Meinungsfreiheit!!!!!!


11.01.2008 anonymus | Thüringen 52 5142

Interessante Werbung auf der Fachwerk.de Seite.
http://www.fachwerk-hopf.de/?gclid=CPnvh6iE75ACFRE1aAodG2xG0w
Ich glaube ich starte eine Spendenaktion damit man auf solche Werbeeinträge verzichten kann.

Ein schönes Wochenende aus Thüringen

Guido

Den Kitsch...



...wirst Du mit Spenden nicht totkriegen, er entspringt einem Grundbedürfnis der menschlichen Seele (fachwerk.de - Mitglieder natürlich ausgenommen) und wuchert besonders in Wohlstandsgebieten.

Wenn Du Geld übrig hast:

Stiftung Menschen für Menschen
Kto.Nr. 18180018
BLZ 70150000

Grüße

Thomas


11.01.2008 Mark B.

Das ist Disneylandstil.

Gruß

Mark

Hatte ich da nicht....



...schon vor zwei drei Jahren schon hingewiesen?

Hatte ich gesehen diese Sendung und war "fürchterlich begeistert", auf was Medien sich so alles stürzen.

Die Zeit wird es weisen.

Innovative Grüße

Udo


12.01.2008 Marcel Züger

Das sind natürlich krasse Beispiele der Volksverblödung und gewissermassen Betrugs.
Aber wo ist denn die Grenze? Ist es dies- oder jenseits, wenn auf neue Türen ein altes Türblatt geleimt wird? Wenn Dielen verschraubt und die Löcher mit "Holznägeln" gefüllt werden? Wenn verleimtes Konstruktionsholz verwendet und der Sichtbereich mit Altholz aufgebaut wird? Die Liste liesse sich fast beliebig verlängern. Vieles, was von Restauratoren gemacht wird, die durchaus den Regeln ihrer Zunft folgen, ist doch eigentlich Disneyland. Selbst eine auf alt getrimmte Täferergänzung - das hätte 'früher' doch keiner gebeizt, mit Hieben traktiert, damit es so aussieht wie der Rest der Wand. Man hat es einfach ergänzt, daran, dass das Holz 'neu' aussah, hat sich doch keiner gestossen. Natürlich haben sie schon immer versucht, verdeckt zu Nageln oder Verschrauben; aber wenn's denn halt nicht möglich war, hat man nicht so getan, als ob's eine Holz-in-Holz-Konstruktion sei.
Da fällt mir grad ein: Doch, die Potempkinschen Dörfer gab's schon seit langem. In reichen oder besser gesagt möchtergern-reichen Kreisen. Seit langem wurden hölzerne Fensterstöcke angemalt, damit es nicht nach Holz aussieht; weil Holz ja ein Zeichen für Armut/Bauernstand war. Und das billige Fichtenholz wurde angemalt; manchmal uni, manchmal wurde es aufwändig in Nussbaum oder Eiche oder sonstwas 'verwandelt'.

Mit anderen Worten: Imitate sind dann gefragt, wenn einer mehr scheinen will als er ist.
Quasi falsche Fingernägel für's Haus. Ich mag Frauen ohne Tigerkrallen sowieso lieber.

Egal



Was solls! Da geb ich Marcel Züger recht, Imitate gab es schon immer - manche noch nicht einmal so schlecht. Übrigens auch umgekehrt, zum Beispiel Holz- Eckquaderung in Natursteinoptik und noch vieles mehr. Auch historisch schon immer dagewesen. Wem es gefällt, der soll es machen. Und in unseren "Neubaugebieten" ist doch eh alles erlaubt (und verloren). Hauptsache, es gibt noch einige, die sich um die historische Bausubstanz kümmern, da gibt es wenigstens noch was zu retten! Aber trotzdem immer wieder amüsant. Viele Grüße, Johannes Prickarz

Jede Gesellschaft bekommt die Bauweise, die sie verdient!



Warum sollte man sich über so etwas aufregen?
Jede Gesellschaft bekommt die Bauweise, die sie verdient.
Gehe ich mich wachen Blicken durch meine nähere Umgebung, sehe ich schlimmeres. Ich denke, woanders sieht es nicht anders aus. Die beworbene Bauweise wird jedenfalls konsequent durch gezogen. Solche Buden stehen doch wohl eher in abgesteckten Neubaugebieten.
Grüße
Bernd Kibies



Vorbilder

...man hat´s

Grüße

Mladen

Rathäuser, Sparkassen und andere Alpträume



Ich zitiere mal Dieter Wieland.
Der Beitrag ist mittlerweile 30 Jahre alt, aber immer aktuell:
"Noch eine Bank, die Repräsentation mit Lautstärke verwechselt. Klotzig, klobig, protzig, rücksichtslos. Hast du was. Bist du was.
....
Was will eine Bank schon ins Fenster stellen? Die immer gleichen Plakate mit den immer lachenden Blondinen, die durch Kleinkredite glücklich werden. Und Staub und tote Fliegen daneben."
Grüße,
Bernd Kibies

Sicher hätte man...



