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Allgemein > Farben/Putz-, Malerarbeiten

Betondecke verschönern

Hallo Leute,

ich habe in meinem zukünftigen Haus eine Spannbeton-Zwischendecke drin. Man sieht von unten die Fugen zwischen den Platten und nun ist die Dame des Hauses nicht mit der Sicht einverstanden und hätte diese gern "unsichtbar", obwohl wir uns vorher in den Nebenräumen für Streichen entschieden haben.
Nun ist Spachteln eigentlich wenig zielführend, da die Platten ja nicht alle die gleiche Höhe haben, d.h. eine Lattung samt Beplankung wäre hier sicherlich sinnvoll. Nur womit Beplanken? Fermacell, Gipskarton etc?

Ziel ist eine Decke in glatt und weiß (die Wände werden Kalkputz und Kalkfarbe bekommen)...
...ob es wirklich dauernd hält, seht ihr wenn die Hütt' zerfällt
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joerjen | 09.12.11
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Betondecke

Warum nicht spachteln?
Einige mm bis etwa 1 cm an den Plattenstößen lassen sich mit spachteln ausgleichen, wenn nicht gerade eine Beleuchtungsart mit Streiflicht gewählt wird.
Gespachtelt (oder geputzt) werden muß die Decke ohnehin, da Tapete ja ausfällt.
Eine Deckenbekleidung ist nicht möglich, zumindest sollte die Decke nicht gebohrt werden. Und wenn wäre das Bohren eine elende Schinderei.

Viele Grüße
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 09.12.11

Laut dem Deckenhersteller dürfen die Hohlräume angebohrt werden...da sind sowieso teilweise Wasserablauflöcher drin.

Habe ja nun so einige Wände erfolgreich mit Kalkputz versehen...Georg lach nicht :-)....wenn man so eine Decke verputzt, muß man da besondere Haftbrücken vorher anbringen?
...ob es wirklich dauernd hält, seht ihr wenn die Hütt' zerfällt
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joerjen | 09.12.11

Deckenputz

Spachteln geht ohne Haftbrücke, auch Deckenputz. Man sollte aber darauf achten das weder Sinterschichten noch Schalölrückstände am Beton kleben.
Zum Putz:
Möglich wäre ein Dekorputz.
Dafür sind zuerst die Fugen mit Spachtel auszugleichen. Den Spachtel würde ich mit einer Aufbrennsperre streichen, da sonst der Putz unterschiedlich anzieht; das ergibt dann Probleme beim Auftragen.
Vorsicht, wenn gipshaltiger Spachtel verwandt wurde- der Strukturputz darf dann keinen Zement enthalten!
Der klassische Kalk-Zementputz ist auf der Unterseite einer Betondecke eine elende Schinderei, ich durfte so etwas bei meiner Facharbeiterprüfung machen. Zuerst wird mit dünnflüssigem Zementputz eine Haftbrücke aufgespritzt. Nach dem Trocknen geht es dann mit Kalkzementputz weiter (aber keinen gipshaltigen Putz!
Wenn gebohrt werden darf dann gehen auch GK- Platten auf Z- Profilen. Die paar mm Unterschied an den Stößen lassen sich mit Gummipuffern ausgleichen, der Aufbau ist nur etwa 30 mm dick.
Holzlatten auf Beton zu schrauben ist dagegen eine elende Schinderei, da man nur wenige mm Spiel zwischen den Löchern hat. Außerdem fehlt dann Raumhöhe.

Viele Grüße
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 09.12.11

Das Verputzen der glatten Unterseite stelle ich mir auch schwierig vor. Gibt es denn Kalkspachtel, mit denen man solcherlei Spachtelei erledigen kann?

Die Beplankung hat aber noch einen weiteren entscheidenden Vorteil...ich kann die Kabel für die Beleuchtung ordentlich verschwinden lassen. Ansonsten wären die an der Decke Aufputz und müßten ja irgendwie gehalten werden, damit es nicht Aussieht wie in Indien.
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joerjen | 09.12.11

zum

verlegen der Kabel werden eigentlich die Röhren verwendet.
Spachteln wäre zwar besser als Putz, aber es könnte ich trotzdem die Fuge durch Risse wieder abzeichnen.
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
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Olaf aus Sachsen | 09.12.11

Decke spachteln

Stimmt, das mit den gerissenen Fugen kann im Neubau passieren. Dann muß eben nachgearbeitet werden; das ist kein Drama.
Spachteln geht auch mit Kalkglätte.

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 09.12.11

Gibt es eigentlich auch Möglichkeiten, Fermacell oder ähnliche Platten direkt auf den Beton zu kleben?
...ob es wirklich dauernd hält, seht ihr wenn die Hütt' zerfällt
Mitglied der Fachwerk.de Community()
joerjen | 10.12.11

Betondecke

Kleben kann man alles.
Aber warum zum Teufel wollen sie sich auf irgendwelche schrägen Experimente einlassen wenn es bewährte, einfache Methoden gibt?
Immerhin werden sie jede einzelne Platte abstützen müssen, da Sie sich nicht auf die anfängliche Adhäsion des Klebers bei den schweren Platten verlassen können.
Was ist wenn auch die Plattenstöße nicht exakt eben liegen?
Dann haben sie das gleiche Problem noch mal.
Wie wollen sie (oder Ihr Nachfolger) dann später die Platten und den Kleber von der Decke kriegen)?


viele Grüße
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 11.12.11

joerjen

hören Sie auf Georg !

Die Platten werden noch oftmals unsauberer als die glatte Betondecke !
Zum Spachteln können Sie verschiedeneProdukte nehmen, teilweise liefern die Deckenherstelle diese auf Bitte sogar mit. Aber wenn Sie mut Ihrem Putzer für den Innenputz reden, würde er das beispachteln sicher auch übernehmen ! Und Sie haben eine Garantie. Als Hauherr haben Sie sicherlich genug andere Baustellen im Haus, die sie besser beherrschen.
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
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Olaf aus Sachsen | 11.12.11
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