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Lexikonbeitrag - Status: Redaktion + Aufnahmeabstimmung |
Versätze bei schrägstehenden Hölzern Teil I / der einfache Versatz Die <B>Versätze</B> erfolgen bei schrägstehenden Hölzern, wie Streben in den Fachwerkswä
Haus > HolzbauVersätze bei schrägstehenden Hölzern Teil I / der einfache Versatz Die Versätze erfolgen bei schrägstehenden Hölzern, wie Streben in den Fachwerkswänden und beim Dachverband.
Sie gelangen da zur Anwendung, wo ein schrägstehendes Holz mit der Hirnseite einen starken Druck auf ein Längsholz, die Holzfasern seitlich zusammenpressend, ausübt.
Die Verbindung hat demnach die Aufgabe, die beanspruchte Druckfläche von Strebe und Schwelle zu vergrößern. Bei allen Versätzen sollte auf ausreichend Vorholz geachtet werden. Die Funktion bzw. Belastbarkeit des Versatzes hängt davon entscheidend ab.
Der einfache Versatz, auch Stirnversatz genannt, wird bei allen Strebenverbindungen notwendig, deren Neigungswinkel 60° und weniger beträgt. Die Fuge der Versätze erhält man durch Teilung des stumpfen Winkels. Der Versatz erhält die ganze Breite der Strebe.
Teil II der doppelte Versatz und Teil III der schräge Zapfen mit Versatz folgen im Redaktionellen Beitrag.
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