...für den Preis dieses Schandfleckes auch ein Haus bauen können.

Grüße

Thomas



genau an den, den Wieland, musste ich denken als ich gestern diesem KUNSTWERK begegnt bin.

Grüße
Mladen Klepac

Und die entsprechenden Ämter?



Muß man sich nicht auch fragen, was in den jeweiligen Ämtern, den Unteren und Oberen Denkmalschutzbehörden, für "qualifizierte" Mitarbeiter und Entscheidungsträger sitzen?
Kommt es hier wirklich nur auf Persönlichkeitsentscheidungen an oder hat dies auch etwas mit beruflicher Ehre zu tun?
Hin und wieder entsteht der Eindruck, daß gravierende Bildungslücken entstanden sind, die vorraussichtlich auf Abwesenheit gefußt sind.

Schauen wir doch einfach in die Politik.
Ein gebildeter Pädagoge, wird z.B. Agrarminister, ein geschulter Landwirt, wird z.B. Arbeitsamtsminister, ein ander ist gelernter Tischler und wird Verkehrsminister usw. usw. Und zu guter letzt haben sich die erlernten Grundfesten einer Bildungslinie komplett aufgelöst, weil nämlich jeder wie eine Platine austauschbar wird und keiner mehr in seiner eigentlichen Bildungsstärke sein Gesamtwissen umsetzen kann und braucht.
Politik läßt grüßen, laß dich wählen und du bist "verantwortunmgslos"1

Hier noch ein Beispiel dafür, was Ämter mit zu verantworten haben.

Udo



Ich will dann auch mal, meine freie Meinung äußern!
Zu obigem link/Produkt wie auch immer.

Ich glaube nicht dass das Produkt darauf angelegt ist historische Bausubstanz im Schnellverfahren kostengünstig zu Sanieren und zu imitieren.
Ich halte es aber für eine gute Möglichkeit sein 60jahre Massivbau nach WDVS arbeiten optisch abzuheben und zu gestalten.

Wir alle kennen wohl diese Straßenzüge mit den 1 Geschossigen dopl. Häusern aus den 60ern.
Alle irgendwann kürzlich mit WDVS ausgestattet.
Alle schön gleichmäßig, gelegentlich ist das Gelb des einen etwas gelber als das des Nachbarn(um Nachhaus zu finden schauen die wahrscheinlich immer auf die Hausnummer).
Beim entlangfahren erinnert einen das immer etwas an Krankenhausflure!?

Man stelle sich jetzt mal vor ab und an zwischen diese 14x5m gelben Wandscheiben steht eine Fachwerkfassade(sei es auch nur als Imitat)?!

Ich fänds eine Bereicherung und die Möglichkeit zur Machbarkeit halt ich für ne gute Sache.

meine freie Meinung!
gruß jens

Noch lebendiger werden die Fassaden,



wenn mann sich ein hölzernes Wagenrad an die Balkonwand nagelt :-)

Die Geschmäcker sind halt verschieden. Ein schlichtes Haus mit Balkenimitaten oder Bruchsteinplacebos aufgepeppt finde ich nun wieder ziemlich spießig, nach dem Motto : Wir ham's nicht, aber so aussehen soll's schon...

Innen dann Laminat vom billigsten (aber rustikales Druckdesign "Antikkiefer Country"), Rauhfaser, Styroporbalken und ein Kaminfeuerimitat (für den Schornstein hat's auch nicht gereicht).

Imitate gab es auch schon in Zeiten, als die Baumeister noch sicher im Geschmack waren. Zum Beispiel aufgemalte Lisenen, die den Bau optisch gliederten, Säulen darstellten. Das waren dann aber Herrenhäuser und Schlösser, die nach einem Konzept gestaltet wurden und sich in den Formenkanon der Zeit und der Umgebung einfügten. Wenn hingegen heute ein basteltechnisch ambitionierter Buchhalter nach Feierabend oder sein Kumpel Kurt (echt starker Hausmeisterservice) zuschlagen, bleibt kein Auge trocken - weil sie nicht in Ansätzen wissen, was sie tun. Heute gibt es keine gestalterischen Regeln mehr - jeder kann (nahezu) alles machen, was ihm so einfällt.

Ich kriege keine Gallenkolik, wenn ich durch Zufall derartiges sehe. Bauen würde ich es nie.

Grüße

Thomas

Imitation



mit etwas mehr Fantasie

Grüße
Mladen

Langsam mache ich mir Sorgen um euch!


