Wandheizung - Welcher Anbieter?

Hallo,

ich habe eine Bestandsimmobilie von 1898 gekauft und beschäftige mich gerade mit den Möglichkeiten einer Wandheizung (Empfehlung unseres Architekten).

Nachdem ich in unserem Neubau bereits die Fußbodenheizung alleine verlegt habe würde ich dies auch gerne bei der Wandheizung machen, zumindest bis zum HKV.

Eine Heizlastberechnung möchte ich gerne an einen separaten Planer vergeben.

Die massive 40cm starke Ziegelwand soll mit 6cm Steico internal von innen gedämmt werden und eine Wandheizung mit Lehmputz bekommen.

Hier gibt es ja einige Systemanbieter, von welchen mich WEM am wertigsten erscheint. Allerdings sind mir die Vorteile eines Standard-Aluverbundrohres (0,8€/m) und einfacher Klemmleiste gegenüber dem mehr als doppelt so teuren WEM-Aluverbundrohr nicht ganz klar.
Ein Pluspunkt ist das zugelassene und in der Praxis anscheinend sehr häufig angewandte System. Gibt es weitere Vorteile vom WEM System?

Vielen Dank für eure Antworten im Vorraus

Wandheizungssystem

Das älteste Wandheizungssystm ist vermutlich das von
Egger bzw sera:

http://www.egger.ag/index.php/flaechen-temperierung/egger-temperierung/wand-temperierung-wandheizung

Da es aus Standard-Kupferrohren besteht hat es gegenüber Verbundrohren viele Vorteile und das Rohr läßt sich problemlos in der Wand finden und ggf reparieren.

Andreas Teich

Wer sagt das andere Verbundrohre nicht zugelassen sind?

ich meine im System als Wandheizung

Es gibt zugelassene und auf einander abgestimmte Komponenten, da ist der Hersteller oder in dem Fall Lieferant völlig Wurscht.

genau, ich frage mich nur, worin der Vorteil des aufeinander abgestimmten Systems gegenüber normalen FBH Aluverbundrohr und Klemmschiene liegt?

aus Putzer´s sicht

Ist der Klare Vorteil bei dem WEM system das die Schienen nicht so Dick auftragen wie bei anderen , gängigen wandheizungssystemen.
Das Spart nicht nur Putz sondern macht die Wandheizung nicht so träge:)

vorraussetzung dafür ist natürlich das der Putz dann auch nicht dicker als Nötig aufgeputzt wird..

greets Flakes

Okay, das wäre noch eine weitere Frage, was kann ich grob als Richtpreis für das maschinelle Verputzen pro m2 rechnen, also für den zweilagigen Grundputz mit Gewebe?
Da ich erstmal prüfen möchte, ob eine Wandheizung finanziell in Frage kommt, möchte ich ungern für eine grobe Kostenschätzung Angebote einholen.

Vielen Dank für die bisherigen Antworten

die Heikle frage:)

eine wandheizung verputzen auf Holzweichfaser ist mit 2 Lagig nicht zu machen.
mindestens 3 Lagig,wenn nicht sogar auf die Platte selbst noch ne Lehmschlämme draufgestrichen wird dann haste sogar 4 Arbeitsgänge..
nur Bauherren denken das ginge in 2 lagen.,
und da kannste dir jetzt schon ausrechnen das die nummer nicht für 20€ der meter erledigt sein wird...
preise sind Regional auch sehr unterschiedlich ..
Qualität aber auch:)
du Musst einfach davon ausgehen das dein Putzaufbau 4 cm hat.
aus welcher region kommst du?

greets Flakes..

Okay, an die Schlämme habe ich nicht gedacht, wenn man so im www schaut machen das nicht viele. Den Feinputz als Oberputz würde ich gerne selbst aufbringen. An 20€ den m^2 habe ich nicht gedacht ..... Kann man sagen, mit 30€ für den Grundputz komme ich hin?
Komme aus Meck-Pomm, genau gesagt Stralsund.

Lehmschlämme oder nicht..

Jeder macht es anders..der Vorteil an der Lehmschlämmeschicht ist das der erste Putz dir Nicht "von der Platte rollt"
wenn die Plattenoberfläche zu Staubig ist Passiert das schnell..
und der Kram hält insgesamt besser im Heizungsregister...
weil ansonsten muss man den kram dann von hand nachwerfen und das ist ja mit maschineller verarbeitung nicht gemeint:)

und die Platte selbst muss ja auch noch in einen Lotrecht erstellten Unterputz gedübelt werden und da Verschwindet bei Wohlmöglichen ausgleichen der Wände der Lehmputz tonnenweise hinter den Platten,,

zudem sind bei all diesen schritten Trocknungzeiten einzuhalten also n Fahrplan machen...

mit deiner Preiskalkulation liegst du da schon im Gesünderen Bereich:)

den Oberputz willste selbst machen?... mutig.. auf Wandflächenheizung im Temperiertem Zustand musste da aber sportlich sein...

Günstig ist eine WFH nie aber die Wärme die sie abgibt ist schon angenehmer als Heizkörper..

greets Flakes..

Wandheizung Putzdicke

Die Wandheizungsregister von Egger/Sera sollen mit 3 cm Putzstärke auskommen., da die senkrechten Rohre nur 10 mm dick sind und die oberen und unteren Verteiler 18 mm..

Andreas Teich

Lehmschlämme oder nicht!

Für mich wirkt die Schlämme wie ein Trennschicht zwischen Untergrund und Putz.

