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Kanonenofen entrosten

Guten Tag allerseits

Ich habe einen alten Kanonenofen/Gusseisenofen. Der stand etliche Jahre im Keller und trägt einigen Rost. Hat jemand Erfahrungen/Empfehlungen, wie ich den am besten wieder in Schuss bringe? Innerlich scheint er in sehr gutem Zustand zu sein.

Vielen Dank schon im voraus

Marcel Züger
Die Natur ist der beste Bau- und Lehrmeister
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Marcel Züger | 12.12.10
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Bohrmaschine mit Drahtbürste, am besten an einem Ort, wo der Staub nicht stört. Wenn die Scharnierstifte der Ofentüren festgefressen sind, muss man sie ausbohren, aber am besten erst mit Caramba oder Kriechölspray versuchen (am Abend vorher angeben). Nicht mit einem Durchschlag heraustreiben - oft bricht dabei ein Teil des Scharniers ab. Sie können meistens durch abgeflexte Nägel passender Dicke ersetzt werden.
Ein durchgerostetes Bodenblech habe ich mal auf folgende Weise repariert: Ofen auf den Kopf stellen, Blech bzw. was noh da ist von grobem Rost reinigen, ein passendes Stück Drahtgittergewebe zuschneiden, auf den Boden legen und mit relativ flüssigem Feinbeton ausgiessen.
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst!
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Jens Paulsen | 12.12.10

Kanonenofen

@ Jens


Warum gleich die Stifte ausbohren. Wenn früher in der Firma Schrauben oder Stifte festgegammelt waren, haben wir die Teile mit einer Flamme heiß gemacht und dann mit Graphitlösung eingeträufelt...nach kurzer Zeit waren die Teile leichtgängig wie neu...
Wenn man nicht mehr weiter weiß, bildet man `nen Arbeitskreis
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Andreas Kapitzke | 12.12.10

Genau meine Rede : " Nicht verzagen --

--- in der Not zuerst OSSIS fragen " !
Anfertigung von Verbundfenstern u. Isolierglasf. mit hist..getreuen Profilen und Rahmenquerschnitt
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Tischlerei Milling | Tischlermeister Andreas Milling | 12.12.10

danke für die Ausführungen. Und womit einlassen? Direkt Ofenschwärze drauf oder vorbehandeln oder überhaupt was anderes?
Die Natur ist der beste Bau- und Lehrmeister
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Marcel Züger | 13.12.10

@Andreas:
Warum gleich die Stifte ausbohren - hab ich das geschrieben?
Ich meinte doch, und so steht es auch da:
Wenn (im Sinne von falls) die Scharnierstifte festgefressen sind und man sie nicht wieder gängig bekommt, dann (und nicht vorher) etc.

Wenn der Stift in der Firma gammelt, muss man ihm Beine machen oder einen anderen suchen ;-))


Gruss aus der kalten Schweiz
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Jens Paulsen | 13.12.10

sei

Dir aber bewußt, dass ein Betreiben deitens des Schornsteinfegers kaum zugestimmt wird zwecks Feinstaubfilter usw. Ob eine Nachrüstung nachgeschalet möglich ist, kann ich nicht beantworten. Habe mir selber vor einigen Tagen einen alten Küchenherd gangbar gemacht. Zum entrosten auch Ferrodit verwendet, nachdem alles mit Flex, Sandpapier und Schwingschleifer grob vorgesäubert war. Die Rostnarben in der Oberfläche bleiben aber.
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
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Olaf aus Sachsen | 13.12.10

Wir Könnten ihn auch strahlen mit Trockeneis und dann können sie ihn weiterbehandeln.
Schnelles sauberes Trockeneisstrahlen
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Ice Clean Trockeneisreinigung | ICE clean Trockeneisreinigung | 14.12.10

Das...

...wäre auch meine Empfehlung: Strahlen. Es reicht auch ganz normales Sandstrahlen, mir macht sowas immer eine Karosseriewerkstatt um die Ecke für geschätzte 40 Euris.