13.01.2008 Marko Lindner

Ihr seht das m.E. viel zu verbissen. Wenn es dem Eigentümer gefällt, warum nicht? Er hätte vielleicht gerne ein richtiges Fachwerkhaus, hat aber einen Bau aus den 60-igern geerbt. Na dann soll er doch. Ist doch eine Ehrerbietung an die Fachwerkbauten.
Wenn jemand sein Eigentum nach seinen Wünschen und Vorstellungen umgestaltet ist dies sein gutes Recht. Mir gefallen tiefer gelegte Autos auch nicht, deshalb verteufel ich sie doch nicht gleich.
Was hättet ihr eigentlich zu Herrn Friedensreich Hundertwasser gesagt wenn mit seinem Hausplänen zu euch gekommen wäre?
Die Überschrift zu diesem Beitrag ist schon richtig gewählt!
Leute; Toleranz bitte bei diesem Thema, auch wenn es manchmal schei... aussieht.

Gruß Marko



@Marco
Hallo Marco
ist doch alles Gummiputz!
das gibt mir zu denken

Grüße
Mladen

@ Schlechtes Beispiel, Marko



Hundertwasser war echt originell, und er hat nirgends abgekupfert. Das hat nichts mit aufgepinselter Holzoptik zu tun.

Zum anderen: Schlechte Kopien entwerten das Original. Ein goldener Ring war früher etwas Besonderes, heute gibts das auch eloxiert aus der Galvanik.

Die "Sixtinische Madonna" von Raffael ist immer noch ein ganz einzigartiges Gemälde - aber ich muß fürchten, sie auf Bäckertüten und ähnlichem Verpackungs- und Werbemüll zu finden, zumindest aber die soooo süßen Engelchen...

Ein echter, in Kirschbaum-Sägefurnier auf Nadelholz furnierter Biedermeiersekretär ist ein schönes Zeugnis der Handwerkskunst UND der bewussten Reduzierung der Zierelemente zugunsten einer harmonischen, natürlichen und damit zeitlosen Gestaltung und in jedem Fall ein Unikat. Etwas ein bisschen ähnliches gibts auch mit Messerfurnier oder gar Folie auf MDF, vermatschten Proportionen, gruseligen Beschlägen...

Kürzer: Entwertung oder gar Vernichtung (Staatliche Prämien für Abriß alter, auch denkmalgeschützter Wohnsubstanz), andererseits inflationärer Wulst an unechtem, falschen verlogenem.

Das sind unwiederbringliche Verluste. Zugespitzt behaupte ich (nicht als Erster): Nimm den Menschen Ihre Geschichte, dann haben Sie auch keine Zukunft.

Grüße

Thomas



Die Verluderung der Sitten und unserer Kultur, in diesem Fall der Baukultur, macht mir schon Sorgen, sie macht mir Bauschmerzen. Diese Profilierungsneurose auf allen Ebenen,
ist ein Makel der Zeit, in der wir doch alle so vermeintlich individuell sind, aber doch alle nur den aktuellen Trends hinterher laufen. Retro, bei dem kulturelle Erinnerungsstücke wieder aufgenommen werden, ist immer angesagt, wenn Fixpunkte in unserem Leben verschwinden.
Die Besinnung auf vergangenes ist dann größer, das Ergebnis meistens um so schlimmer.
Bernd Kibies

Wo fängt das eine An....



....und hört das Andere auf??

War jedes Automobil was nach Benz kam ein schlechtes Imitat?
Ist jede Fußbodenheizung die nach den Römern gebaut wurde als billige Kopie/ Imitat zu sehen?

Es geht ja hier schon lange nicht mehr um die obige Werbung sondern eher ins Allgemeine. So ist auch diese Antwort zu sehen.
Produkte entwickeln sich aus Vorbildern, lehnen sich an vorhandenes an und werden in manchen Fällen sogar besser und qualitativ hochwertiger als das Original!!

Mir ist leider nicht möglich mich mit Kunst von Raffael, Dali, Rembrandt, Rubens etc. zu umgeben.
Dennoch habe ich ein Bedürfnis mich mit schönen Dingen im Leben zu umgeben.
Da sich der Millionenjackpot jedoch noch nicht zu mir verirrt hat hab ich also die Wahl in einer originalen Felshöhle mit offener Kaminflamme und direkt Entlüftung zu Wohnen oder mir das eine oder andere Imitat zu zulegen.

Wobei sich mir die Frage aufdrängt nach dem lesen von Thomas Beitrag ob nicht schon der Einbau eines Holzbodenbelags in ein Massivhaus als versuch der Imitation zu werten ist?!

Wo fängt das eine An und.....

Und wer legt hier die Grenzen fest?!
gruß jens

Fängt der Kitsch...



...nicht genau da an, wo etwas vorgegaukelt wird?

Holzböden in Massivhäusern sind so alt wie die Fähigkeit Holz zu Dielen zu bearbeiten. Was sollte damit imitiert werden?

Ein heutiges Auto ist nicht die Imitation des Benz'schen Erstlings, sondern dessen Weiterentwicklung, wie auch z.B. heutige FBH Weiterentwicklungen sind.

Die Beispiele passen so gar nicht.

Dekorativer Kitsch ist eben keine Weiterentwicklung eines konstruktiv bedingten und berechtigten Originals.