Ich empfehle die Weichholzfaserplatten z. B. am Tage vor dem Verputzen anzusprühen um den Staub zu binden und die Fasern zu aktivieren.

Dann wird in ein oder zwei Lagen der Putz bis auf Rohr aufgetragen und abgezogen.

Grüße

Okay, das sind ja bereits Details, ich würde versuchen vorher irgendwo einen Kurs zu besuchen um wertvolle Tipps im Umgang mit Wandheizung/Lehm zu bekommen.


Mir ging es erstmal primär um eine grobe Kostenschätzung, ob eine Wandheizung finanziell machbar ist, da es insgesamt 390m^2 Wohnfläche sind.
Wichtig wäre für mich zu wissen, wlchen Vorteil ich bei der WEM Heizung habe, da die Materialkosten gegenüber "Standard" doch knapp beim doppelten liegt.
Was nicht heißen soll, dass WEM für mich aus dem Rennen ist, für Qualität bzw. einen gewissen Mehrwert bezahle ich auch gerne mehr.
Ich brauche nur erstmal eine ungefähre Hausnummer für Materialkosten der Wandheizung und des Lehmputzes.

Vielen Dank für die bisherigen Antworten

Na dann

wende dich doch direkt an WEM, die bieten solche Kurse an.

Lehmschlämme oder nicht..

ok vielleicht sollte ich noch anfügen das die lehmschlämme natürlich scharfen Sand enthält...
da trennt sich nix..
das ist eher zu vergleichen mit ner vollflächigen grundierung.
greets Flakes

Vielleicht...

...wendest Du Dich wegen des Grundputzes an Udo Mühle, LehmHandWerk? Hier über die Suchfunktion leicht zu finden.

Grüße
Thomas

Wandheizung

Ich habe bei mir Rohr von Heima mit den zugehörigen Zulassungen verwendet und die Clipschienen kamen von Viega - die stehen nicht über die Rohre hinaus...

Entscheidung

Nachdem ich vor Ort eine Wandheizung in Aktion erleben durfte viel meine Entscheidung dafür, der Händler vor Ort vertreibt auch WEM. Ich war von der Qualität sehr überzeugt und tendiere im Moment auch zu WEM.
Der Plan sieht jetzt wie folgt aus:

48cm zweischaliges Sichtmauerwerk
Kalkausgleichputz (Hessler HP 9)
Kalkhaftputz (Hessler HP 14)
6cm Holzweichfaser (evtl. auch 8cm je nachdem was die Taupunktberechnung sagt)
WEM Wandheizung
Claytec Grundierung + Zahnspachtelung mit Klebe und Armierungslehm
2cm Claytec Mineral
1cm Oberputz mit Glasgwebe

Jetzt muss ich nur noch einen Planer finden, der insbesondere einen Blick auf die kritischen Punkte, wie die Balkenauflager usw. und deren Einbindung wirft.

Meine Frau wünscht unbedingt eine Fußbodenheizung in Verbindung mit Seekeiferdielen.

Im EG ist im Moment Dielung auf Balken, welche auf dem Erdreich (Strandsand) liegen. Bis auf eine Wandecke ist auch alles trocken.
Hier soll jetzt ca. 15 bis 20cm ausgeschachtet werden (nicht mehr, da nur Streifenfundamente) und eine PE Trennfolie, 8cm Sauberkeitsschicht, 15cm EPS Dämmung und 6m Estrich mit Fußbodenheizung eingebracht werden, spricht da was gegen?

Im OG und DG soll auf die Holzbalkendecke 6cm Steico Holzfaser mit Fugenlatte, auf welcher die Dielung verschraubt werden soll.

Bisher sind das nur Gedankenspiele, die ein Fachplaner vor Ort bestätigen muss, jedoch muss ich den "richtigen" erst noch finden.

Beste Grüße
Sebastian

Na wenn

.... Geld keine Rolle spielt kann man das so machen.

Kannst du bitte sagen, was du für "unnötig" hältst, bzw. wo Einsparpotential ist

Erkläre Deiner Frau,

daß eine FBH bei vollwertiger Wandheizung und Holzboden etwa so sinnvoll ist wie der 7. Henkel an der Handtasche.

Die Strahlungswärme der Wand wird den ohnehin fußwarmen Holzboden deutlich auf die Wohlfühlseite ziehen.

Eine Taupunktberechnung ist in Verbindung mit einer WH überflüssig.

Grüße

Thomas

P.S. Nehmt nicht den ersten besten Planer, der Euerer Meinung ist. Manche meinen für Geld schlichtweg alles Gewünschte. Auch Planer. Besonders dann, wenn sie nach HOAI bezahlt werden.

Fußbodenheizung

ist halt noch ein Diskussionspunkt, evtl. nur im EG

Ich weiß nun was dein Händler so alles vertreibt und auch was er verdienen würde.
Warum er 2x Kalkputz unter einer Innendämmung empfiehlt erklärt sich mir genau so wenig wie eine Grundierung auf Holzweichfaser Dämmung. Wie er eine Zahnspachtelung auf mit Wandheizrohren belegten Flächen hinkriegen will würde ich ihn nochmal fragen. Das Armierungsgewebe gehört auch nicht in den Oberputz sondern auf die letzte Lage des Unterputzes.
Such dir erfahrene Praktiker und keine Händler für den Sanierungsfahrplan.

Also die Holzweichfaser kaufe ich beim Großhandel, da ich dort mit Gewerbe andere Konditionen bekomme.

