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Konzept/Verfahren/Idee > Gefach

Fachwerkhaus vom Gerippe an neu erstellen

Guten Tag!
Habe ein Fachwerkhaus geschenkt bekommen welches aber von Grund auf neu zu machen ist. Eigentlich Ist außer dem Fachwerk so gut wie nix mehr zu gebrauchen. Darum haben wir vor das Gerippe komplett freizulegen. Dann folgend Wandaufbau von Außen nach Innen: Kalkputz - Weichholzplatte 40mm - in die Hohlräume des Fachwerks Flachsmatten - Weichholzplatten 40mm - Lehmputz. Wurde mir von einem Bekannten so empfohlen der sein Haus ebenso gerichtet hat. Taugt das so was?!
Beatel | 24.07.10 | 1212x abgerufen | [ Antwort schreiben ]
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Ergänzung:

Ergänzung: Aktueller Stand meiner Online-Umfrage, die auch hier mehr als bestätigt wird.

Es kommt drauf an,

wem Sie Ihr Vertrauen schenken. Entweder reparieren, und zwar auch das, was nach fast einhelliger Meinung "nix mehr zu gebrauchen ist", oder eben alles neu macht der Mai. Und zwar möglichst anders als traditionell, also so falsch wie möglich.

Gute Idee, sich hier befruchten zu lassen. Danach wissen Sie bestimmt nicht mehr, ob Sie Männla oder Weibla sind.

Glückauf!

Konrad Fischer

Bild: Aktueller Stand der Vertrauensumfrage auf meiner Webseite ;-)
Erhaltende Instandsetzung
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Architektur- & Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Architekt | Konrad Fischer | 24.07.10

Das Haus steht seit ewigkeiten leer!

Desweiteren liegt das Gerippe zu 30% schon frei. Entweder die Ausmauerung ist schon eingefallen oder zum Teil wurde sie auch ausgeschlachtet (Da hat wohl jemand die Sandsteine brauchen können). Einige Balken des Fachwerks müssen auch getauscht werden. Im Inneren war ein Kabelbrand und der ehemalige Besitzer hat das Haus verschenkt da er weder Abriss noch Neuaufbau bezahlen kann. Ich wollte eigentlich nur Wissen ob dieser Aufbau ohne bedenken so machbar ist (Schimmel, faulende Balken,...). Das der Aufbau nicht tradizionell ist ist mir auch klar aber nicht alles was neu ist ist auch schlecht.
Beatel | 24.07.10
Erfahrung ist da, und bei durchführender Beratungsleitung

Erfahrung ist da, und bei durchführender Beratungsleitung ist oft eine unnötige Weiterung der Maßnahme ds Problem. Weil man ja dafür haften muß und es dem Ums

Das was Sie beschrieben haben,

ist grottenschlecht. Aber das sagt der unglaubwürdigste Architekt aller Zeiten, jedenfalls wenn man nach der modernen und auch hier vertretenen Meinung geht.

Konrad Fischer

PS. Sie können sich wahrscheinlich nicht vorstellen, wie taupunktmäßig abgesoffene Gefachdämmstoffe nach einiger Zeit stinken können. Ich schon, wg. Erfahrung (gottseidank nicht bei eigenen Projekten).

PPS. Was richtig wäre? Ganz einfach: Massiv ohne Wenn und Aber. Da suchen Sie aber man kräftig, wer sich das außer mir noch traut ;-)

PPPS: Leerstand über 30 Jahre ...
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Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Architektur- & Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Architekt | Konrad Fischer | 24.07.10
Und danach

Und danach Keine Bildbeschreibung vorhanden. Bitte nachpflegen.

Und

danach:
Erhaltende Instandsetzung
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Architektur- & Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Architekt | Konrad Fischer | 24.07.10

Hallo,

gibt es keine Fotos vom Objekt?

Grüße aus Schönebeck
“Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.” Oscar Wilde
Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil, Homepage)
BAUST Bau& Sanierung Struve | Oliver Struve | 24.07.10

Als erstes

müsste man wissen, ob das Fachwerk als Sichtfachwerk oder als Putzbau vorgesehen war.
Auf jeden Fall wird sich bei dem geplanten Aufbau die Wohnqualität eines Fertighauses ergeben: 5 min Fenster auf, und die Bude ist komplett kalt. Hier fehlt ganz einfach die thermische Speichermasse.
Entweder die äussere Weichfaserplatte mit Kalkputz, oder die innere Dämmung, idealerweise mit Wandheizung. Auf jeden Fall sollten die Gefache mit massivem Material gefüllt werden, entweder Lehm oder Backsteine in Kalkmörtel.
MfG
dasMaurer
alt und neu ist kein widerspruch
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Maurermeister | Ulrich Warnecke | 25.07.10
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