Schwierigkeiten mit den Nachbarn führt, bzw. leide ich selbst wenn die Nachbarn oberhalb aber auch jene unterhalb nächtliche Feste feiern. Da ich Umbauarbeiten plane im Zuge derer ich sowieso einen guten Teil der Fußböden rausnehmen muss überlege ich mir natürlich auch wie ich den Schallschutz verbessern könnte.
Derzeit liegt eine lt. Plan 20 cm dicke Katzenberger Decke (soweit mir bekannt ist ist das eine Betondecke), darüber 10 cm Estrich. Ob der irgendwie von der Betondecke entkoppelt ist, ist den Plänen natürlich nicht mehr zu entnehmen. Ich habe etwa 3 cm, wenn es sein muß etwas mehr Höhe für Trittschall+Parkett.
Empfohlen wurde mir: Trittschallmatte aus Kork (2mm) oder extrudiertem Polyethylen-Schaumstoff (5mm). Darüber 19mm Hartfaser-Verlegeplatten oder 20mm Rigidur Estrichelemente, nochmals eine 3mm Profi-Parkett Flüstermatte auf der der Parkett (10-15mm) dann verklebt würde.
Was haltet ihr davon bzw. hat wer bessere Vorschläge?
Weiss jemand welche Trittschallverbesserungsmass 2mm Kork hat, bzw. was Hartfaser-Verlegeplatten? Die Schaumstoffplatten mit 5 mm haben laut Firma Steinbacher ein Trittschallverbesserungsmass von 16dB. Die Rigidur Estrichelemente auf Massivdecke lt. Firma Rigidur 20dB .....
Danke für Euer Mitdenken und für Tipps,
Eva
Eva | 15.02.10 | 1919x abgerufen | [ Antwort schreiben ]
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Wenn

Du Deinen Trittschall verbessert hast - dann bleibt aber doch noch der Schall aus den Nebenwegen, z.B. den Wänden und Deine Decke (oben) ist auch noch nicht gedämmt.
Gehört Dir das Haus oder ist das eine Eigentumswohnung ?
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
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Olaf aus Sachsen | 15.02.10

Eigentum

Eigentumswohnung. Und das mit den Nachbarn oben bleibt natürlich ein Problem, aber mit der Eigentümerin hab ich ausgehandelt, dass ich die Wohnung als Büro für mich anmieten kann sobald die derzeitigen Mieter ausziehen. Frage mich inwieweit ich den Schallschutz - sowohl Luft als auch Trittschall zumindest nach unten verbessern kann.
Ideen?
Eva | 15.02.10

vor

Jahren haben wir in Chemnitz viele Wohnugen mit solch einem Problem durch Fermacell-Estrichplatten mit Steinwolldämmschicht saniert (Planung GGGmbh). Ich kenn die einzelnen Werte nicht, aber da bekommst du bei FERMACEL sicher genung Infos.
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
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Olaf aus Sachsen | 16.02.10
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