Der Putzaufbau wurde ihm so von Claytec vorgegeben sagte er, da der Unterputz recht dick ausfallen muss.
Ansonsten rät er zu WEM Lehmputz, der aber nur als Sackware recht teuer ist.

Mit der ersten Lage sollen grobe Unebenheiten geglättet werden, da zum Großteil der Putz abgeschlagen werden muss

Watt ein Schmankerl

"Der Putzaufbau wurde ihm so von Claytec vorgegeben sagte er"

na dann

Danke für den Hinweis, ich frage selbst nochmal bei Claytec nach ....
Das Bauherr und Händler andere Interessen verfolgen ist ja klar.

Gerade im Bereich Wandheizung/Lehm gibt es bei mir hier oben leider keine Firmen.

Danke für die bisherigen Antworten.

Doch

die gibt es auch da oben

Wenn du da welche empfehlen kannst, dann gerne?
Ich habe jetzt einen, der es sich überlegen will, ob sich das mit der Fahrerei für ihn lohnt.

ich gucke morgen wenn ich wieder im Büro bin.
Ruf einfach mal an.

Der

Putz hinter den Dämmplatten sollte nicht dicker als 1 cm sein.

Sonst kann es passieren gerade beim Lehm die Austrocknung dieser Lage nicht richtig auch schrumpft der Putz und die Platte könnte hohl liegen was absolut falsch wäre.

Also ausgleichen, trocknen lassen und dann kleben.

Grüße

ja genau, deswegen der HP 9 als Ausgleichsputz, der ist auch günstiger als der Haftputz. Der soll dann pro mm einen Tag trocknen und dann erst soll die Innendämmung rauf.

Die Platten klebe ich lieber mit Kalkputz, da der preislich günstiger ist

Die Platten klebe ich lieber mit Kalkputz, da der preislich günstiger ist

spricht nix dagegen.

Wobei der HP 14 nicht günstiger als ein Lehmputz ist.

Oben, auf den Dämmplatten würde ich Lehm nehmen da dieser schwerer ist und mehr Wärmeleistung/m² bringt also die notwendige Fläche an Wandheizung reduziert was weitere Kosten spart.

Grüße

Naja,

für gewöhnlich ist eine massive 40cm starke Ziegelwand aus dem Jahre 1898 auch nach entfernen des Putzes so gerade das man da nicht wirklich was ausgleichen muss.
Und, wenn du das UdiRECO System nimmst kannst du dir das geklebe gleich ganz sparen.

nunja

wie ich bestimmt schon erwähnte jeder macht es anders..
ich grundiere halt die Platten bevor der Wandheizungsaufbau gedübelt wird.
im Oben Genannten fall würdeich die Zahnspachtelung auch vor dem Klempner machen und da wo die schienen sitzen sollen kann man den Lehm ja wieder beseitigen..

zum Plattengrundieren allgemein..
ich kenne bestimmt 4 Firmen die das so machen,
Die Verputzempfehlung von Steico bezüglich Conlutolehm besagt auch erst Zahnspachtelung und dann 2 lagig Putzen..

warum ihr die Grundierung weglasst entzieht sich meiner kenntnis..
greets Flakes..

Ich habe jemanden gefunden der mir den Unterputz mit der Maschine aufbringt.
Leider habe ich es heute nicht geschafft bei Claytec nachzufragen, das werde ich aber noch machen. Gerne verzichte ich auf Grundierung und Zahnspachtelung, da spar ich doch schon mehrere Stunden bei 450m^2

Seit wann wird zahngespachtelt?

Seit wann wird zahngespachtelt?

Und was wurde vorher gemacht?

Wie Flakes schon sagte"wie ich bestimmt schon erwähnte jeder macht es anders.."

Ich als Sachverständiger, der hinzu gezogen wird wenn es geknallt hat sage, Herstellervorschriften und anerkannte Regel der Technik.

Wir empfehlen auf schwach saugenden Untergründen wie Innendämmplatten eine Lage mit Unterputz mit einem scharfen Korn auf ca. 15mm vorzuspritzen. Das ganze läßt man ansteifen (1-3Tage),und spritz dann die nächste Lage mit Gewebe auf.

Anbei das Foto zum 2-lagigen Putz einschl. Gewebelage auf Innendämmung. Nach der Trocknung kommt die letzte Lage Lehmputz.

Grüße

Herstellerangaben

waren ja das was ich Zitierte
und zwar die von Conluto bezüglich Steico Internal,(die oben genannte Platte)
nun im Original.
Nach der Dämmplattenmontage kann direkt mit dem Verputz
begonnen werden. conluto empfiehlt zunächst das Auftragen
einer flächigen Kammspachtelung (Zahnung 4-6 mm) mit dem
conluto Lehm-Klebe- und Armierungsmörtel, um eine ausreichend
gute Haftung zu gewährleisten. Nachdem die Kammspachtelung
getrocknet ist, erfolgt ein zweilagiger Putzaufbau.

ich hab mir das ja nicht ausgedacht...

aber die Hersteller sollten sich da schon einig sein,
bzw sollte man dem Handwerker dann zumindest auch nachsehen das es jeder anders macht,
ich denke jeder Verputzer hat das Ziel das das zeug da Bleibt wo es hinsollte,
und auf so manchem Schwierigen untergrund hat eine grundierung noch immer geholfen,
Ich bin eh kein Freund von Diesen Holzweichfaserprodukten aber die Kann man ja Nicht mehr wegdiskutieren heutzutage.

n bissl blöd ist hier wie in so Vielen anderen Threads hier im Forum das man immer, wenn man etwas anders macht als der Mainstream,für völlig Blöd und Inkompetent gehalten wird,das verhindert einfach jegliche Konstruktive disskussion.
Aber ich bin ja nicht nachtragend..
nur das muss auch mal gesagt werden..
greets
Flakes

Bei 40er Ziegelmauerwerk...

