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Historische Baustoffe
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[img 21267]
© Gerry
Upload am 12.03.10 / 764x angezeigt
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Anbei die Situation als 3D-Ansicht.
Wäre ein Öffnungswinkel um 90 ° für den Bedarfsflügel auch noch unter dem Punkt "nicht vereinbart" zu führen, wenn man weiß, dass die Gehwege im Raum limitiert sind?
Ich will hier nicht über Schuld sprechen und voreilig zuweisen, jedoch gefällt mir nicht, wie hier immer darauf abgezielt wird, das hätte man vereinbaren müssen. Wie oft plant der "normale" Bauherr eine komplette Fentersanierung in seinem Leben? Wie oft macht das der Fensterbauer? Kann man denselben Maßstab für diese Gruppen anlegen?
Ich behaupte mal frech, dass über 95 % der Baulaien, die von systembedingten Bändergeometrieren, Profilstärken, Abstandsmaaße, Drehpunkten und Drehwinkel keine große Ahnung haben, die Sache genauso sehen wie ich. Eine Terrassentür, so wie im 3D-Modell ersichtlich, soll sich "natürlich" bis zum Anschlag an die Mauer öffnen lassen können. Nur Fachleute können sofort einschätzen, dass dies nicht möglich ist. Weil dies aber nicht kommuniziert wird - weil dies aus ihrer Sicht ja selbstverständlich ist oder weil sie keine Lust haben, den Kunden in die Detailplanung und Konstruktion einzubeziehen, etc. - kommt dann eine Lösung heraus, die für den Kunden nicht optimal ist.
Die Selbstverständlichkeiten auf beiden Seiten führen dann zu einem Zustand, der u. U. von Dritten geklärt werden muß.
Ich denke, dises Selbsverständnis ist bei vielen Beziehungen Kunde-Auftragnehmer ein wesentlicher Grund dafür, dass Dinge schief gehen und man sich dann vor dem Kadi wieder findet.
Grüsse
Gerry
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Mal sehn, was man mit Lehm so machen kann...Mitglied der Fachwerk.de Community( Profil) Gerry | 12.03.10
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