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Befall mineralischer Lehm-Oberputz 1

Befall mineralischer Lehm-Oberputz 1 Explosionsartige Ausbreitung auf rein mineralischem Lehmputz (ohne organ. Zusätze) nach Fertigstellu

Erfahrungsberichte > Allgemein

Wer hat eine Antwort auf diese Schadbildentwicklung auf reinem mineralischem Lehmputz!

Explosionsartige Ausbreitung auf rein mineralischem Lehmputz (ohne organ. Zusätze) nach Fertigstellung der Lehmoberfläche.
Entwicklung: weißer kreisförmiger (Halo-artig!) entstehender Befallsherd mit zentriertem rosa-roten Innenschadbild, in Form von miniaturartigen Kleinstperlen.
Bei mechan. Berührung ein penetranter pilziger und auch undeffinierbarer Nebengeruch.
Erste Laboruntersuchungen ergaben ein sogenanntes: Bakterium.

Wer hat ähnliche Erfahrungen schon gemacht und kennt diese Form des Schadbildes und die damit verbundenen Lösungsmöglichkeiten.
Weitere Foto's im Profil dazu!
LEHM - natur am bau
Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community(, Homepage)
LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk: Inh.: Udo Mühle | 24.07.04
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Untergrund

Hallo Herr Mühle,
worauf - auf welches Material wurde der Lehmputz aufgebracht (altes oder neues Material), wie war der Zustand des Untergrundes beim Verputzen? Wie war die Raumluftfeuchte beim Verputzen und wie stellt sie sich jetzt dar? Wurden Fenster erneuert, wenn ja in welcher Form?
Wer hat ein "Bakterium" festgestellt und um welches soll es sich dabei handeln?
Hat sich irgendwann die Raumnutzung und auch das Raumklima geändert?
Gibt es aus angrenzenden Räumen (Bauteilen) die Möglichkeit einer Sekundärübertragung?
Mit Hilfe dieser Fragen könnte das Problem etwas eingegrenzt werden, wobei ich momentan eher dazu tendiere die Ursache nicht in einem Bakterienbefall zu suchen.

Mit freundlichem Gruß
Holger Schmidt-Schuchardt
Holz verbindet
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Planungsgemeinschaft Schmidt & Partner | Holger Schmidt-Schuchardt | 24.07.04

Re

Der Befall wurde in der TU Dresden, Abt. Mikrobiologie kurzfristig Erstuntersucht (Sichtprobe und Sichtprobe in einem Flüssigkeitsträger).
Der Baukörper ist eine Villa in Ziegelbauweise von 1908 und wurde stets als Wohngebäude genutzt.
Reine Kalkputze befanden sich vorher im Baukörper.
Die Fenster sind komplett erneuert worden und bestehen aus farbig beschichteten Eichenholz aus einer Tischlerproduktion.
Beim Unterputz (ca. 25mm war) dieses noch nicht sichtbar, doch erst bei Fertigstellung des rein mineral. Oberputzes ohne org. Material.
Die Luftfeuchte war zum Zeitpunkt des Verputzes natürlich relativ hoch, doch in meiner Etage noch höher und da eben kein Befall, sondern nur punktional, da wir kurzfristig die Werkzeuge austauschten (Schwammbretter!!), um Strukturoberfläche zu verbessern. Und just an diesen Kontaktstellen ergab sich gleiches Bild, aber nicht so gravierend, obwohl in unsren Putzen Stroh sich befindet.

Grüße
LEHM - natur am bau
Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community(, Homepage)
LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk: Inh.: Udo Mühle | 25.07.04
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