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Brandschutz Fachwerkwand

Hallo

Kann mir jemand weiterhelfen, wie ich die Brandschutzvorschriften F30, F60 und F90 einhalten kann.
Es handelt sich um ein Eichefachwerk d=16 cm. Als Ausfachung sind Leichtlehmsteine d=11,5 vorgesehen.
Als Putz ist teilweise Lehm, teilweise Kalk geplant.
Das Fachwerk soll sichtbar bleiben, wenn es sich machen lässt.
Sanierungslust statt Altbaufrust
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Treffinger Fachbetrieb für Denkmalpflege | Jürgen Treffinger | 13.02.08
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Brandschutz

Guten Tag Herr Treffinger,

Sie können die Feuerwiderstandsklassen durch Kapselung erreichen: indem Sie entsprechend viele Schichten nicht brennbarer Baustoffe draufpacken, die dafür Sorgen, daß eine bestimmte Temperatur in dieser Zeit nicht erreicht wird.
Welche das genau sind, wird Ihnen im Internet niemand sagen können bzw. wollen.
Eins vorweg: F60 nur mit Lehmputz geht nie. F 30 geht wahrscheinlich mit einer Kombination aus Gipskarton-Feuerschutzplatte und Lehmbauplatte.
Sie sollten hierfür unbedingt einen Brandschutzsachverständigen beauftragen, der auch die Gewähr übernimmt, daß das Ganze funktioniert und der für Ihre gestalterischen Anliegen Verständnis mitbringt.

Beispiele: http://www.data.rigips.com/pub2/pdf_upload/3_29_00.pdf

Grüße vom Niederrhein
Neue Nutzungen für alte Gebäude
Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community(, Homepage)
Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | D.B. | 14.02.08

Brandschutz

die din 4102 sagt das zb eine F 90 A1 verkleidung nur mit materialien die max 1Gew% organische bestandteile beinhalten darf.
F 90a1 zb ist mit einer putzstärke von 50mm erreichbar was den vorteil hat,das wenn dies mit einem wärmedämmenden putz ausgeführt wird, gleichzeitig die wärmedämmung und der brandschutz ausgeführt wurde hat doch vorteile oder?
eine f30a verkl. ist im algemeinen mit 25mm putzstärke erreicht grüße aus herdecke u. Dahlbüdding
Ökologisch und sinnvoll
Mitglied der Fachwerk.de Community()
B. Dahlbüdding | U. Dahlbüdding | 15.02.08

Brandschutz

Griffige Rezepte in Ehren, aber so einfach ist es nicht.
Gerade bei F 90 gibt es noch mehr Probleme.
Ich rate Ihnen zu einem Brandschutzsachverständigen.

Grüße
Neue Nutzungen für alte Gebäude
Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community(, Homepage)
Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | D.B. | 16.02.08

brandschutz

hallo mal zur allgemeinen erklärung =ich sprach in meiner empfehlung über die die DIN 4102 und deren anforderungen welche ja wohl klar definiert sind oder???
gut es ist eine im algemeinen etwas unübersichtliche sache ein brabdschutzexperte allerdings kennt sich damit bestens aus,
ich habe des öffteren brandschutz anfragen gerade für den tunnelbau und dort wird unser material mit erfolg eingesetzt zumahl hier alle anforderungen nach der RWS kurve weit unterschritten werden was natürlich bedeutet das damit auch die anforderungen der hochbaus kein problem ist. zur erklärung die rws kurve hat anforderungen mit 1360grad und 2 stunden und der hochbau nur max 800grad
Ökologisch und sinnvoll
Mitglied der Fachwerk.de Community()
B. Dahlbüdding | U. Dahlbüdding | 17.02.08

Feuerwiderstand Fachwerkwände

Hallo,
siehe:
Fachwerkhäuser. In: Brandschutz im Bild, Aktuelles Nachschlagewerk hrsg. v. F. Kircher. Kissing: WEKA, Losebl.-Ausgabe, 24. Lieferung, 1994/2001, T. 4/2.

Dort mehrere Angaben zur Feuerwiderstandsdauer von Fachwerkwänden.
Fachwerk vor Brand(schutz) schützen
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Brandschutzkonzepte Kabat | Dipl.-Ing. Sylwester Kabat | 19.02.08

Brandschutz in Fachwerkbauten

Zu diesem Thema ist bei der WTA das Merkblatt 8-12 "Brandschutz in Fachwerkgebäuden" erschienen. In diesem Merkblatt sind zahlreiche Hinweise auf die Regularien im Fachwerkbau. Ferner kommen auch Verweise auf den Lehmbau, die wiederum in den Lehmbauregeln festgeschrieben sind. Beide Bauweisen können nicht solitär betrachtet werden, sondern immer in Verbindung.

Mit freundlichen Grüßen
Die Natur ist der beste Architekt
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Architektur- und Sachverständigenbüro MACH 2 | Veit Mach | 28.02.08
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