Wandheizung im Dachgeschoß: Auf DHD und Heraklith (1)

...wenn es homogen vorzufinden ist, braucht man keine Holzweichfaserplatte als Innendämmung.
Zum ersten geld gespart!
Lehmschlämme generell sinnlos, da sie fast immer als Trennlage fungiert und zu extremen Holstellen im späteren führt!
Zum zweiten geld gespart!
Wenn Wandheizung (Aluverbundrohr!) verlegt ist, Schienen ohne aufstehende Klippskrallen, dann unter Wärme verputzt wird, kann man problemlos in zweilagiger Verarbeitung maschinell arbeiten.
1. Lage incl. Gewebeeinbettung (Glasfaser 10 x 10 mm) auf Rohrhöhe unter Wärme, dann durchtrocknen lassen und abschließend die Endbeschichtung mittels Feinputz z.B. endfertig stellen.

Hallo Flakes,

bitte nehme es nicht persönlich.

Vor 5 Jahren gab es das Produkt "Lehmkleber noch nicht".

Ich habe selbst seit 1995 Innendämmungen mit Weichholzfaser eingebaut mit einer WH versehen und verputzt.

Wie in anderen Bereichen sehe ich im Lehmbau mehr und mehr Tendenzen "unnötige" Produkte in´s System zu integrieren.

Und ich sehe auch Schadensfälle im Zusammenhang mit solchen verschlimmbesserten Systemen.

Ein Beispiel: Warum muss ein Lehmputz grundiert werden bevor ein farbiger Lehmfeinputz aufgetragen wird?

Grundsätzlich gibt es mehrere Wege nach ROM. Udo hat seinen durch Erfahrung belegten Weg, Du hast Deinen ....

Solang das schadenfrei klappt, alles gut.

Das Forum hier ist auch dafür da mehrere Meinung zu zu kommunizieren.

Unangenehm wird es nur wenn ein Weg als der absolute dargestellt wird, wie das hier leider öfters passiert.

Beste Grüße Gerd

"vor fünf Jahren gab es das Produkt Lehmkleber noch nicht"

...dem kann ich noch eine Anekdote hinzufügen. Ich habe laut Angebotsliste Lehmprodukte der Firma Schleusner bestellt, u.a. "Lehm-Mörtel" (zum Vermauern der Gefache in den Innenwänden mit Lehmsteinen).

Im Angebot stand dann nichts mehr von Lehm-Mörtel, sondern mir wurde stattdessen "Universalputz"angeboten. Auf Nachfrage kam folgende Antwort:

"Der aufgeführte Universalputz entspricht dem Lehm-Mörtel!" :D :D

Gerd, ich glaube ich muss mal in deinem Geschäft vorbei schauen, was du da erzählst klingt sehr interessant, da ja gerade die "besonderen" Sachen wie Lehmkleber oder Kalkhaftputz die teuren Komponenten sind. Lehm im BigBag's kostet dagegen ja nur ein Bruchteil.

Wäre es möglich, dass wir uns bei dir im Geschäft anhand von Grundrissen und Fotos mal über mein Vorhaben und Materialien unterhalten. Machst du auch Heizlasteberechnungen? Vielleicht lässt sich da ja auch ein "Gesamtpaket" schnüren.
Mir wäre es am liebsten alles aus einer Hand zu beziehen.

Evtl. wäre ökologische Innendämmung mit Holzfaserprodukten auch etwas, was zu meiner Firma passen könnte.
Bei Steico haben wir während eines Seminars kurz das Thema Innendämmung angerissen. Je nachdem welche Erfahrungen ich bei unserem Haus mache wäre da eine entsprechende Weiterbildung durchaus interessant.


Mit besten Grüßen
Sebastian

Gerne Sebastian,

lass uns nächste Woche, da wir heute und morgen eine Schulung im Haus Habe telefonieren.

Bitte schicke mit mal Deine Kontaktdaten an die gerd.meurer@wlehmbau.com

Grüße Gerd

keine sorge

wie schon geschrieben ich bin nicht nachtragend:)
Bin ja Gegenwind gewohnt..
Gute Frage das mit der Grundierung..bei Buntlehmputzen..
ich hätte sogar ne simple erklärung..
aber das gehört hier nicht her..
gutes gelingen bei eurer WFH..
greets Flakes..

@ Rosengoldmarie

Ich habe mir auch abgewöhnt, vielerlei verschiedene Materialien auf meine Baustellen zu ordern.
Seit Beginn meiner aktiven Lehmbautätigkeit verwende ich auch nur den Lehmunterputz oder Universalputz als Mauermörtel.
Und das funktioniert bis heute seht gut.

Da ja auch UdiReco In von Unger angesprochen wurde muss ich mal fragen, wer Erfahrung damit hat? An und für sich klingt es ja sehr einfach in der Montage.
Allerdings sehe ich keinen Unterschied zu einer mit Zellulose/Holzfaser ausgeblasenen Vorwandkonstruktion OHNE Dampfbremse.
Preislich ist das System auch sehr teuer, zumindest im Vergleich zu Steico (Steico kann ich als Gewerbekunde günstig über den Holzgroßhandel beziehen)

Mir scheint solch eine gedämmte Vorwandkonstruktion selbst mit Dampfbremse als relativ riskant, da 100%ige Luftdichtheit nicht gewährleistet werden kann und die Wand nach außen relativ diffusionsdicht ist.

