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Erklärungen und Tips für Ihren Weidenbohrer! [img 2782]

Erklärungen und Tips für Ihren Weidenbohrer!  (Weidenbohrer,Holz,Erklärungen), Bernhard Schachenhofer,  - Wenn Sie auf das Bild klicken, können Sie das Bild in Orginalgrößer ansehen.
© Bernhard Schachenhofer
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Sehr geehrter Hr. Schellmann, wie bereits telefonisch mit Ihrer Frau besprochen, halte ich einen Weidenbohrerbefall in der Fertigteilwand für sehr unwahrscheinlich. Es gibt für mich nur 2 Erklärungen: 1. Möglichkeit: Die Raupen haben sich von den angrenzenden, befallenen Bäumen in die Wand verirrt und Sie haben sie zufällig dort gefunden. Die hörbaren Fraßgeräusche stammen von einem Trockenholzinsekt (z.B. dem Hausbock!) Grund für diese Vermutung: Weidenbohrer befallen ausschließlich Laubholz und das muss berindet sein. In Bauwerken in Österreich wird zu ca. 99% Nadelholz (Fichte) als Konstruktionsholz eingesetzt; Ihre Frau bestätigte mir, dass im neuen Teil Leimbinder verwendet wurden. 2.) Möglichkeit: Beim Umbau verwendeten die Handwerker Teile des umherliegenden Holzes (von den abgeschnittenen Obstbäumen bzw. der befallenen Weide) als Unterlage bzw. Steher etc. und haben vergessen, dieses vor dem Verplanken zu entfernen. Aus diesem Holz fressen sich jetzt die fertig entwickelten Insekten aus. In diesem Fall können sich die Weidenbohrer höchstens noch fertig entwickeln; ein Neubefall der Konstruktion ist ausgeschlossen (Weidenbohrer brauchen berindetes feuchtes Laubholz für die Eiablage!). Beobachten Sie auf alle Fälle, ob noch weitere Raupen zum Vorschein kommen, bzw. ob Sie Nagemehl etc. finden. Bei weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verfügung: Tel. 0662-87 38 30 Mit freundlichen Grüßen B. Schachenhofer
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Haböck & Weinzierl Holz- und Bautenschutz KEG | Bernhard Schachenhofer | 03.06.04
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