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Historische Baustoffe
Forumeintrag-Eintrag [forum 150190] {PDF / Druck} | | Region: Enzkreis
Dach > Wärmedämmung

Details Dachdämmung

Hallo Allerseits,

nach einiger Zeit des Mitlesens und -lernens habe ich nun gezwungenermaßen damit begonnen in unserem Haus das Dach in Angriff zu nehmen.
Zum Haus: Es ist eine DHH, Baujahr liegt zwischen 1930 und 1940, ist genau nicht festzustellen. Soweit ich bisher feststellen konnte, handelt es sich um ein Fachwerkhaus mit verdecktem Fachwerk, das nie sichbar war und nach dem was ich bisher gesehen habe auch nicht das Potential hat, jemals sichtbar zu werden.
Nachdem im letzten Winter (dem ersten vollen Winter unserer Wohnnutzung) das Treppenhaus einfach nicht warm zu bekommen war, habe ich angefangen, ein wenig zu bohren.
Das Treppenhaus geht durch alle Geschosse (UG (hangseitig unter der Erde), EG, OG-teilweise mit Dachschräge) und ist nach oben hin durch eine Dachschräge begrenzt. Diese Dachschräge war lediglich durch eine Lage Gipskarton (9,5mm) direkt auf die Sparren getackert und eine "Isoliertapete" (ca. 2mm Styropor unter Raufaser) von der Außenluft getrennt.
Da ich nun diese Schräge dämmen will, mache ich gleich noch das gesamte DG (über OG) mit. Und hier kommt mein derzeitiges Detailproblem:
Die Dachschräge über dem Treppenhaus läuft weiter ins DG und dort bis zum First. Die Decke über OG ist eine Holzbalkendecke, deren Balken auch an den Sparren befestigt sind. Die Sparren sind 12*8 cm (h*b). Geplant ist folgender Aufbau (von außen nach innen):

- Dachziegel auf Querlattung (guter Zustand)
- Leiste 24mm im Eck zwischen Querlattung und Sparren (Hinterlüftung)
- Holzfaserweichplatte (soweit schon fertiggestellt)
- Steinwolle 12 cm
- Dampfbremse
- Lattung ca 4 cm ggf mit Steinwolle ausgestopft
- Verkleidung (GK wohl)
- Tapete

Ich weis, daß ich die Pfetten dazu noch aufdoppeln muss, das Problem ist aber der Anschluss der Dampfbremse an die Balken der Decke über OG. Diese sind natürlich teilweise von tiefen Trocknungsrissen durchzogen.
Die Suche hat leider nichts Brauchbares ergeben.
Alles außerhalb der Dampfbremse ist diffusionsoffen und Tauwasser sollte hier im Normalfall nicht anfallen.
Allerdings sorge ich mich voralem um die Balken der Decke direkt außerhalb der Dampfbremse. Dank der bisher nicht vorhandenen Dämmung in dem Bereich habe ich bereits eine Pfette auswechseln (im Sinne von eine neue daneben einschieben) müssen, da die Originale schon ziemlich zersetzt war.
Das Dachgeschoss soll übrigens später mal als Arbeits- und Gästezimmer genutzt werden.

Hat jemand eine Idee, was ich den Anschluss Dampfbremse - Holzbalken am sinvollsten gestalten kann?
Die Zugänglichkeit ist zwar alles andere als berauschend, aber man kommt rund um die Deckenbalken in den betroffenen Bereichen ran.

Gruß

P. D.
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filtrator | 24.08.10 | 1519x abgerufen | [ Antwort schreiben ]
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