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Damals, vor zwei Jahren:
Historische Baustoffe
Forumeintrag-Eintrag [forum 138134] {PDF / Druck} | | Region: Schleswig Holstein
Wand > Wärmedämmung

Nachträgliche Dämmung

Hallo, wir haben einen Neubau eines Fachwerkhauses 1999 gebaut. Echtes Eichenfachwerk, Klinker, Reetdach. Ganz Traditionell. Leider mussten wir feststellen, dass bei der Isolierung geschlampt wurde. Einige Teile der Fassade wurden nicht isoliert einige mit Steinwolle 180mm und dann nicht an der Wand befestigt, sondern nur eingelegt. Der Bauträger existiert nicht mehr und Ansprüche können nicht mehr geltend gemacht werden. Wir wissen leider nicht wo sich Isolation im Mauerwerk befindet, noch wie sie angebracht wurde. Das Haus wurde mit 24cm Bimstein gebaut. 2 Ständer Bauweise mit 15x15cm Eichenfachwerk. Wir haben eine Mauerwerk von insgesamt 52cm. Wie können wir nachträglich die Aussenwände isolieren lassen, ohne die Klinker wieder herauszuklopfen und neu zu isolieren. Geht das mit Isofloc einblasen? Die Fussfetten liegen auf Keile wegen der Hinterlüftung des Mauerwerks. Geht überhaupt eine nachträgliche Isolierung? Was ist zu empfehlen, denn die Wände sind im Winter echt kalt und kostet halt Heizstrom, obwohl wir (mit Kamin)noch bei respektablen 14.000kwh p.a. für 145qm Wfl. hinkommen. Wer weiß einen guten Rat?
M.Wolff | 26.02.10 | 1933x abgerufen | [ Antwort schreiben ]
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Fernmüdlich

läßt sich das nciht beurteilen.

Da sollte Sie sich jemanden holen der sich das vor Ort anschaut.

Grüße
Spezialisten für Lehmbaustoffe, Dämmstofftechnik Wandheizungen und Naturfarben
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Meurer NATÜRLICHES BAUEN GmbH | Gerd Meurer | 26.02.10

Nachträgliche Dämmung

Hallo,

sollte der Wärmebedarf in diesem Winter entstanden sein, ist das doch ein ganz respektabler Wert. Die Energieberatergilde würde von 100 kwh/m² bei einem Altbau träumen.

Aber die Schwächen eines Zweiständers liegen wegen der großen Flächen im Dachbereich und beim Bodenaufbau. Über die Wände geht wenig Wärme raus.

Deswegen vermute ich mal, dass Sie ein subjektives Kältegefühl wegen der niedrigen Wandoberflächentemperaturen haben. Dagegen können Sie mit einer innendämmung aus Holzweichfaserplatten - 4 cm sind genug - erfolgreich gegen anarbeiten.

Die Möglichkeiten einer Verfüllung mit irgendeiner Einblas- oder Schüttdämmung muß man sich, wie geschrieben wurde, vor Ort ansehen. Ich würde da eine unverrottbare Füllung bevorzugen.

Grüße vom Niederrhein
Dietmar Beckmann
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Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | D.B. | 26.02.10
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