Haustür und Holzbrett der Zarge

Haustür und Holzbrett der Zarge

Hallo zusammen,
wir sind bei der Renovierung unseres Holzhauses. Nachdem der Außenanstrich fertig ist bleibt noch das Holzbrett an der Eingangstür. Es ist aus Lerchenholz mit Resten einer Lasur darauf. Normalerweise müsste das Holz abgeschliffen werden und dann geölt werden. Optisch wäre Weiß natürlich schöner.
Meine Frage: kennt jemand eine „begehbare“ Farbe die ich streichen kann oder gibt es zu Oel keine Alternative?.
Hinter dem Holzbrett ist eine Stufe von 20mm, dann kommen die Fliesen im Flur. Nun hat die Eingangstür keine Dichtung im Bodenbereich. Hier zieht es im Winter etwas rein. Wenn ich das Brett jetzt noch einen Millimeter abschleife zieht es um so mehr. Gibt es einen Zugluftschutz den ich innen an der Eingangstür anbringen kann der trotz der Stufe dauerhaft hält?
(Ausbauen möchte ich die Türe nicht, es gab damals massive Probleme bei der Montage)
VG
Obermosel

Eingang

Hallo,
ich würde die Holzplatte ausbauen und mir eine Steinplatte besorgen. Die kostet im BM nicht die Welt.

mfg

Komisch

Normalerweise kenne ich es so, dass unten zwischen den Zargenschenkeln ein Alu/Stahlwinkel sitzt, gegen den der untere Dichtungsgummi des Türblattes preßt. Den Winkel kann ich nicht erkennen. Wer hat die Tür gebaut/eingebaut. Ohne diesen Winkel, der ja auch als abstandshaltender Stabilisator dient,kann ich mir gut vorstellen, dass der Einbau problematisch war. Das sollte nachgebessert werden, da sonst ja auch Schlagregendichtheit nicht gegeben ist.

Türdichtung

Es gibt absenkbare Bodendichtungen (Schallex oä), die üblicherweise in einer Nut unten am Türblatt befestigt werden.
Es gibt auch Varianten, die innen auf das Türblatt aufgesetzt werden.

Wenn die sichtbare Schwelle naß werden kann muß sie mit leichtem Gefälle nach außen montiert werden.
Holz stellt keine so große Wärmebrücke dar wie zB Granit- das zu lackieren hält aber nicht sehr lange- auch für das Holz negativ, was aber leicht ausgetauscht werden kann.

Wenn kein Schlagregenschutz notwendig ist genügt ein Edelstahlprofil als Anschlag zur Luftdichtung (VA hat einen wesentlich besseren Lambdawert gegenüber normalem Stahl)

Andreas Teich

Winkel

Unser Holzhaus ist etwas eigen. Es wurde vor 20 Jahren in einem Sägewerk in Tirol von sehr alten Tirolern hergestellt, die danach in Rente gingen. Entsprechend gut ist alles soweit verarbeitet. Kleine Details machen einen aber verrückt, z.b. nicht Normgerechte Türen oder Beschläge aus dem letzten Jahrhundert die kaum zu ersetzen sind. Das Türblatt mit Zarge ist auch dort hergestellt worden, man hat dann anstelle von dem Winkel ein Holzbrett mit leichtem Gefälle genommen. Da ein grosser Dachüberstand da ist hat es bisher noch nie reingeregnet. Deshalb werde ich mich hüten dieses Brett zu entfernen, im Gegenteil, ich muss es schützen damit die Türe weiterhin ihren Dienst tut. Wo sollte denn der Edelstahlwinkel befestigt werden, funktioniert eine Bürstenleiste auch?

Türdichtung

Eiche oder Robinie sind haltbarer als Lärche und verschleißen nicht so schnell.
Es gibt 2K-Farben, die wesentlich abriebfester sind als Ölfarben-
durch Sand etc werden die trotzdem sehr beansprucht-gelegentlich ausbessern und allseitig streichen-auch das Hirnholz.

Ansonsten entweder Edelstahlwinkel oder Rechteck-Hohlprofil verwenden.

Die könnten bei entsprechenden Abmessungen das Brett ersetzen und mit dem Untergrund verklebt oder verschraubt werden.

Evt einen VA-Winkel auf das Brett setzen (den einen Schenkel nach unten, der die Tür berührt)

Mach ein Bild von der unteren Schmalseite der Tür oder Skizze des Schwellenprofils

Evt genügt eine Bürstendichtung- haltbarer und dichter sind Gummiprofile, die aber gerade Andruckflächen haben sollten.

Andreas Teich

Türdichtung

Türdichtung

Hallo,
die Dichtung habe ich bei meiner alten Tür so eingebaut.

Gefälzte Holzleiste als Wetterschenkel außen auf das Türblatt geschraubt, in die Nut ein Dichtprofil, das gegen die Schwelle drückt. Genaue Bezeichnung weiß ich nicht mehr, war aber auf jeden Fall von Würth.