Grüße

Thomas

die Fähigkeit.....



Holz zu bearbeiten stand vor der Steinbearbeitung.
Somit wäre der Einbau eines Holzbelages die Imitation eines Holzbodens bzw. einer Holzdecke, ergo der versuch ein Holz/ Blockhaus in einem Massivhaus nachzuempfinden was wiederum der versuch der Imitation wäre(legt man obige Ausführungen als Maßstab an).

Wenn es sich beim Automobile um eine Weiterentwicklung handelt und daher der Vergleich nicht zulässig ist.
So muss dies ja wohl, unter anderem, auch auf obiges Produkt zutreffen oder irre ich mich da?

gruß jens

Manipulation meiner freien Meinung!!



Thomas du altes Schlitzohr,
der Verlauf der Diskussion gefällt mir ganz und gar nicht mehr.

Man versucht mich hier in kleinen subtilen schritten in eine Ecke zu führen in die ich so nicht gehöre.
Muss mich zunächst mal da wieder rausboxen.

Also, hier geht es ja wohl nicht um die Frage ob eine Fachwerkfassade verputzt werden soll um dann mit obiger Technik optisch wieder hergestellt zu werden!
Hier geht es auch nicht um die Frage ob es politisch eine glückliche Entscheidung war/ ist Abrissprämien für historisch gewachsene Bausubstanz auszugeben.
Die Frage nach Abriss oder Instandsetzung wird hier auch nicht diskutiert!
Es geht hier auch nicht um die Frage ob historische Bausubstanz mit Kunststoffimitaten ergänzt oder wieder hergestellt werden soll.
Hier geht es auch nicht um Produktpiraterie und oder Kitschartikel!

Meine Antworten beziehen sich auf obiges Produkt und deren Anwendung als gestalterische Möglichkeit.
Vielleicht sehe ich ja diese Sache entspannter weil ich kein Zimmermann oder Holzhändler bin!?
Allerdings kann ich hier keine Gefahr für derartige Berufs und Händlerzweige erkennen da ich noch nie gesehen hab dass jemand aus einer Massivhausfassade eine echte Fachwerkhausfassadenoptik (einschl. Echtholzrähm) gebastelt hat!
Es geht also ganz offensichtlich weder Handwerkskunst noch Marktanteile für Handel und Handwerk verloren.
Im Gegenteil ich seh hier neue Chancen.

Boxerische Nahkampfgrüße
jens

@ Imitation [forum 83280] 13.1.


14.01.2008 Marlene Leimbach

Hallo Mladen
Bei dieser Antwort haben Sie als Text zum eingestellten Bild "Imitation mit etwas mehr Fantasie" geschrieben.

Gehe ich recht davon aus, dass dieses Foto im Kanton Graubünden/Schweiz aufgenommen wurde? Dem Foto zu schliessen nach ja, dann handelt es sich hier nicht um eine nichtssagende Imitation sondern um ein traditionelles Engadiner Haus mit traditionellen Sgraffito-Verzierungen. Anders als die hier geposteten Bilder von Fachwerkimitationen handelt es sich bei diesen Häusern um geschütztes Kulturgut.
Genaueres über diese spezielle Hausverziehrungsart kann bei Wikipedia nachgelesen werden (Engadinerhaus, Sgraffito).

Gruss
Marlene
(die auch in Hessen ihre Heimat noch nicht vergessen hat)

@ Jens



Hübsche Finte, aber die Abrissgeschichte habe ich nur als Randerscheinung der allgemeinen Geschmacksverwirrung erwähnt.

Mir geht es um genau dieses obige Produkt, wie auch um vergleichbare Produkte (weitere Beispiele: Fliesen mit Parkettdekor, Laminat im Fliesendekor, Balken aus Styropor...)

Wenn Du noch nicht gesehen hast, wie eine ganze Fassade fachwerkverputzt wird, schau Dir doch den Film auf der obigen Hohmpätsch an. Da isses! Und ich finde das aus erwähnten Gründen oberfaul! Ohne an Marktanteile zu denken - ich baue keine Fachwerke, da ich die Kunststückchen des Zimmermannes nur unzureichend beherrsche.

"die Fähigkeit Holz zu bearbeiten stand vor der Steinbearbeitung."

OK, back to the roots. Und womit hat der Steinzeitmensch das Holz bearbeitet? Die ersten Werkzeuge des Menschen sind Faustkeile, mit denen sie u.a. Holz und Bein schnitzten.

Die Fähigkeit, Holz zu Dielen zu verarbeiten, ist übrigends wesentlich jünger. Im alten Rom bin ich nicht so ganz sattelfest; die zur Dielenherstellung geeignete Rahmensäge war den Römern jedenfalls bekannt. In Mitteleuropa ist ein Dielenboden jedoch erst im Mittelalter nachzuweisen. Da imitiert er nichts, sondern ermöglicht erst die aufkommende städtische Geschoßbauweise, er ist eine "Erfindung" städtischen Wachstumes und etwas durchaus Originelles.

