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Forumeintrag-Eintrag [forum 17178] {PDF / Druck} | | Region: Börde
was vom urlaub uebrig bleibt :)

was vom urlaub uebrig bleibt :) ein haufen schutt und ein paar unbeschaedigte balken ...

Allgemein > Heizung/Heizen

Mal wieder Wandheizung :)

Habe über die Fernsehsendung "Einfach genial" folgendes System entdeckt: http://www.heiter25.de/ Ein Selbstbausatz für Flächenheizungen (Wand-/Decke- und Boden möglich).
Was sagen die hiesigen Fachleute dazu? Schliesslich handelt es sich um "Kunststoffmatten", wird es "zu dicht" für das Fachwerk (von außen nach innen: 12 cm alte Ziegel, Eichenfachwerk, geplant Holzweichfaserplatten in Lehm eingebettet und darauf die Matten und Lehmputz)?
Ich mache es einfach wie mein Haus: I will survive
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Heide Köller | 25.10.04
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Wandheizung

Das System ist schon etwas länger auf dem Markt. Bisher hatte ich immer Sorge, dass die wirklich hauchdünnen Röhrchen sich zusetzen. Ich habe jetzt meine erste Baustelle, an der diese Heizflächen auf Betreiben des Bauherrn eingeputzt (Lehmputz) wurden, und bin auf die nächsten Jahre gespannt - Stirnrunzeln!
Es handelt sich aber nicht um geschlossene Kunststoffmatten. In unserem Falle hatten die Röhrchen einen Abstand von 2,0 cm. Von daher würde ich mir bzgl. Dampfdiffusion keine Sorgen machen. Die Situation dürfte nicht viel anders wie bei anderen Systemen sein.

Gruß Fred Heim
Der Weg ist das Ziel
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 25.10.04

Echte Novität

Hallo Heide,

war gerade auf der angegebenen HP. Als erstes viel mir auf, daß die Matten auch auf Dielen verlegt werden können. Das wär's doch !

Spaß beiseite: Solange nicht nachgewiesen ist, daß die Röhrchen sauerstoff-diffusionsdicht sind, würde ich die Finger davon lassen - auch wenn sie schreiben, durch den eingeschalteten Wärmetauscher gibt es keinen Rost mehr. Das Gefahr der Verschlammung sehe ich nach wie vor und gerade bei Kapillarröhrchen ist dann eine Verstopfung vorprogrammiert.

Außerdem sagen die nichts zu den Anschlüssen zwischen den Matten. Jede Matte selbst mag ja abgedrückt sein - falls das aber einfache Steckverbindungen sein sollten, gibt's auch noch etwas Havariegefahr.

Den ausgelobten Kühleffekt sollte man auch kritisch betrachten - gerade im Fachwerk.

So das reicht erst einmal.

Nochmals Winke-winke

Bernd
anonymus | 25.10.04

Ich kann dir leider nicht weiterhelfen!

Hallo Heide
ich habe gerade einen Forums Beitrag gelesen und hoffe der keinen dir weiterhelfen
hier ist eine Kopie von dem Beitrag


Lehmbauer
---Forenreferenz-----------
Lehmbauer - Wir sind im Bereich Wandheizung Lehmbau usw seit 1985 tätig ! mehr ...
----------------------------------


Wir sind im Bereich Wandheizung Lehmbau usw seit 1985 tätig !
Jan Diamantopoulos (info@arkanum-fachmarkt.com)| 25.10.04

Mit zimmerlichem Gruß
Andreas Vollack
aus Hann. Münden
Fachwerkzentrum Andreas Vollack
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Fachwerkzentrum Andreas Vollack | Fachwerkzentrum Andreas Vollack | 25.10.04

Bei uns gibt's Seminare zum Thema: Wandheizung

Hallo,
kann mich dem Bernd Froehlich nur anschließen: viel zu geringer Leitungsquerschnitt, da sind die Probleme schon vorprogrammiert. Zusätzlich benötigt man eine größere Pumpenleistung.
Eine normale' Wandheizung mit in den Putz verlegten Heizschlangen trucknet zusätzlich die Wand aus.

Viele Grüße
Markus Schwarz
Zusammenschluß lehmbauender Handwerksbetriebe, Bauplaner (Dipl.Ing.), Biol. Baustoffe, Forum
Mitglied der Fachwerk.de Community()
AG Lehmbau Süd | Markus Schwarz | 26.10.04
Roth

Roth also wir haben in unserem Haus Heizungsrohre und das Befestigungssystem von Roth verwendet. Die Bere

Als bei uns die Entscheidung zur Wandheizung stand haben wir auch über ein System mit Kapillar-Rohrmatten (Bioclina) nachgedacht. Der Hauptvorteil dieses Systems liegt m. E. im geringen möglichen Wandaufbau, da mit den Bioclina Matten deutlich geringere Wandaufbauten erreicht werden als mit herkömmlichen Rohrleitungen. Da dies aber bei uns überhaupt kein Thema war, überwogen bei uns die Nachteile deutlich.

Für mich hat das Bioclina-System mehrere deutliche Schwächen:

- Systemtrennung zwischen Kesselkreislauf und Heizkreislauf erforderlich -> hohe Zusatzkosten

- Hohe Kosten der Heizmatten

- Dünne Kapillarrohre, die möglicherweise verstopfen können und dann zum Ausfall von Teilen des Heizsystems führen

- Dichte Belegung der Wand mit Heizleitungen, dadurch ist es unmöglich mithilfe eines Wärmesensors den genauen Verlauf einer Leitung festzustellen, wenn z.B. ein Loch in die Wand gebohrt werden muss.

Dies alles hat uns dazu bewogen, uns für sauerstoffdichte PE-Rohre der Fa. Roth mit 14mm Innendurchmesser zu entscheiden. Zum Teil haben wird auch Alu-PE Verbundrohr gelegt. Aus heutiger Sicht würde ich den Aufpreis zum Verbundrohr zahlen und alles mit Verbundrohr legen, da sich dies deutlich besser verarbeiten lässt.
Das gute Gefühl gesund zu wohnen
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Naturbaustoffhandel | Gunnar Schneider | 26.10.04

Herzlichen Dank für eure Hinweise :)

Werden wohl besser auf Bewährtes (Kupfer/Verbundrohr)zurückgreifen :)

Liebe Grüße aus dem Sperrgebiet
Ich mache es einfach wie mein Haus: I will survive
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Heide Köller | 27.10.04

Heiter 25

Hallo Heide, die Jungs habe ich auf einer Messe in Cottbus kennengelernt und festgestellt, dass sie einen Katzensprung von meinem Büro entfernt sitzen..., gebaut habe ich allerdings noch nicht mit Ihnen.
... für ein Gebäude mit Seele.
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Dritte Haut® Architekten | Peter Garkisch (Dipl.-Ing., Architekt) | 07.11.04
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