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Historische Baustoffe
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Das Wissen der Altvorderen und die Bauphysik nicht vergessen. [img 1905]
© Timo Gratilow
Upload am 14.01.04 / 2302x angezeigt
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Hallo,
ich stimme der Antwort von Günter Flegel voll und ganz zu. Stellen wir uns einmal die Frage, warum unsere Fachwerkhäuser so alt geworden sind: Die Antwort ist ganz einfach - weil die Altvorderen ihre Fachwerkhäuser nicht dicht gemacht haben. Es zog durch die Fenster und die Aussenwände waren mit Strohlehm als "Innenputz" ausgestattet. Dieser entspricht zwar nicht mehr den heutigen Anforderungen an den Wohnkomfort, doch hatte er die für die Fachwerkhäuser lebenswichtigen Eigenschaften der Diffusionsoffenheit, der kapillaren Leitfähigkeit und der Homogenität. Durch diese Eigenschaften war die Fachwerkaußenwand immer wieder in der Lage, entstandene Feuchtigkeit (durch Diffusion oder Schlagregen)kapillar aus der Wand heraus zu transportieren. Eine Styroporplatte ist weder diffusionsoffen, noch ist sie kapillar leitfähig. Sie ist also weder in der Lage, Feuchtigkeit im gasförmigen Agregatzustand durchdiffundieren zu lassen, noch in Lage, entstandene Feuchtigkeit kapillar zu transportieren. Hinzu kommt, dass es fast unmöglich ist, eine starre Platte wie eine homogen (ohne Lufteinschlüsse) an eine unebene Wand zu bringen. Lufteinschlüsse in der Wand bergen die Gefahr eines erhöhten Tauwasserausfalls in der Wand. Alle diese Punkte führen zur Durchfeuchtung der Wand und somit zur Zerstörung des Holztragwerkes.
Komme ich noch einmal kurz auf den Strohlehm zurück. Dieser hat, wie bereits gesagt, hervorragende Eigenschaften, doch erfüllt er nicht mehr den heutigen Standart. Unser Lösungsvorschlag für die innere Wämedämmung von Fachwerkaußenwänden ist CELLCO-Wärmedämmlehm. Die Bestandteile sind Kork,Kieselgur, Stroh und Lehm. CELLCO-Wärmedämmlehm ist wie der Strohlehm diffusionsoffen und kapillar leitfähig, zudem jedoch auch wärmedämmend. CELLCO-Wärmedämmlehm ist ein amtlich zugelassenes Wärmeschutzprodukt. Durch Einstampfen des CELLCO-Wärmedämmlehmes zwischen Fachwerkaußenwand und z.B. einer inneren Verschalung wird ein homogener Wandaufbau geschaffen. Weite Infos gerne unter www.haacke-cellco.de
Timo Gratilow
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Fachwerkgerechte Innendämmung mit WärmedämmlehmMitglied der Fachwerk.de Community( Profil) HAACKE CELLCO GmbH | Timo Gratilow | 14.01.04
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Quelle: Forum
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