Grüße

Thomas



Hallo Marlene,
Ja genau, und so brachte eben jeder seine Geschichte an die Wand, aber eigentlich ging es mir eher um die Eckquader.
Foto: Neubau und Kultur

Grüße

Mladen

Das ländliche erhalten



habe den Film vor einiger Zeit schon mal gesehen.
Heute habe ich ihn einmal ganz und drei mal nur den Anfang gesehen, bis dort wo sich einer den Traum erfüllt und dabei noch das ländliche erhalten will...
Da lupft´s mer fast den Deckel und kriege dabei fast noch die Krätze...

Auf dem Bau ist wirklich alles erlaubt

Grüße

Mladen

Ich verstehe es trotzdem nicht!


14.01.2008 Marko Lindner

Was ist so schlimm wenn jemand will das sein Haus nach Fachwerk aussieht? Gibt es da einen Gebrauchsmusterschutz? Mancher hat vielleicht kein Fachwerkhaus. Daran kann man nun nichts ändern. Wenn er aber will, dass es so aussieht. Dann kann man es ihn doch nicht verbieten. Ja, es ist nur ein Immitat. Der eine hat einen Kunstdruck von Rembrandt weil ihm das Bild gefällt. Deshalb muss er doch nicht das Orginal kaufen.
Ich finde ein Fachwerkimmitat allemal bereichernder für eine Ortsansicht als einen weiteren ideenlosen Einheitskasten. Ich glaube auch, dass aus 2m Entfernung 80% der Menschen nicht erkennen ob es ein Immitat ist.

Bei dem Thema stellt sich bei mir übrigens die Frage, ob man heute ein Fachwerkhaus EnEV-gerecht mit Sichtfachwerk bauen kann?

Gruß Marko



wenn wir nicht mehr wissen wie ein echter Apfel schmeckt, woher die Milch kommt, wie man Brot backt, - wie echtes Holz aussieht ?
irgendwie erinnert mich das alles an den Film Matrix
- und daran das zu viele Menschen zu wenig Geld verdienen, aber dafür gibt es ja Imitationen und Ware ab der Stange; also sagt nichts und seid zufrieden!

@Marco ich denke man kann (Foto)

Grüße
Mladen

Lieber Marko,



sollte ich jemals in der Lage sein, bundesweit Dinge oder Aktivitäten endfällig zu verbieten (extrem unwahrscheinlich), würde ich diese Gabe sicherlich nicht an imitiertes Sichtfachwerk verschwenden.

Ich teile hier lediglich meine Meinung mit (nicht ungewöhnlich für ein Forum).

Wer neu baut, kann mit angemessenen Proportionen und passenden Materialien auch ein einfaches (und preiswertes) Haus so gestalten, daß es dem Auge wohlgefällig ist, auch ohne Aufkleber.

Und wer Vaters grottenhässliches 70er-Jahre EFH in Winsen an der Luhe oder Wanne-Eickel mit Betonaphrodite im Vorgarten (Liebe Winsener und Wannener, bitte nicht persönlich nehmen) an der Backe hat, findet kraft eigener Gestaltungsgabe oder eines Architekten sicher auch andere Wege, als eine Kröte in ein Kolibrikostüm zu quetschen.

Grüße

Thomas

@ Mladen


15.01.2008 Marlene Leimbach

Auch die stilisierten Ecksteine gehören zum typischen Design eines traditionellen Engadinerhauses. Aus diesem Grund kann ich leider nicht nachvollziehen, warum Sie diesen Haustypus als Beispiel in diesen Thread anführen, in dem es doch meines Erachtens um zum Teil "sehr schlechte" Nachahmungen geht.

Wer das Bild hochzoomd, der kann erkennen, dass es sich nicht nur um diletantische Striche handelt.Heutzutage gibt es leider nur wenige Handwerker, die diese alte Kunst noch ausüben und wenn, dann kostet es eine grosse Summe.

Damit verständlich ist, warum dies der falsche Platz ist, setzte ich noch eine kurze Erklärung zum Wort Sgraffito aus einem Text der GraubündenKultur-Vereinigung aus einer Erklärung der Eigenheiten des Engadinerhauses ein:

"Bewussten Gestaltungswillen hingegen manifestiert die Zier der Wandflächen. Vielfach kommt dabei – epochenabhängig stilistisch variiert – das „Sgraffito“ zur Anwendung, eine bereits im 16. Jahrhundert aus Italien nach Graubünden importierte Dekorationstechnik, bei der aus einer feuchten, mit Kalk übertünchten Putzschicht durch Schaben und Ritzen Ornamente bis auf den darunter liegenden dunkleren Grundputz freigelegt werden. (Ludmila Seifert-Uherkovich)

Unter www.graubuendenkultur.ch/baudenkmaeler sind noch einige sehr schöne, aus verschiedenen Epochen stammende Häuser in dieser Art abgebildet.

