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Forumeintrag-Eintrag [forum 14833] {PDF / Druck} |
Keller > Feuchtigkeitschimmel an kellerdecke
hallo alle miteinander, wir beobachten seit einiger zeit, daß sich an der kellerdecke von 2 räumen schimmel bildet. diese decken wurden bereits vom vorbesitzter neu gemacht. der aufbau ist wie folgt: deckenbalken, dazwischen verlegeplatten, mineralwolle als dämmung und dielen. an den verlegeplatten treten schwarze/graue flecken auf und es riecht auch schimmlig. der keller ist, wie im gesamten haus feucht. je raum wurde eine lüftungsöffnung nach draußen angebracht. da man, wenn es draußen warm ist, nicht lüften soll (oder?), machen wir nur über nacht die fenster auf. das reicht allerdings nicht. nur wenn tag und nacht durchzug ist, scheint der befall sich nicht zu vermehren.
nun meine frage:
gibt es eine möglichkeit die platte zu behandeln, damit sie nicht weiter schimmeln? mit kalk oder ähnl. streichen? ein austausch der dämmung und der platten kommt im moment aus kosten- und zeitgründen nicht in frage. die räume darüber werden nur sporadisch genutzt. von oben ist nichts zu riechen. wir wollten mal ein oder zwei dielen hochnehmen und uns die dämmung ansehen. vielen dank für eure hilfe schon mal im voraus. kerstin
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Es schimmelt Lieber Kerstin
Ich denke, dass ihr an die eigentliche Ursache "Feuchtigkeit" herangehen solltet. Alles andere ist eigentlich ein rechtes Rumgemurkse.
Also (in Rangfolge):
1) Ursache der Feuchte suchen und beseitigen (vielleicht ist es ja gar nicht so aufwendig)
2) Vorrübergehend kann man durch technische Trocknung Entlastung schaffen (z.B. Kondenstrockner etc. kostet aber Strom!!!)
3) Unter Umständen Einbau von puffernden Materialien wie z.B. epatherm o.ä.
Bitte unterschätzt den Schimmel nicht, sonst drohen dauerhafte materielle und gesundheitliche Gefahren.
Rechts seht ihr die das Mykotoxin "Satratoxin" bildetende Schimmelplizart "Stachybotrys ch."
Also, Bitte Vorsicht !!!!
Mit besten Grüßen
Lutz Parisek
epatherm? vielen dank lutz für die schnelle info.
die feuchtigkeit kommt von außen, normale erdfeuchte (lehmboden) wir haben kein drückendes wasser o.s. zum teil wird auch feuchtigkeit durch die baumaßnahme in die wände gelangt sein. schätze ich jedenfalls.
was würde epatherm den bewirken?
ich unterschätze den schimmel absolut nicht. aber z.Zt.
geplant ist mal einen bereich des fundamentes freizulegen um sich das genauer anzusehen. ja und dann entscheiden. eine kellerabdichtung, wie bei neubauten? (zu teuer und nicht 100% dicht) bin auch nicht so überzeugt davon. alternativ?
Altes SiedlungshausMitglied der Fachwerk.de Community( Profil) Kerstin | 06.08.04
Schimmelbefall an der Kellerdecke Hallo,
wie bereits gesagt wird es sich wohl um ein Feuchteproblem handeln, und richtig ist auch, dass man mit lüften viel erreichen kann. Aber nur nachts lüften ist falsch! Es sollte immer dann gelüftet werden wenn: 1. Die Temperaturen innen und aussen möglichst gleich sind, 2. Die Luftfeuchtigkeit (Regen) aussen nicht zu hoch ist.
Es gibt einen sogenannten "Lüftungsleitfaden" ,der dass richtige Lüften erleichtert! Noch einfacher geht es mit einer sogenannten Be- und Entlüftungssteuerung, die Temperaturen und Luftfeuchtewerte vergleicht und den bestmöglichen Zeitpunkt ausrechnet und elektronisch die Lüftung automatisch startet. Ist aber nicht ganz billig!
Aber vor allem sollten Sie schleunigst den Schimmelbefall entfernen (vorsicht Atemwege schützen!).
Viel Glück
O. Girharz
O. Girharz | 12.02.05
Regeln Ach ja stimmt, die Grundregel der Kellerlüftung:
Die Kellerfenster sind an wärmeren Tagen zu schließen, weil wärmere Außenluft ihre Feuchte im kühleren Keller ausscheidet,an kälteren Tagen (wenn möglich) öfter zu öffnen, denn wärmere Kellerluft scheidet (umgekehrt) ihre Feuchte an kühlerer Außenluft aus.
Gruß
Lutz
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