Solange der Schornsteinfeger willens ist zu glauben, das das Teil schon immmer, oder zumindest seit einem Zeitpunkt vor Inkrafttreten der Feinstaubregelung angeschlossen war, sollte sich kein Problem ergeben. Letztlich hast Du Ihn doch nur eben 'mal kurz zum renovieren umgestellt, oder?

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community(, Homepage)
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 15.12.10

Vergessen:

In der Schweiz gibt's diese dusslige Regelung doch gar nicht, oder täusche ich mich?

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community(, Homepage)
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 15.12.10

Keine Ahnung, aber falls nicht, arbeiten sie sicher auch schon dran.
Wenn man Förderung für erneuerbare Energien beziehen will, muss man auf jeden Fall ein Gerät anschliessen, das auf einer Liste erscheint.
Solange es für all die stinkenden und lärmenden Kleinmotorgeräte (Rasenmäher, Laubbläser, Kleinschneeschleudern, Kettensägen und all das Gerät, ohne das der Häuslebauer seine 300 m2 Umschwung nicht in den Griff zu bekommen glaubt) keine Abgasvorschriften gibt, halte ich das Verteufeln von Holzfeuerungen als Feinstaubscheudern für wenig sinnvoll.
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst!
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Jens Paulsen | 15.12.10
Feinstaub

Feinstaub jens, leider bekomme ich meine 6000 m2 auch nicht ohne Mähbalken in Griff. Und zum Pflügen/Hacken bi

Feinstaub

jens, leider bekomme ich meine 6000 m2 auch nicht ohne Mähbalken in Griff. Und zum Pflügen/Hacken bin ich auch von Spaten auf Motogerät umgestiegen. Pferd habe ich keins. Es sind also nicht nur die 300m2 Gärtner auf solche Technik angewiesen. Dafür schaufle ich den Schnee mit der Hand ohne Kleinschneeschleuder !
Wenn ich aber dann so an den Himmel schaue bei klaren schönen Wetter und die Kondensstreifen sehe, die sich bekanntlich aus Feinpatikel aufbauen. Manchel sind dies die einzigen Wolken.
Das sind größere Motoren als mein kleiner 5 PSer. Oder ist zu völlig bedenkenlos Dein Brot - und lässt uns Landbewohner im Staub sitzen. Die Einzelfeuerstätten sind schon eines der vielen kleinen Probleme.

Also nicht den Motor, sondern die Gründe verteufeln. Fährst Du übrigens Auto ?
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
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Olaf aus Sachsen | 18.12.10

olaf, leider wohne ich an einem Ort wo man ohne Auto ziemlich immobil ist. Einen Balkenmäher habe ich auch. Aber ich habe auch deutlich mehr als 300 m2, und auch ich schaufle meinen Schnee von Hand.
Wenn der Staat bestimmt, wer welche Geräte benutzen darf, wird es schlimmer - was ich meinte, ist einfach, dass man die Holzheizungen in Ruhe lassen soll, solange es keine Abgasvorschriften für Kleinmotorgeräte gibt. So steht es auch in meinem vorigen Beitrag.
Von diesen Kleinmotorgeräten werden viele für Aufgaben benutzt, die man von der Grösse her von Hand schneller erledigen könnte, wenn man Versorgen und Wartung mit einberechnet.
Nach frischem Schneefall wäre es hier so schön ruhig, wenn nicht jeder zweite Hauseigentümer seine Garageneinfahrt mit einer Motorschleuder räumen würde. So knattert es halt stundenlang, und es riecht nach Kaltstart-Benzin.
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Jens Paulsen | 18.12.10

Jens

ich sehe, wie wohnen ähnlich und haben die gleichen Probleme. De Welt ändern können wir beide nicht, nur selber vernünftiger leben kann man versuchen. Also ein schönes Weihnachtsfest aus Sachsen. :-)
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Olaf aus Sachsen | 20.12.10
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