Nichts für Ungut und gute Nacht
Marlene

@ Marlene



Was ein Sgraffito ist, wissen sicher die meisten, und Mladen ganz gewiss. Er hat das doch auch als eine fantasievolle Imitation architektonischer Elemente hier eingestellt.

Diese historisch gewachsene Gestaltungsart stellt doch eher das Gegenteil zu wahllos beklebten Fassaden dar und kann hier als ein interessantes Beispiel handwerklicher Kunst durchaus stehen, finde ich.

Grüße

Thomas

@Thomas


15.01.2008 Marlene Leimbach

Thomas,
wenn das so gemeint ist und war, dann ok, nur leider ist das aus der ganzen Diskusion heraus nicht so klar zu erkennen.

Gruss
Marlene



@Thomas

Also ehrlich Thomas, an son Schrott wie Fliesen mit Holzdekor und der gleichen hab ich im Traum nich gedacht. Hab schon gehört dass es so was gibt allerdings noch nirgends eingebaut gesehen.
Bin vielleicht etwas naiv hier heran gegangen, konnte ja nicht Wissen das du mir völlige Geschmacksverirrung unterstellst.

Offenbar haben wir ein wenig an einander Vorbeigeschrieben.

Damit ist dieses kleine aber schöne Duell hier beendet.
Lass uns die Waffen einpacken(ich meinen edlen französische Stahlklinge mit Elfenbeingriff und Diamantbesetzter Scheide, du dein Original, die Holzkeule mit eingelassenen Steinspitzen) und uns einen neuen Duellplatz suchen und die Klingen kreuzen.

Gruß jens
XV


PS. Was ein "Sgraffito" ist wusste ich bisher nicht daher hat Marlene hier wohl eher meine Bildungslücke als eure geschlossen. Daher halt ich ihre Beiträge hier für berechtigt und wirklich gut.

Jede Epoche hat ihre Stilblüten hervorgebracht!



Ob nun durch die "Revolutionierung" von Baustoffen, Werkzeugen, Techniken o.ä. derartige Erscheinungsformen zu kritisieren oder zu befürworten sind, ist sicherlich auf Angebot und Nachfrage zu definieren.
Das der bodenständigen Handwerkerschaft, den Historikern, den Werteraltern, den Baupflegern viele dieser Dinge eher ein Dorn im Auge sind, als eine Bereicherung der Baulandschaft, liegt in der Sache begründet.
Trotzdem hat jede Epoche derartige Stilblüten hervorgebracht.

Hier ein Ergebnis aus DDR-Zeiten, wo mit unserer regionalen Umgebindelandschaft überhaupt nichts angefangen werden konnte und das auch aus Mangel an Materialien und Vernunft.

Schön, daß sich nun viele derartiger Objekte wieder in ihre Ursprünglichkeit verwandeln.
Auch Dank von Fachwerk.de.

Grüße aus der Umgebindelandschaft

Udo Mühle

@ Jens



Ich mit Keule? Unterstelle mir ja nicht, ich würde auch noch im Bärenfell vor der Tastatur sitzen :-)

Handwerkliches Können kommt halt immer vom Handwerklichen Tun. Wenn alles, was wir können, auch ohne Abstriche als Baumarktvariante erhältlich wäre, was würden wir statt dessen tun? Vielleicht in einem Versicherungsvertreterforum über Vor- und Nachteile einer progressiven Sterbegeldversicherung mit Extra-Bonus im Erlebensfall diskutieren???

Als Handwerker sollten wir über unsere speziellen Erfahrungen ünd Fähigkeiten reden und die Vorteile einer fachlich korrekten Handwerkerleistung (Dauerhaftigkeit, ästhetischer Anspruch, Werthaltigkeit) unter Beweis stellen. Den Bereich der billigen Imitate kriegen wir sowieso nicht tot, aber über eine bewusste Abgrenzung sollten wir nachdenken. Auch das kann uns von unseren ungeliebten Mitbewerbern, den Einmannhausmeisterdiensten mit der oft regelrecht übernacht erworbenen "Kompetenz" für alle nur denkbaren Bauaufgaben abheben.

Ich hoffe deutlich gemacht zu haben, das ich hier nicht um des Streitens willen 'rumtippe. Ein Trend der nächsten Jahre ist nach meiner Einschätzung der zu mehr Werthaltigkeit und Naturnähe. Dazu gehören Baustoffe, wo man sich nicht schon beim Einbau die Entsorgungskosten mit anbieten lassen muss (leicht überspitzt formuliert).

Eine schöne Aufgabe für uns, oder?

Grüße

Thomas



Gut gesprochen mein leicht bekleideter Forumsfreund.

Also wenn...


15.01.2008 FH

... gegenüber unserem Haus ein Neubau entstünde, und wir die Wahl hätte zwischen den üblichen 08/15 Einheitsbauten und der Immitation eines schönen, bergischen Fachwerkhauses...

