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Historische Baustoffe
Forumeintrag-Eintrag [forum 175665] {PDF / Druck} | | Region: Oberberg
Dach > Wärmedämmung

Untersparrendämmung mit Heraklith (BM)

Guten Tag,

da der (Spitz-) Dachboden unseres Hauses (Baujahr 1959) ungenutzter, verschwendeter Raum ist, haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir ihn nutzen können.
Aktuell blickt man zwischen den Sparren direkt auf die nackten Dachziegel und der Wind lädt eine Menge Dreck (vor allem Samen von Hainbuche auf dem Boden ab, so daß man nichts da oben abstellen kann, ohne daß es total verdreckt.
Die Dachschrägen im 1. Stock sind beim Bau des Hauses nur mit etwa 35 mm starken, verputzten Sauerkrautplatten (zementgebundenes Heraklith) versehen wurden, ohne zusätzliche Lattung, eine weitere Dämmung oder eine Dampfsperre gibt es nicht. Eine Zwischensparrendämmung ohne Aufdoppeln der Sparren ist aufgrund der geringen Sparrenhöhe nicht sinnvoll und ein neues Dach steht aus finanziellen Gründen momentan nicht zur Diskussion.
Wir beabsichtigen nun, den Spitzgiebel (in dem man problemlos aufrecht gehen kann, lichte Höhe in der Mitte etwa 2,50 m) mit den selben Heraklith- Platten wie in der 1. Etage zu versehen und dabei ebenfalls auf Lattung oder Dampfsperre zu verzichten; an den Schrägen der ersten Etage klappt das ja seit 50 Jahren ohne Schäden.
Daß die Wärmedämmung dann lausig ist, ist mir klar, aber wenn wir das dach mal erneuern, ist ja dann die Aufdopplung und Zwischensparrendämmung von außen möglich, ohne die Wohnräume zu beschädigen.
Haltet ihr das Vorgehen für sinnvoll oder sind Probleme (Feuchtigkeit?)zu erwarten?
Welches aktuell erhältliche Heraklithprodukt (oder alternativer Hersteller) würdet ihr dafür empfehlen?
M. Weber | 27.09.11
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