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Damals, vor zwei Jahren:
Historische Baustoffe
Forumeintrag-Eintrag [forum 88168] {PDF / Druck} | | Region: Brandenburg
Dach > Wärmedämmung

Lage der Dampfsperre

Hallo Leute hab schon öfter auf eurern Seiten hier gelesen und zu vielen Dingen Anregungen bzw. Rat gefunden.
Nun hab ich aber auch mal ne Frage.
Will das Dach meiner Neuerwerbung dämmen. Vorteil ist unter den Ziegels ist schon eine entsprechenden Unterspannbahn drunter. Weitere Idee:
1.Sparrenzwischenraum dämmen
2.Dampfsperre
3.Lattung
4.Zwischen den Latten Dämmung
5.doppelt Gipskarton

nun hab ich von jemand gesagt bekommen das ich mit der Dampfsperre auch die Dämmung zwischen den Latten abdecken soll. Ausserdem soll ich eine Schicht OSB und dann eien Schicht Gipskarton nehmen.
Einerseits ist es mir durch aus klar das es sinnvoll sein kann. Schliesslich könnte feuchtigkeit eindringen und OSb könnte besser dämmen als Gipskarton. Andererseits hab ich darüber noch nie gelesen ausserdem ist es so bei der ersten Version kann man problemlos nochmal einbauten in den Gipskarton machen ohne die Dampfsperre zu verletzen. Was meint ihr dazu wie macht man es richtig.

Danke euch
alles ist zu schaffen
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little_people | 10.03.08 | 2419x abgerufen | [ Antwort schreiben ]
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pro clima: So sollte es vor dem Einblasen aussehen!

pro clima: So sollte es vor dem Einblasen aussehen! Mit Stützlatten beplankte Winddichtungsebene. Komplett verklebt und zum Einblasaen vorbereitet.

Dampfsperre contra Dampfbremse

Wenn von außen die "Flatterbahn" aufliegt, sollte man bei den handelsüblichen MiWo-Systemen stets eine Hinterlüftungsebene belassen (mind. 30 mm!!).
Nun kommt es auch die bestehende Sparrenstärke an, was da jetzt noch Platz hat.
Dampfsperren haben aber stets kritische Details und Ausführungsproblematiken und es wird nie eine "100%-Situation" geben!
Somit wäre hier eine Lösung hin zur Winddichtungslösung sinnvoller und auch wirkungsvoller.
Zwischen die Sparren eine Holzweichfaserplatte mit N+F (Hinterlüftung zur Unterspannbahn sinnvoll, könnte aber auch entfernt werden), dann seitliche Sparrenaufdopplung auf mind. 200 mm und nachher ein Winddichtungspaier aufbringen und winddicht verkleben. Danach könnte dann ein Einblasdämmstoff eingebaut (geblasen) werden.
Auch Plattenware (Hanf, Flachs etc.) ist möglich, doch würde dann die Winddichtung erst nachher erfolgen.
Ein nebenstehendes Bild zeigt einmal eine ausgeführte Lösung.
Gern stehen wir auch telefonisch Ihnen zur Verfügung.

Grüße Udo Mühle
LEHM - natur am bau
Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil, Homepage)
LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk | 11.03.08

Hallo,

Ich gehe davon aus, das es sich bei der "entsprechenden Unterspannbahn" um eine diffusionsoffene Unterspannbahn mit entsprechender Hinterlüftung handelt.
Dann steht dem beschriebenen Aufbau so nichts entgegen. Die Variante mit den OSB platten geht auch muss aber nicht umbedingt sein. Wenn man Zwischen der Traglattung, also vor der Dampfbremse, noch einmal dämmen möchte, darf diese Dämmstärke 1/4 der Gesamtdämmstärke nicht überschreiten. Ich würde auch immer auf eine feuchtevariabele Dampfbremse zurückgreifen da diese um einiges besser sind als die alten PE-Folien die heutzutage eigentlich im Dach nichts mehr zu suchen haben. Beim Altbau würde ich auch entsprechen meinem "Vorredner" auf eine Einblasdämmung zurückgreifen. Dann am besten mit den Flocker Rücksprache über die Ausführung der Dampfbrems halten. Bei Fragen Anruf genügt.

Viel Spass

HG
- - - LEHM - - - LEHM - - - LEHM - - -
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Lehmplan e.K. | Lehmplan e.K.Hans-Gerd Schemmick | 11.03.08
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