Finde die Idee super. Hinzu kommt, daß die "Fachwerke" einen konstruktiv stimmigen Eindruck machen, was oftmals selbst bei "echten" Neubau-Fachwerken nicht der Fall ist.

Sehe das Verfahren als interessante Variante und Bereicherung... manch einer scheint sich hier jedoch in seinen persönlichen Werten angegriffen zu fühlen. Und das, obwohl ich gerade in einem solchen Forum Toleranz und Aufgeschlossenheit gegenüber "ungewöhnlichem" erwarten würde.
Kann man nicht sowohl der traditionellen als auch den verschiedenen modernen "Gestaltungs- und Ausführungsmethoden" bei gelungener Umsetzung Respekt zollen?

Provokante Grüße
Frank

p.s.: Nachdem ich mir jetzt den "Film" angesehen habe kann ich nur sagen: Ist doch Handwerk PUR !!!

Fängt der Kitsch



nicht genau da an wo etwas vorgegaukelt wird ?
Was ist dann mit barocker Marmorimitation auf hölzernen
Säulen ? Oder "gemalter" Holzimitation auf gründerzeit-
lichen Möbeln und Türen ?
Alles Verfahren die heute -im günstigsten Fall- wieder
mühsam erlernt und weitergegeben werden.
Zum Beispiel ist bei uns kaum jemand zu finden, der bei
Türrestaurierungen in gründerzeitlichen Stadthäusern die Türen mit "Imitationsholz" versieht.
Ich denke mal in 200 Jahren wird der Restaurator vor
der Mörtelfachwerkfassade stehen, den Kopf kratzen und
seine Diplomarbeit über die denkmalgerechte Restaurierung
selbiger schreiben.

"Sandstein"



Hallo,

jetzt kann ich nicht anders und möchte auf "sediroc" bzw."x-stone" hinweisen

Biegsame Grüße aus Wiesbaden,

Christoph

@ Jens


15.01.2008 Marlene Leimbach

Freut mich doch, dass ich Laie dir was lehrreiches mitteilen konnte:))
Das lt. Thomas hier anscheinend die Meisten Sgraffito kennen und wissen, warum es sich handelt und wie es gemacht wird, hatte mich ja schon etwas erstaunt. Vorallem, da ein Grossteil der Schweizer nicht genau weiss, wie diese Wandbilder bezeichnet werden, hätte ich nicht vor einigen Monaten darüber gegoogelt, hätt ichs auch nicht gewusst*schäm**schulterzuck*.

Aber jetzt sind wir ja alle etwas gescheiter und wie Guru Udo sagen würde: Da sieht man mal wieder, dass die Plattform auch Ländergrenzen überwindet und alle voneinander lernen können.

schmunzelnde Grüsse
Marlene

Toleranz und Aufgeschlossenheit



müssen ja nun nicht so weit führen, daß ich etwas gut finden soll, was ich halt aus obigen Gründen eben nicht gut finde.

Barocke Marmorimitation, Sgraffito etc. sehe ich als Teil eines Gesamtkunstwerkes, in sich stimmig und passend zum Umfeld.

Gründerzeitliche Holzlasurmalerei (gab's übrigends auch schon früher): Da findet sich die ganze Palette (angefangen bei "einfach nicht gekonnt" bis "hervorragende Leistung"). In ersterem Fall habe ich nichts dafür übrig, weil selbst das schlichteste Holz darunter vermutlich besser aussähe, und der gewünschte dunkele Farbton auch mit Beizen oder besser mit einer anderen Holzart erreichbar wäre. Im letzteren Fall ist der Aufwand nicht unerheblich, eine wesentlich weniger dauerhafte Oberfläche zu schaffen, wozu dann?

Ich habe seit meiner Jugendzeit (damals, ach) mit Holz zu tun. Die Maserungen der Hölzer sind für mich Bilder, zudem Unikate. Das Betrachten und Vergleichen bereitet mir Freunde. Selbst nur aus verschiedenen Blickwinkeln ergeben sich durch die Tiefenwirkung des Öles oder Schellacks oft ganz unterschiedliche Bilder. Mein Küchenparkett aus sehr astiger Eiche betrachte ich jeden Tag (nein, ich rede nicht mit ihm, und ich finde auch noch an anderen optischen Genüssen Gefallen). Wie also könnte ich mich mit den mehr oder weniger hilflosen Versuchen zufriedengeben, so etwas zu malen oder zu drucken? Immerhin wird hier nur eine andere Oberfläche imitiert, und im besten Fall liegt ein gestalterisches Gesamtkozept vor.

Bei dem "Fachwerk"mörtelhaus wird auch noch eine Konstruktion verfälscht und über das künstliche Geältel auch noch das Alter verfälscht. Für mich Rosstäuscherei und Lüge pur. Der Alternative dazu muß ja nicht zwingend ein üblich langweiliges 08/15-Haus sein. Einfache und wohlproportionierte Gestaltungen sind auch heute noch möglich.