Gibt es da andere Meinungen?

Ich habe für unseren Neubau, welchen ich vor 2 Jahren fertig gestellt habe den Holzrahmenbau von außen/oben mit 6cm Holzfaserplatten von Steico versehen, diese ließen sich erstklassig verarbeiten.
Den einzigen Nachteil sehe ich halt darin, dass der Putz abgeschlagen werden muss und eine Ausgleichsschicht geschaffen werden muss.

beste Grüße
Sebastian

Sebastian

Frag das doch alles einfach deinen Holzhändler.

Ein Händler hat nunmal oftmals andere Interessen als eine unvoreingenommene/unabhängige Beratung.

Ich bin im Moment noch bei der Informationsbeschaffung, so dass ich selbst bewerten kann, was der Planer (den ich immer noch suche) mir nachher erzählt.

Gerade dafür, so dachte ich, ist doch dieses Forum gedacht.

Luftdichtigkeit

ist bei einem sauber angebrachten System mit Holzweichfaser meiner Ansicht nach kein Problem. Ich habe meine Wände komplett mit Lehm verputzt/egalisiert, danach Pavadentro angebracht und alle Fugen an Decke und Randbereichen mit Hanf nachgearbeitet, danach mit Lehm mit eingearbeiteten Gewebe verputzt. Ich sehe nicht wie in dieses System Luft eindringen soll. Das ganze ist natürlich immer noch diffusionsoffen, aber das soll es ja auch sein.

Ich fürchte

Ein Planer wird dir zu teuer, die gibts beim Holzhanel auch mit Gewebeschein nicht.

Ich fürchte

Ein Planer wird dir zu teuer, die gibts beim Holzhanel auch mit Gewebeschein nicht.

Unger diffutherm

Und auch Homatherm sind ja meines wissens nach Insolvent.
inwiefern sich das auf gewährleistung und service auswirkt,
kann man wohl nur mit ner Magischen kugel beantworten

aber abgesehen davon wäre dieses Udiin Reco system meiner meinung nach nicht geeignet für die Montage einer Wandheizung die dann am ende so um 80Kg pro qm wiegt und Frei an son Paar stelldübeln Hängt vor einem Weichen hintergrund.
wie man da Zb Steckdosen Einbauen will ist auch noch unerforscht:)
Die wandheizungsregister wüsste man dann ja auch an Stelldübel Hängen weil man ja mit Schlagdübelmontage der Klemmschienen auch wieder die Position der Platte verändern würde..
so ne Platte gäbe es glaub ich auch erst ab 80 mm aufwärts
die Preise für450qm dämmung incl. 8-10 dübel pro platte ergibt ein stattliches sümmchen..
Der Vollflächig in Lehm "Verklebt"und Verdübelte Aufbau erscheint mir in Vielerlei hinsicht unproblematischer..

Unger empfiehlt übrigens eine Hauseigene Grundierung.

Und was genau 6%BiKO fasern in den Holweichfaserplatten(wandseite)bewirken sollen entzieht sich auch (noch)meiner kenntnis..
weiterhin gutes Gelingen wünscht Flakes

Ach Flakes

was schreibst du für einen Müll zusammen?

bitte etwas genauer

Herr Struve
das ist wieder mal so ein Kommentar den niemand Braucht.
was Genau siehst du daran anders?
oder was ist Deiner meinung nach Unwahr?
Ich kann aber auch Nirgendwo etwas wie ne Konstruktionsempfehlung finden Diesbezüglich,weder auf der Unger internetseite noch irgendwo im Internet..

Wenn da Jemand mal soche versuche gemacht hätte dann wäre das bestimmt irgendwo komuniziert worden..
Ich lass mich ja gern vom gegenteil überzeugen aber bis dahin....
würde ich eine solche Heizung nicht Montieren wollen,bzw Putz daran Hängen.
und ich Find auch 8 Dübel auf ne Platte(ohne Heizungsclipleisten)schon ne Arge belastung für so ne Altbauwand aber ,was weiß ich denn schon...
Hätte da halt n Schlechtes Gefühlbei..
greets Flakes..

Noch einen kleinen Facheinwurf nebenbei!

Sollte es zu einer Holzweichfaserinnendämmung in irgend einer Form dann doch kommen, obwohl man in ihrem Falle eigentlich verzichten könnte, sollte bedacht werden, dass die Wandheizungsschienen bis in den Untergrund befestigt werden sollte, da die Holzweichfaserplatte keine entsprechenden Auszugshaftungswerte besitzt.
Im Gegensatz zu einer Heraklithplatte, die in sich schon schreubfest ist.

davon ging ich aus

Das die Klemmleisten auch an der Bestandswand Fixiert werden müssen,sollte klar sein,
und gerade da Hätte ich Bedenken die Zuvor Mühsam "eingestellten" Platten an die Wand zu ziehen ,Vielleicht sind die ja so Stabil das es Geht, kann halt nur keine Info´s finden..
und das wohl nicht ohne grund vermute ich ..
greets Flakes

Platten sollten generell...

....auch gedübelt werden.
Da gibt es von den Herstellern auch Vorgaben.

