Lärmsanierung Fenster

Hallo,

Wir bekommen für unser Fachwerkhaus 75% Zuschus für Lärmsanierungsmaßnahmen von der Bahn.
Innenwanddämmung & Fenster.
Innenwanddämmung haben wir mittlerweile abgelehnt.
Fenster wurden Kunststofffenster von verschiedenen Firmen angeboten.
Geleitet wird das ganze von einer Ing. Firma. Die haben auch die Fenster aufgemessen und die Daten an die Firmen zur Angebotsabgabe weitergeleitet.
Beim Auswahlverfahren habe ich nur Firmen zugelassen welche sich alles vorab vor Ort angesehen haben.
Dadurch blieben von 6-7 Firmen am Ende 2 übrig.
Es sind zur Zeit Kunststoffenster verbaut.
Ich habe 2 Angebote über Kunststofffenster.
Jedoch hat mir eine der beiden Firmen zu Holzfenster geraten.
Info der Fa.:
"Die Mehrkosten für die Ausführung in Meranti-Leimholz, Profil IV 80, schlank und denkmalgerecht betragen je nach Ausstattung mit Aufsatzprofilen und Sprossen ca. 2.000,00 € netto zzgl. MwSt.

Der Schall- und Wärmeschutz bleibt gleich."
Angebotssumme ist 13400,- netto in Kunststoff
Diese Fa. ist einen Ort weiter und hat einen sehr guten Ruf!
Die andere Fa. ist ca. 3000,- günstiger. Bietet aber keine Holzfenster an und ist auch etwas weiter weg.

Es besteht KEIN Denkmalschutz.
Wir wohnen an einer Bahntrasse und auch an einer stark befahrenen Durchgangsstraße.

Wie würdet Iht da entscheiden und warum?

Hmmmm.....

.....gute Frage.
Würde aus eigener Überlegung da auch eher zu der Holzvariante tendieren.
Und warum Innedndämmung abgelehnt?
Würde auch eine Außendämmung möglich sein?

Ganz klar Holzfenster und ganz klar ja zur Innendämmung. Ich meine klar ist das noch mal mehr Dreck, Aufwand und stört eine längere Zeit den Alltag, aber wenn man nur 25% davon bezahlen muss?

Innenwanddämmung abgelehnt

Die Innenwanddämmung wurde von uns abgelehnt weil zum einen der Aufwand riesig ist. Es müssen Heizkörper, Steckdosen versetzt werden. Boden und Decke angepasst werden. Und das in 5 Räumen die ja auch bewohnt sind. Ausserdem wurde eine 9cm Dammschicht vorgeschlagen. Da sich aber dann der Taupunkt nach innen verlagert und mir keiner die folgen nennen kann habe ich davon abgesehen. Es müsste ein Sachverständiger zu Rate gezogen werden. Diesen müsste ich selbst zahlen, bzw. 3 Angebote für eine Begutachtung einholen. Das sind die Vorschriften der Bahn.
Aussenwanddämmung wäre auch möglich, wird aber nicht bezuschusst. Wenn ich die Aussenwand dämmen lasse, was beim Fachwerk ja auch nicht so einfach ist, würde ich die Ausgaben trotzdem nie reinheizen.

Das was ich hier schreibe kann nicht den Sachverständigen ersetzen, aber ich würde 60 mm Holzfaserdämmplatten nehmen und eine Wandheizung in Lehm darüber legen. Damit löst sich das Problem mit dem Taupunkt.

Der Bahn sollte man ja klar machen können, dass die Heizung mit gefördert werden muss. Wegen der Bahn ist Dämmung nötig, die Dämmung verursacht bauphysikalische Schwierigkeiten und daher muss auch die Wandheizung mit rein.

Aber das zieht natürlich schon einen langen Rattenschwanz nach sich und ist nicht so einfach in einem bewohnten Haus wie ich zugeben muss.

Fenster

Ich denke mal Optisch passen die Holzfenster wesentlich besser zu dem alten Haus! Habe selber SSK3 und 4 Holzsprossenfenster im Haus das passt einfach! Technisch bzw. vom Schalschutz wird es dort kein unterschied geben! Was noch mit berücksichtigt werden solte ist der U-Wert (früher K-Wert) da werden die Holzfenster eventuel besser sein!