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Historische Baustoffe
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Kommentare
10.03.11 Vielen Dank für den interessanten Kommentar Sie sind herzlich eingeladen, den hier beschriebenen "Lehmbackofen" durch einen zu ersetzen, der den historischen Anforderungen entspricht und die von Ihnen genannten Leistungen erfüllt. Leider gelten für Sie natürlich die gleichen Bedingungen wie für mich: Alles unter Dach und Fach Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil, Homepage) Fachwerk.de | Hartmut Stöpler | 10.03.11 10.03.11 Lehmbacköfen
Lustige "Lehmbacköfen" und ander Kuriositäten habt Ihr hier. Okay, Schamott ist auch nur Ton, aber trotzdem wird aus einem (Schamott-) Pizzaofen kein Lehmbackofen. Bleibt doch die Frage, ob bei solchen Lehrkörpern unsere Pisastudie nicht getürkt ist. Aber keine Sorge, außer hipper Flachlektüre gibt es auch noch Fachlektüre. Und in diesem Fall nicht nur in Uni Biblitheken, sondern zumindest am Bodensee und in Bad Buchau. Wie alt der Lehmbau ist, weis niemand, wahrscheinlich über 10.000 J. alt. Die ältesten Funde deuten auf 6.000 J. alte Lehmbacköfen hin und zumindest am See steht ein Nachbau eines 4.000 J. alten. Diese sind Kuppelförmig, dünnwndig und nur aus Ästen und Lehm - nicht Ton / Tonlehm - gebaut. Seit der Erfindung von gebrannten Tonsteinen und -platten werden dies im Feuerungsbau mit Tonlehm versetzt - z.B. in Nordafrika seit 4.000 J.. Schamotte sind erst seit 100 - 2150 J. bekannt. Feuerzement ist 60 - 80 J. alt. Die hier abgebildeten "Backröhren" sind weder umweltfreundlich noch effizient. Oder wird an diesen Schulen im Kochunterricht Industriehamburger zubereitet? Nach deutschem Schulwissen sind die effizientesten Backöfen die hochentwickelten Tiroler Öfen. Das sind Backöfen, welche mit 1 - 6 Nachheizzügen zu Heizungen für die dortigen 1 Raumwohnungen weiterentwickelt wurden. Davon abgeleitet wurden die, bis in 60er bei uns gebauten Backöfen der Gemeinden und Bäckereien. Diese hatten in der Regel 1 - 5 Deckenzüge und einen Anheizzug über dem Tunnelgewölbe ("Röhre"). Die älteren Gemeindbacköfen waren, wie die Tiroler bis zu den Pfetten oder Tonnendeckel mit wasserlässigen Speichermaterial - kein Ton oder Lehm - gefüllt. - 1 x Hochheizen und 2 - 5 h backen! Zuerst Dinkel / Roggen, danach Dinkel- / Roggenkuchen; später dann Weizen; und zuletzt, je nach absinkender Temparatur, Gebäck mit abnehmender Dicke - z.B. von Brötchen über belegte / Fladen bis Süßgebäck. Wie lange können Eure Backröhren, nach dem Abbrand und mit vorgestellter Steinplatte anstatt Geschränk, 210 - 180 ° C halten? Gruß Walter Seid mir bitte nicht böse, aber das ist "Erfolg" ohne Leistung - Bänker, Makler, Manager, Politiker und Spekulanten haben wir schon mehr, wie die Bevölkerung tragen kann. - nichts wissen macht nichts - ist nicht nur böse, sondern auch falsch - nichts Wissen (Unwissen?) zerstört! Mit natürlicher Wärme gesund und kostengünstig Leben Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil) Kachelofen & Keramik, Grundöfen & Massenspeicher | Walter Hofacker | 10.03.11 |
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