Flakes

ob nun Beiträge jemandem nutzen in denen du, in Ermagelung an Erfahrung mit verschiedene Produckten, Mutmaßungen anstellst bezweifele ich doch sehr.
Wie du auf 80kg Wandheizung je qm kommst ist mir ein Rätsel Warum du das Gewicht überhaupt anführst, wo du doch nun selbst schreibst das es klar sein sollte das die Halteschienen in der Bestandswand befestigt werden, ist auch blöd.
Bei einem folgendem Putzaufbau mit der Stärke von ca. 4 cm ist es völlig unsinnig die Platten so exakt ausrichten zu wollen das man dazu die Stellschrauben braucht,

Das breittreten unsubstantierter Vermutungen bringt keinen weiter.

Flakes

ob nun Beiträge jemandem nutzen in denen du, in Ermagelung an Erfahrung mit verschiedene Produckten, Mutmaßungen anstellst bezweifele ich doch sehr.
Wie du auf 80kg Wandheizung je qm kommst ist mir ein Rätsel Warum du das Gewicht überhaupt anführst, wo du doch nun selbst schreibst das es klar sein sollte das die Halteschienen in der Bestandswand befestigt werden, ist auch blöd.
Bei einem folgendem Putzaufbau mit der Stärke von ca. 4 cm ist es völlig unsinnig die Platten so exakt ausrichten zu wollen das man dazu die Stellschrauben braucht,

Das breittreten unsubstantierter Vermutungen bringt keinen weiter.

Clipschiene befestigen

WEM gibt zur Befestigung der Register allerdings an, dass Sie ab 60mm Plattendicke auch mit 6x40er Spanplattenschrauben befestigt werden können.

Da ich aktuell das halbe Haus mit Steico Internal belegt habe und nach Claytecvorgabe Ihren Klebe&Armierungsmörtel nutze und demnächst Wandheizung anbringe, interessiert mich dieser Faden sehr.

Bei der Befestigung der Platten sind sich aber Hersteller und Systempartner auch nicht einig.
Steico empfiehlt die Befestiger im Bereich der Plattenverbindung und Claytec rät davon ab und empfiehlt Abstand vom Rand,
Steico sagt Befestigung erst einen Tag nach dem Kleben und Claytec sofort nach dem Kleben.

Statt einlagig zu kleben fand ich es auch sicherer, mit 6er Kamm, Wand UND Platte 90grad versetzt zu verarbeiten.
(das ganze auf Lehmausgleichsputz)

Claytec empfiehlt dringlichst auch den Armierungskleber als Kammspachtelung als Haftvermittler zwischen Platte und Putz(zumindest bei Wandheizung).
Ob das nun aus negativen Erfahrungen oder Gewinnmaximierung sgründen herrührt , entzieht sich meiner Kenntniss.
Definitiv rollt der Lehm dann nicht mehr von der Platte.

Mein Lehmputzer würde das aber Auch ohne die zusätzliche Schicht machen. Seine Erfahrung sagt, es geht auch so.

Für den Leien alles nicht wirklich durchschaubar und wenn sich selbst hier die Profis wiedersprechen... machst nicht einfacher.

schönen Sonntag
micha

Micha

erwartest du ernsthaft von Produzenten das die dir sagen wo du richtig Geld sparen kannst?
Guck sie dir doch mal genau an die super Öko Baustoffhersteller, die vertreiben mehr als das sie selbst produzieren.

Ich staune jetzt wirklich nur...

Wandaufbau Innendämmung mit Wandheizung

...was aus einer anfänglichen Frage zu einer Holzweichfaserinnendämmung für ein hoch-wissenschaftlicher Gesamtprozess hier entstanden ist und sicherlich dem Fragesteller eher mittlerweile verunsichert, statt hilfreich ist.
Es wird stets mehrere Wege zum Ziel geben, doch diese sind ganz einfach nur mit den Erfahrungswerten von Verarbeitern zu ergründen.
Gegenseitiges "...so geht es gar nicht oder nur so sollst du es machen!!", verunsichert und ist kaum noch konstruktiv.
Die verschiedenen Anbieter bringen Lösungsvorschläge per Datenblätter, aber ob die immer so präzise für die einzelnen Objekte umsetzbar sind, bezweifelt man.
Also muss der Fachbetrieb mit gutem handwerklichen Sachverstand da zu gange sein.

Ein sehr gutes System ist auch das von DHD Doser.
Dieses wird mittels überdeckender Latte eingebaut.
Wir haben dazu noch eine Verklebung dieser Platten mittels Lehm angertegt und sind da auf gute Zustimmung des Herstellers gestoßen.

Das DHD Doser-System

DHD-Stufenfalzplatte 50 mm

Eines der festesten Holzweichfaserplattensysteme

Als Amateur

kommst du da gar nicht mehr durch. Ich habe es dann einfach mit Lehmunterputz auf den Holzweichfaserplatten versucht und es hat hervorragend gehalten, auch ohne Kammspachtelung oder sonstigen Haftvermittler etc. Sogar Vornässen muss nicht sein, ist aber praktischer wenn gleich das Gewebe mit eingespachtelt wird, weil man dann mehr Zeit hat.

Ich habe auch einmal versucht eine Platte nach der Trocknung zu entfernen. Ging leider nicht nicht mehr ohne Totalverlust der Platte. Bisher hat sich der Putz zu 100% bewährt.

Besten Dank für die zahlreichen Kommentare, ich hätte nicht damit gerechnet dass alle einer Meinung sind, aber derart kontroverse Meinungen verwundern mich doch ein wenig.

