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Historische Baustoffe
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Fussboden / Decke > Dielen / Parkett

dielen lackieren

hallo,

wir sind gerade dabei frisch abgeschliffene dielen mit wasserbasiertem siegel zu versiegeln. dabei sind schon bei der ersten schicht gleich nach dem auftragen einige wenige, langezogene stellen milchig und nicht wie beim rest klar- transparent geblieben. d die schicht ist dort aber genauso dick aufgetragen wie beim rest des bodens. was kann das sein?

haben penibel auf sauberkeit und staubfreiheit geachtet.
können wir damit rechnen das das so bleibt bis die erste wartezeit verstrichen ist? verschwinden diese stellen beim ersten abschleifen? wer kann uns helfen???
was reingeht....................kommt raus!
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Katrin Paul | 12.03.08 | 3520x abgerufen | [ Antwort schreiben ]
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sieht ungefähr so aus:

sieht ungefähr so aus: Keine Bildbeschreibung vorhanden. Bitte nachpflegen.

sieht ungefähr so aus:

was reingeht....................kommt raus!
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Katrin Paul | 12.03.08

Wie kam es zu dem Entschluss mit dem Lack?

Hallo Frau Paul,

so wie es aussieht, muss zwischen Holz und Lack noch ein Rest von alter Beschichtung (Wachs?) vorhanden sein, die sich im Schleifschatten hat halten können.

Wie kamen Sie eigentlich zu dem Entschluss, einen "wasserbasierten Siegel" auf die Kieferdielen aufzubringen? Da gäbe es viele Gründe für andere Lösungen.

Was sagt der Fachverkäufer zu diesem Bild?

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de
lehm lassn und lehm
Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil, Homepage)
Natural Farben Shop | Frank Lipfert | 13.03.08

wasserbasierter siegel,

weil wir zwei hunde haben und uns gesagt wurde, dass zb ölen und wachsen sinnlos ist und nach kurzer zeit zu tränen führt (kratzer ect.).
den wasserbasierten siegel haben wir niocht aus dem fachhandel, sondern von einem freund, der seine dielen auich damit behandelt hat. er hatte ihn jedoch wiederum aus dem fachhandel.
naja mal sehen wie das endergebnis wird. jetzt ist es eh nicht mehr rückgängig zu machen und wenn es nur die beiden stellen bleiben, naja was solls, da kann man drüber hinwegsehen.

aber was hätten sie denn für die nachbehandlung empfohlen. wie gesagt wir haben zwei hunde und bei dem raum handelt es sich um den flur, d.h. reger verkehr....
was reingeht....................kommt raus!
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
katrin paul | 13.03.08

Tränen?

Nun ist es ja eigentlich zu spät ;-) Wir hatten jahrelang ebenfalls einen lackversiegelten Kieferndielenboden. Meine Erfahrung (als Besitzerin eines großen Hundes, der gerne über die Dielen geschlittert ist):

• Der Lack läuft sich ab und wird stumpf (natürlich unregelmäßig und daher besonders attraktiv…)

• Kleinste Verletzungen der Oberfläche lassen Feuchtigkeit (vom Putzen, nassen Schuhsohlen) ins Holz, die sich unter dem umgebenden Lack ausbreitet – hübsche graue, mit der Maserung laufende Stellen melden Dir das dann. Diese Problem besteht auch bei Wachs, daher dafür keine Empfehlung.

• Auch ein guter Lack schützt nicht vor mechanischen Einwirkungen (ebensowenig wie Öl oder Wachs). Kiefer ist ein weiches Holz, Dellen und Kerben gibt es auf jeden Fall und sorgen für „authentische Patina“ ;-) Wenn ein Lack von guter Qualität ist, geht er diese Höhen und Tiefen flexibel mit, ist er zu spröde, platzt er evt. weg und… s. Punkt 2. Öl und Wachs sind aufgrund ihrer Konsitstenz grundsätzlich geeigneter.

Mit einem guten Hartöl hättest Du eine beste Wahl getroffen. Da das Öl ins Holz einzieht und nicht auf der Oberfläche bleibt, ist das Hunde-Katzenargument völliger Quatsch. Vor allem hättest Du immer wieder zwischendurch nachölen können. Beim Lack hilft nur abschleifen und neu behandeln (dann hoffentlich mit Öl).

Viele Grüße, mag
Klassische Fenstergriffe aus Messing
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Cala Beschläge | Margareta Hinterkeuser | 14.03.08

Den Ausführungen von Margareta...

...wäre nur noch hinzuzufügen, daß ein Erstauftrag von Heißöl (das einzige speziell als Heißöl ausgelegte Bodenöl kommt von "Natural") über eine besonders gute Eindringtiefe eine besonders strapazierfähige Fläche erzeugt. Leicht nachzupflegen.

Wachsoberflächen hingegen können leicht zum Dauerpflegefall werden, besonders bei größerer Belastung und zu dickem Auftrag.

Also beim nächsten Mal...

Zu den weißen Flecken fällt mir erst 'mal nichts Konkretes ein. Was war denn vorher auf dem Holz? Ggf. könnten es Wachsreste sein.

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil, Homepage)
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 16.03.08

jaaa, also die weissen stellen haben sich jetzt doch auf ein minimum wieder zurück gebildet-und da taucht auch schon das nächste problem auf!

auf die gefahr hin das uns jetzt jeder in diesem forum für absolute vollidioten hält aber:

beim weiteren verlauf der bauarbeiten hat jemand die tür des gasherds auf den dielen abgestellt. an sich ja kein problem aber da war noch ein rest von backofenreiniger dran!
und nun ist ja bekannt das dieser nicht auf lackierte flächen gelangen sollte und nun hat sich da eine kleine aber sehr hässliche stelle gebildet!
es ist einfach nicht zu glauben...

ist wohl damit zu rechnen das das also auf der diele alles wieder runter muss, aber können dabei irgendwie auch schädliche - was weiss ich - gase oder stoffe enstehen???

und ist damit zu rechnen das sich das weiter ausbreitet, sagen wir wie so eine art chemischer kettenreaktion???

so gut kenne ich mich leider mit dem zeug nicht aus, aber ich glaub ich werd morgen erstmal den hersteller befragen...
was reingeht....................kommt raus!
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Katrin Paul | 17.03.08
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