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Deutschland--Allgemein-Wand-Bestandsschutz
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Schutz vor Staunässe [img 23053]

Schutz vor Staunässe  (Gebäude,Staunässe,vermodert), Jacob,  - Wenn Sie auf das Bild klicken, können Sie das Bild in Orginalgrößer ansehen.
© Jacob
Upload am 27.08.10 / 357x angezeigt
Hallo, ich habe gerade die völlig zugewachsene Gartenlaube meiner Schwägerin freigeschnitten und innen entrümpelt. Das Gebäude: Allseitig freistehend, 2 Räume, Fenster in 2 Richtungen, kaum Sonneneinstrahlung wegen stattlichem Baumbestand, Gründung unbekannt, Stein auf Stein, aussen und innen verputzt, Boden aus polygonalen Marmorplatten im Mörtelbett, unbeheizt, vorne weit ausladendes Pultdach, das sich nach hinten auf ein kl. Flachdach welches Regenrinnen hat, entwässert, Nutzung als Lageraum für Gartenzubehör Das Schadensbild: An einer Innenwand lösen sich Anstrich (wirkt wie Kalkmilch) und Putz (der Farbe nach wohl Kalk-Zement oder Kalkputz) die hölzerne Fussleiste ist teilweise vermodert, die im Schatten liegende Hintereingangstür ist samt Zarge vermodert. Vermutete Ursachen:(beide an dieser Aussenwand) defektes Fallrohr, und Staunässe, weil das Erdreich an dieser Wand deutlich höher als Oberkante Fussboden lag (jahrzehntelange Ansammlung von Nadeln und Laub) und ein sauber gestapelter Haufen Klinker zusätzlich den Ablauf des Regenwassers verhinderte. Auch auf der gegenüberliegenden Seite ist das Erdreich (inzwischen) zu hoch und bildet schon ein Gefälle zum Gebäude hin. Als dort nach ca. 15cm graben ein Streifen Natursteinplatten zum Vorschein kam, stellte ich nicht ohne Faszination fest, wie es der ungestörten Natur gelingt, ein Gebäude nach und nach einzugraben ;)). Massnahmen: erledigt:Bewuchs zurückgeschnitten (für Sonnesorgen und Laubanfall eindämmen), Dachfläche und Rinnen gereinigt, Rinnengefälle kontrolliert, Regenrinnenabdeckung angebracht, Fallrohr 2m vom Gebäude abgeleitet, noch dieses Jahr:Erde wieder auf ursprüngliches Niveau abgegraben (d.h. Natursteinplatten freilegen) Nächstes Jahr: (nach Trocknung) abstemmen des Innenputzes, Kalkputz und Kalkmilch aufbringen. neue Tür einbauen Nach langer Vorrede nun meine Frage: die betroffene Wand (siehe Foto) ist zwar gut einsehbar, aber nicht gut erreichbar, weil sie ziemlich eng und keilig zu unserem Nachbarzaun steht. Ich würde gerne erreichen, dass das Regenwasser auf diesem Streifen in Zukunft ungehindert versichern kann und sich möglichst kein Bewuchs mehr bildet, damit meine Schwägerin per Sichtkontrolle jederzeit checken kann ob der Aussenputz i.O ist! Welche Massnahme würdet Ihr dafür empfehlen? Mit herzlichem Gruss & Dank für jeden Vorschlag Jacob PS: das Gartenhaus steht in NRW also nicht wie bei mir zuhause auf magerstem märkischen Sand sondern ordentlich fruchtbarem Gartenboden
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Jacob | 27.08.10
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