Da passt dann der biegsame Sandstein wie die Faust auf's Auge. Wer bei Sediroc reinschaut, findet dort einen Trabant mit Sandstein beschichtet. Eine gründerzeitliche Füllungstür mit Sandstein "veredelt" habe ich auch schon entdeckt. Ich persönlich halte das für einfach scheußlich und, wie ich schon darlegte, für eine Entwertung echter Materialien und Techniken.

Grüße

Thomas



@Marlene
Hallo Marlene
wenn´s recht ist möchte ich mich ganz kurz fassen.
Das älteste gefundene Sgraffito (13.Jh.) liegt im Kreuzgang des Magdeburger Domes.Die Ausführung dieses figürlichen Sgraffitos ist so perfekt, dass die technischen Anfänge wohl früher zu setzten sind.
Einfachere aber technisch ebenso vollkommene Sgraffito-Dekorationen in Florenz (14.Jh.)
In Graubünden setzen Sgraffito-Dekorationen zu Beginn des 16. Jahrhunderts ein und ihre Motive sind je nach Region von der Toskana oder denen in Oberitalien oder denen des Tessins beeinflusst.Nach der Mitte des 16. Jahrhunderts entwickelt sich in Graubünden eine eigenständige Sgraffito-Technik.
Neben dem traditionellen Sgraffito, die Dekoration nämlich aus der weiss getünchten und geglätteten Putzfläche zu kratzen werden nun grosse Flächen in abgeglättetem Naturputz belassen und nur dort, wo Sgraffiti vorgesehen sind, wird mit Kalk gestrichen.
...
vielleicht morgen weiter

Grüße Mladen



@Thomas
Hallo Thomas,
du hast recht, ich weiss was Sgraffito ist.
Der Kasten mit dem Kratzwerkzeug ist aber ein bischen angestaubt

Grüße

Mladen

@ Mladen



Danke, daß Du mich verblüfft hast...

Daß erste Sgraffiti in Magdeburg nachweisbar sind, hätte ich nicht in Ansätzen vermutet. Ich hätte mein Hinterteil auf Florenz verwettet.

Einfach herrlich, wenn man noch knapp nach zwölf dazulernen kann.

Grüße aus Dresden

Thomas



ja Marlene so sind die, der Mladen und der Thomas.

Die Frage nach einem Sgraffito könne die ohne auch nur eine Falte auf der Stirn zu bekommen beantworten.
Fragst du nach dem Geburtstag der Frau bricht plötzlich bei beiden hektische Betriebsamkeit aus.

Ähmmmm.....



...welcher gleich noch 'mal?

Ratlos

Thomas

Vorbilder



@ Mladen

unglaublich das Bild. In welcher Stadt steht denn dieses Dings, äh schicke Haus?

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph



@Thomas
siehste, darum wette ich niemals, -
was hätte wohl deine Liebste dazu gemeint...au tschuldigung

Grüße

Mladen



@Marlene
Hallo Marlene,
nur ganz kurz,
bis ins 13.Jh. wurde präzise gemauert, die Steine nach ihrer grösse ausgewählt.Danach wurden die Steinlagen unregelmässiger, so dass das Mauerwerk starke Eckverbände braucht.
Die Qualität der Mauerwerke nimmt immer weiter ab, zwischen den Eckverbänden oft nur mehr nachlässig gestapelte Steine.
Man begann schon im 2./3. Jahrhundert die Fugen nachzuziehen.
Wie gesagt, ganz kurz, viel später begann man auch Eckverbände auch mit Mörtel zu imitieren...
Also, das was ich sagen wollte, ist das was ich meinte.

Grüße

Mladen



der Grund warum ich mich nochmals hier melde, ist der, es brennt mir schon seit Tagen auf dem Herz...

Thomas,
den Blöden Witz hätte ich mir sparen können, oder, aber es war halt schnell gesagt, unüberlegt, im nach hinein denke ich könnte man es falsch verstehen oder verkehrt verstehen. Glaube mir ich habe es nicht böse gemeint.

und da wäre noch etwas

Marlene,
da bin ich auch total auf deiner Seite was du über die Häuser sagst wie Kultur und Geschichte, handwerkliches können, Identität.

So, jetzt ist es mir wohler.
Danke

Christoph
Das Bild ist aus unserem Archiv. Ob mein Meister(+) da zur Beratung war oder irgendwo selbst Hand angelegt hat, weiss ich leider nicht. Das Foto ist vor sicher über 20 Jahre gemacht worden.

also dann,
eine gute Zeit allerseits

@ Mladen



Blöder Witz? Ach was! Habe leicht geschmunzelt.

Hoffe, Dein Seelenfrieden ist wiederhergestellt :-)

Grüße

Thomas

@ Thomas



Ja, bin geheilt:-)

Gänzlich aber erst jetzt, wo Du Dich nochmals gemeldet hast.
Danke:-)

Grüße

Mladen