Auf jeden Fall waren sehr gute Hinweise dabei, insbesondere der Hinweis auf die Insolvenz der Firma Unger, weswegen ich im Moment auch zu Steico tendiere.
Eine Holzfaserplatte mit Kalkhaftputz/Lehmputz geklebt, gedübelt, WEM Wandheizung und Lehmputz sind momentan meine Favoriten, da praxiserprobt.

Ende nächster Woche treffe ich mich mit einem Architekten, der einige Referenzen im Bereich Sanierung hat die mir sehr gefallen.

Auch tendiere ich zum System von WEM, da bin ich schon gespannt auf das Gespräch mit Gerd.

Ansonsten allen vielen Dank für die bisherigen Antworten.

Danke

Danke schöne das ist genau was ich suche :_)

Nun denn

kauf halt steico.
Ich bevorzuge bei meiner Wahl dann doch einheimische Firmen, ganz besonders wenn deren Produkte auch noch qualitativ besser sind.

In diesem Beitrag

lässt sich mal wieder schön nachlesen was hier nicht stimmt!

Es sind nicht die unterschiedlichen Meinung die hier nerven!

Es ist in Teilbereichen der aggressive Ton, die persönlichen Ansprachen und die Besserwisserei.

Schade um die Seite, der Umgangston schreckt leider viele ab.

Grüße Gerd

Wo

Ist denn hier ein agressiver Ton gewesen Gerd?
Ich persönlich finde es übrigens sehr schade das du nicht auf die Eingangsfrage, bezüglich der deutlich höheren Kosten für das WEM Verbundrohr gegenüber anderen Verbundrohren eingehst.
Kein anderer sollte das schließlich besser beantworten können als du.

Vielen Dank für die zahlreichen Beiträge. Leider war ich beruflich unterwegs und kam erst jetzt wieder zu einer Antwort.
@Gerd Meurer: nächste Woche habe ich wieder ausreichend Zeit und setze mich mit dir in Verbindung

Einen passenden Architekten, der auch für das Kfw Darlehen notwendig und qualifiziert ist habe ich gefunden und eine gemeinsame Begehung und anschließende Besprechung fand auch schon statt.

Erfahrungen mit Innendämmung hat er auch, allerdings bisher eher Lehmsteine, Multipor und Kalziumsilikat. Aber er wollte sich mit der Materie Holzweichfaser auseinandersetzen.

Beim Boden im EG meinte er, es müsse entsprechend Enev Dämmung auf eine abgedichtete Sauberkeitsschicht und dann ein Estrich. Hier wäre es auch empfehlenswert eine FBH einzubauen.

Im OG gäbe es die Möglichkeit, den Deckeneinschub zu entfernen und auch Estrich mit FBH zu installieren. Allerdings gäbe es Nachteile im Schallschutz.
Die Decke wird nach unten wahrscheinlich abgehängt wegen Brandschutz.

Das waren aber alles bisher nur Ideen bzw. Möglichkeiten die er nannte.

Die Räume sind mit knapp 3,5m sehr hoch, so dass ich Angst habe, dass die FBH nicht ausreicht oder der Boden unangenehm warm wird.
Aber hier muss man die Heizlastberechnung abwarten.

Mein Wunsch war bisher folgender:
EG: FBH und Wandheizung mit Lehm, Bodenbelag Seekieferdiele und Schieferfliesen (Küche, Flur)

OG: Wandheizung und Dielung auf Steico floor (direkt auf vorhandene Dielung)
Bad mit FBH im Trockenestrich (dann passt die Höhe zur Steico floor)

Problem ist jedoch, dass ich keinen finde, der mir den Lehmunterputz mit Maschine aufbringen möchte. Über 400m2 Lehmunterputz in 25m Stärke per Hand aufbringen ist vermutlich kein Vergnügen und eine Putzmaschine selbst ohne Erfahrung zu bedienen wohl auch nicht.

Naja jetzt muss ich erstmal auf die Berechnungen warten.

Hallo,

nachdem ich einen Architekten gefunden habe und wir die Decke im Bereich der Balkenköpfe geöffnet haben, haben wir leider morsche Balkenköpfe in der Decke von OG zum Dach feststellen müssen.
Daraufhin habe ich heute einen Holzschutzgutachter vor Ort gehabt, der aufgrund des Myzels und Fruchtkörper den echten Hausschwamm als Übeltäter identifiziert hat.
Es handelt sich um die komplette Südseite auf 14m Länge.

Nun sollen wir den Putz 0,5m über der Decke zwischen EG/OG entfernen und ggf. Stränge hängen lassen. Ebenso die oberste Diele dieser Decke entfernen, so dass der Gutachter nächste Woche prüfen kann, ob das Myzel über das Mauerwerk von der oberen zur unteren Decke gesprungen ist.

Einen entsprechenden Fachbetrieb zur Sanierung hatte ich heute auch vor Ort, welcher das Mauerwerk 1,5m rund um den Deckenbereich gem. DIN behandelt.
Der Holzschutzgutachter soll die Ausführung beaufsichtigen.

Der Grund für den Erstbefall, die Zinkabdeckung der zurückspringenden Dachrinne wurde bereits vor Jahren behoben.

Nun habe ich arge Bedenken bei der geplanten Innendämmung mit Holzweichfaser.
Denn Gutachter habe ich darauf angesprochen, er sagte nach entsprechender Behandlung brauche ich mir da keine Sorgen machen, da auch wenn die Sporen bzw. das Myzel überall verteilt ist, der Schwamm eine sehr hohe Feuchte braucht um zum Leben erweckt zu werden, wenn er vom "Herd" getrennt wurde.

