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Damals, vor zwei Jahren:
Historische Baustoffe
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Forumeintrag-Eintrag [forum 149441] {PDF / Druck} | | Region: Schleswig-Holstein
Fundament > AllgemeinFeldsteinfundament,feucht Hallo,
ich habe ein ca 100 Jahre altes Haus,mit einem z.T. feuchten Feldsteinfundament.Ist es schädlich wenn ich abfallend vom Haus einen gepflasterten Streifen anlege? Ich denke ja so läuft das Wasser vom Haus ab,und das Fundament sollte einigermaßen trocken bleiben.Ich bin Bau-Laie und das ist nur so ein Gedankengang von mir.Gibt es da evtl. Risiken die ich nicht bedenke.Für Antworten bin ich sehr dankbar.
MfG Mathias
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Hallo Matthias,
das ist der erste Schritt zum trockenem Haus.
Grüße aus Schönebeck
“Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.” Oscar WildePremium-Mitglied der Fachwerk.de Community ( Profil, Homepage) BAUST Bau& Sanierung Struve | Oliver Struve | 15.08.10
Trocken bekommt man nicht durch Absperren sondern durch Ablüften.
Deshalb hat man früher eine sogenannten "Traufstreifen" angelegt - Kies ca 30-50cm breit.
Ein verfemte Bepflanzung am Haus verbraucht auch Wasser und holt es nicht her.
Aber in irgend einem tollen Maurersbuch steht's geschrieben, dass das "böse" ist also darf man es nicht mehr.
In dem Buch steht auch drin: "hart, dicht und zementär ist gut".
Seit dem gibt es auch keine Bauschäden mehr wegen mangelnder Haus-Wartung sondern wegen falscher Materialien (bis dato)
Wie gesagt: Meine Meinung
Gutes Entscheiden
FK
Grundsätzlich ist der Gedanke, das Wasser durch entsprechende Anlage des Aussenbereichs vom Haus wegzuführen, richtig. Allerdings sollte Pflaster nicht bis an das Gebäude reichen, sondern ein Streifen aus sehr grober Körnung eingebaut werden. Dadurch spritzen auftreffende Regentropfen nicht gleichmässig ans Gebäude, sondern verteilen sich. Gleichzeitig kann der Bereich durch die Hohlräume anschliessend schneller abtrocknen.
MfG
dasMaurer
alt und neu ist kein widerspruchMitglied der Fachwerk.de Community ( Profil) Maurermeister | Ulrich Warnecke | 16.08.10
FK
Man hat sich früher auch der Abdichtung bedient, und zwar der mit Lehm oder Ton.
War schon immer so, wo kein Wasser hin kommt kann es auch keinen Schaden machen.
Der mit Kies gefüllte Traufstreifen wäre bei bindigen Böden eine “hervorragende” Dauerbewässerung eines jeden Keller.
In einem Maurerbuch habe ich deine Thesen noch nicht gelesen.
Grüße aus Schönebeck
“Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.” Oscar WildePremium-Mitglied der Fachwerk.de Community ( Profil, Homepage) BAUST Bau& Sanierung Struve | Oliver Struve | 16.08.10
Fundament Bei einem Fundament ist es egal, ob es feucht oder trocken ist, normalerweise ist es feucht.
Wichtig
Fundament Bei einem Fundament ist es egal, ob es feucht oder trocken ist, normalerweise ist es feucht.
Wichtig ist, das das Mauerwerk OBERHALB des Fundamentes und OBERHALB des Fußbodens trocken ist.
Das gelingt entweder durch eine Abdichtung zwischen Sockel und Fundament oder durch ein Sockelmauerwerk, das in sich selbst dicht ist, wie Quadermauerwerk aus eng gefugten Werksteinen.
Auf dem Foto sieht man so ein Sockelmauerwerk an einem Mühlbach im Elsaß. Das Fundament steht im Wasser, der Sockel darüber ist trocken.
Viele Grüße
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