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Allgemein > Dielen / Parkett

Eichholz Dielen - welche Breite

Hallo, wir möchten in unserer neuen Wohnung ca. 90 qm Massivholzdielen aus Eiche verlegen. Nun sind wir aber unsicher, wie breit diese Dielen sein sollen. Uns gefällt eine breitere Optik besser als eine schmalere. Doch allerdings haben wir gehört, je breiter die Dielen, desto mehr Fuge entsteht. Und die Fuge würden wir gerne relativ gering halten. Die Dielen haben eine Makrofase. Die Entscheidung schwankt zwischen 16 und 18 cm. Über einen Rat wäre ich dankbar.

Danke und viele Grüße
Alex
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Alexandra | 04.03.08 | 1512x abgerufen | [ Antwort schreiben ]
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Eichholz Dielen - welche Breite

Hallo Alex,

Bei 2cm Unterschied ist die Fugenbreite nahezu gleich.

Es gibt auch Befestigungssysteme bei , denen die Fugen verhindert werden.

Euer Dielenlieferant wird sich da auskennen.

Grüße aus Nordhessen
Denkmäler schützen heißt nicht Genuß suchen,sondern Pietät üben (Georg Dehio)
Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil, Homepage)
Architekturbüro | Robert Göbel (Dipl. Ing . FH) | 04.03.08

Wenn die Qualität...

...und Holzfeuchte stimmt, könnt Ihr auch 30cm breite Dielen verlegen. Die Fugenbildung gerade bei Eiche ist dann gering.

Befestigungssysteme, die Fugen verhindern, kenne ich trotz ausreichend Berufspraxis nicht. Da wäre ich echt zu verblüffen...

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil, Homepage)
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 05.03.08

Hallo nochmal,

was meinst Du mit Qualität und Holzfeuchte. Ich meine Holzfeuchte ist soweit ich weiß 10-12 %. Was kann man denn zur Qualität noch sagen. Es handelt sich um
eine Rustikal A Sortierung mit wenig Einschlüssen und nur kleinen Ästen. Der Boden soll auf OSB verlegt werden. Und es ist eine Mikro und nicht Makrofase. Da habe ich mich vertan.

Gruß
Alex
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Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Alexandra | 05.03.08
Die klassische Baumarktdiele

Die klassische Baumarktdiele Es kommt nicht so häufig vor, aber im Dezember stand seit langem wieder mal die Verlegung von bausei

Die Holzfeuchte sollte...

...bei 8-10% liegen, aber sie ist nicht allein für das Arbeiten des Holzes verantwortlich. Das Holz sollte an der Luft vorgetrocknet sein, wenigstens 2 Jahre. und es sollte zu Zeiten der Saftruhe gefällt sein, also im Winter. Gerade die ansonsten eher ruhige Eiche wird sonst mitunter zu Rissen, Verwerfungen und stärkerem Arbeiten neigen. Qualität liegt auch in der Sortierung: Jeder Hersteller hat seine eigenen Fantasiebezeichnungen. Größere Äste erhöhen das Risiko des Verwerfens.

Der klassische Fertigpack aus dem Holzhandel (5 Bretter in Folie) erfüllt diese Anforderungen nur bedingt. Zudem sind das dann immer Systemdielen, die über Hirn gestoßen werden. Diese zusätzlichen Fugen können zusätzliche Schwachpunkte sein.

Nebenan eine Fichtendiele aus der Tüte, kurz nach dem Auspacken.

Eine gute Dielung im Altbau sollte raumlang sein, und optimalerweise heißgeölt.

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil, Homepage)
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 05.03.08

Klammerverlegung

Hallo Alex,
Hab mal was kopiert:


DomoNatur® Dielen
Geschliffen, rundum Nut und Feder, Kanten gefast, unbehandelt,
Deckmaßberechnung, auch Klammerverlegung
(„schwimmend“) möglich.
Stärke: 21 mm (16 mm preisgleich möglich)
Breiten: 105, 120, 145 mm (Klammerverlegung 129 mm)
Länge: 0,50 bis 2,40 m (fallend)
1A Natur Rustikal
Eiche / Roteiche 64,95 € 60,95 € 58,35 €
Esche 64,95 € 60,95 € 58,35 €
Buche 59,15 € 54,85 € 51,95 €
Europäischer Ahorn 74,38 € - 62,35 €
Räuchern der Dielen 10,45 €
Klammerverlegung (16 Klammern pro m2) 6,35 €

viele Grüße
Denkmäler schützen heißt nicht Genuß suchen,sondern Pietät üben (Georg Dehio)
Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil, Homepage)
Architekturbüro | Robert Göbel (Dipl. Ing . FH) | 05.03.08

@ Robert Göbel

Das Klammerfahren ist nicht in der Lage, Fugen zu verhindern, es ermöglicht sie in weit größerem Maße, als alle anderen Befestigungsmöglichkeiten.

Generell ist die schwimmende Verlegung massiver (nichtabgesperrter) Dielen nicht empfehlenswert, Mängel und Schäden wahrscheinlich. Soll schwimmend verlegt werden, ist die Dreischichtdiele eine gute Wahl.

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil, Homepage)
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 05.03.08

Hallo,

wir dachten die Dielen auf die OSB Platten zu schrauben. Kleben finde ich wegen der Gifte und so nicht so toll. Eigentlich haben wir einen lieben Parkettlegemeister gefunden, der schon Rentner ist und uns den Boden verlegt. Der wird das sicher gut machen, denke ich. Schrauben ist doch die richtige Wahl, oder? Dieses Thema gestaltet sich schwieriger als ich dachte.

Grüße
Alexandra
nicht verzagen, einfach fragen
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Alex | 05.03.08

Schrauben,

z.B. mit der SPAX- Dielungsschraube, ist eine gute Befestigung.

Um eventuelles Reiben der Dielung am Untergrund zu verhindern, lege ich zumeist noch eine Lage Rohfilzpappe unter (100m² kosten ca. 40 EUR).

Was soll dann auf die Dielen? Hoffentlich kein Lack!

Gutes Gelingen wünscht

Thomas
Mut zum Holz
Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil, Homepage)
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 05.03.08

Nein, wir wollen ölen. Das mit der Pappe ist mir neu. Hört sich aber logisch an. Spricht gegen OSB Platten aus dem Baumarkt was?
nicht verzagen, einfach fragen
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Alex | 05.03.08

OSB-Platten

sind ziemlich dampfdicht, das könnte z.B. im EG bei ungenügender Feuchtigkeitsabdichtung problematisch sein.

Außerdem sind in den Platten in Mengen Kleber drin, was mich ein wenig misstrauisch macht. Die Alternative, ein trockner Rauhspund, ist sicher auch nicht viel teuerer.

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil, Homepage)
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 05.03.08
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