Die Idee war einen Kalkputz als Ausgleich auf das behandelte Mauerwerk aufzubringen und anschließend die Dämmung mit Kalkhaftputz zu befestigen, in der Hoffnung das der Kalk alkalisch und für den Schwamm wenig attraktiv erschein.

Mache ich mir da zu große Sorgen bzw. sollten wir uns von einer Innendämmung doch verabschieden?

Den Schock müssen wir heute erstmal sacken lassen, aber der Gutachter sagte er macht das ganze sein Leben lang (ist über 70) und habe seit 1975 keinen Rückfall bei Sanierungen gehabt, die er überwacht hat.

Schwammbehandlung...

...auch ökologisch und sehr nachhaltig.

Fa. NATUFA
Werner Gensky

http://www.das-gesunde-bauwerk.de/

Er kann auch hilfreiche Informatioinen zu den weiteren Beschichtungslösungen geben.
Aus meiner Sicht würde ich hier magnesithgebundene Heraklithplatten empfehlen.
Hängt aber von den analysierten Gegebenheiten ab.

Der Bolken

sollte dauerhaft trocken bleiben.

Bei einer Innendämmung empfehlen wir ein Rohr am Balken als thermische Absicherung zu legen.

Grüße

Danke ...

das mit dem beheizen der Balkenköpfe war so geplant, ebenso, dass die Dämmung in der Decke durchläuft und die Balkenköpfe mit Dichtband luftdicht angeschlossen werden.

Meine Befürchtung ist, dass Tauwasser anfällt, welches den Hausschwamm wieder zum Leben erweckt und dieser hinter der Holzplatte kräftig gedeihen kann.

Tritt die Kombination aus Hausschwammbekämpfung und Innendämung mit Holzweichfaser häufig auf?

Tritt die Kombination aus Hausschwammbekämpfung und Innendämung mit Holzweichfaser häufig auf?

Manchmal, wir haben nur 1 BV begleitet.

Häufiger tritt der Fall von Schimmel und Weichholzfaserplatten auf, weil die Produkte nicht nach den anerkannten Regeln der Technik verarbeitet worden sind oder die Schlageregenbelastung sehr hoch ist.

Grüße

Innendämmung und Hausschwammbekämpfung

Zellulosedämmung wäre auch eine Möglichkeit, da aufgrund der Salze kaum schimmelgefährdet.
(ich habe völlig durchnäßte Zellulose seit einem Jahr im geschlossenen BigBag gelagert, die keinerlei Spuren von Schimmel zeigt)

Hier noch ein link zur Hausschwammbekämpfung, der sehr gute Infos enthält:
http://www.jochenwiessner.de/downloads/themahausschwammbekaempfung

Echten Hausschwamm zu entdecken ist sicher kein erfreuliches Ereignis- aber auch nicht immer derart dramatisch wie früher oft angenommen wurde.

Zu Möglichkeiten der Balkenkopfausbildung gibts unter der Suchfunktion div Beiträge.

Nicht nur bei Schwamm-auch bei bauphysikalisch schwierigen Verhältnissen kann es günstig sein, ein Heizungsrohr unterhalb der Balken entlang zu führen, um diese Bereiche zuverlässig trocken zu halten.

Innendämmung und Wandheizung müssen nicht von einem Hersteller kommen-außer spezielle Rohrdurchmesser passen nur in vorgenutete Dämmplatten oder die Wandheizungsregister sind schon in Lehmplatten eingelegt.

Andreas Teich

Danke

der zitierte Gutachter Jochen Wiessner riet von einer Innendämmung nach Hausschwammsanierung ab, mein Holzschutzgutachter sieht da kein Problem.

Im Endeffekt ist es mein Risiko, ich hadere noch mit mir.

Der Hausschwamm ist natürliche ein Problem

Der Hausschwamm ist natürliche ein Problem

das beseitigt werden muss.

Wichtig ist auch das nach der Sanierung keine dauerhafte Durchfeuchtung der Bauteile auftritt.

Anbei ein Foto von meinem Haus während der Sanierung. Im 1.OG unter dem mittleren Fenster hatte ich auch eine Hausschwammbefall. Ich habe unter dem mittleren Fenster und links davon umfangreich die Balken und Ausfachungen gewechselt.

Anschließend Innendämmung mit Wandheizung. Die Maßnahme ist von 1999.

Grüße Gerd

Danke für die Antwort

habe bei einem Hersteller für Lehm/Innendämmung nachgefragt und der hat mir eine Holzfaserinnendämmung empfohlen. Aufgrund der Kapillaraktivität wird es nicht zu einer ausreichenden Feuchtigkeit für den Hausschwamm kommen, insbesondere wenn dieser behandelt wurde.

Jetzt habe ich nach den ersten Abbrucharbeiten das nächste Hinderniss entdeckt, Ausblühungen im Sockelbereich der nichtunterkellerten Haushälfte.
Hier sprach der Architekt von einer zwingend notwendigen Horizontalsperre, die eingebracht werden muss und verwies auf eine Verkieselung mittels Injektion.

Nachdem ich ein wenig zu dem Thema recherchiert habe, musste ich feststellen, dass aufsteigende Feuchtigkeit ja eher selten die eigentliche Schadensursache ist.
Hier lassen wir jetzt nochmal einen Fachmann die feuchte und Salzgehalt bestimmen. Kann das wieder ein Punkt sein, der gegen eine Innendämmung/Wandheizung spricht?

Beste Grüße
Sebastian