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Türen in die Tauchbeize ??

Hallo,
wir haben 13 Zimmertüren, eine Hinterausgangstür und eine Haustür. Alle alt und gut in Schuß -- aber lackiert. Das Abbeizen mit Kalk und Schmierseife haben wir an den Rahmen ausgiebig exerziert, es klappt gut, kommt aber wegen des Zeitaufwandes nur als letzte Möglichkeit in Frage. Vom Tauchbecken raten einige Leute ab, wegen der Gefahr daß sich der Leim auflöst und man einen "Bausatz" zurückbekommt, die entsprechenden Forumseinträge habe ich gelesen. Nun soll es Betriebe geben, die die Holzteile nicht untertauchen, sondern mit dem Abbeizmittel "abduschen", um das Aufweichen des Leims zu verhindern. Hat jemand Erfahrungen damit? Auch weitere Erfahrungen zum Tauchverfahren würden mich interessieren, schonmal vielen Dank!

Gruß,
Uwe
Per aspera ad astra
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Uwe Fischer | 19.09.05
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Hallo,

zwar nicht ganz die Beantwortung ihrer Frage, aber ein Hinweis. Da das Laugen den Ph-Wert des Holzes verändert, wird dieses anschließend mit Säure wieder neutralisiert. Das ist für das Holz schon mal eine sehr rabiate Behandlung, der natürliche Ph-Wert wird auch nur näherungsweise wieder erreicht. Obwohl es vielzählige weiterentwickelte Verfahren gibt, die auch sehr schonend (und natürlich mit höheren Kosten verbunden) gute Ergebnisse erzielen, ist und bleibt das eben das Prinzip.

Beim Neutralisierungsprozess entstehen Salze als Ausfallprodukt, oder zumindest ist das Ausfallen dieser Salze nicht auszuschließen. Diese wiederum sind hygoskopisch und laden das „Bauteil“ unter dafür günstige Umständen mit Feuchte auf. Daher sollte man (zumindest) Außenbauteile eigentlich nicht per Laugen, sondern, wenn auch leider mühevoll, mechanisch reinigen.

Dazu habe ich auch den Bericht einer Untersuchung, aufgrund eines Umzuges im Moment leider nicht griffbereit.

MfG
carpe diem
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Johannes Hoffmann | 19.09.05
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