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Historische Baustoffe
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[img 6825]
© Bernhard Schachenhofer
Upload am 06.01.06 / 3765x angezeigt
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Hallo,
ich würde Ihnen empfehlen, erst einmal abzuklären, wie stark der Dachstuhl bereits geschädigt ist und ob die Tragfähigkeit beeinträchtigt ist. Wenn Sie den Dachstuhl nicht sowieso austauschen, weil er den neuen Nutzungsanforderungen nicht mehr genügt (z.B. Geometrie für Ausbau ungeeignet etc.), sollten Sie eine Bekämpfungsmaßnahme durchführen.
Ich ersehe aus Ihrer E-mail Adresse, dass Sie aus Österreich sind. Somit erübrigt sich eine Begasung, da dies für EFH hier nur unter sehr aufwändigen Sicherheitsvorkehrungen in Ausnahmefällen erlaubt ist. Außerdem kommen hier hochgiftige Gase zum Einsatz, die nicht nur die Hausböcke umbringen, sondern durchaus auch für Menschen tödlich sein können (Bsp. Begasungsunfall Bayern!). Eine Behandlung mittels Injektion würde ich ebenfalls nicht empfehlen, da diese bei einem großflächigen Einsatz ebenfalls aufwändig und teuer ist; außerdem ist das Problem der schlechten Tränkbarkeit von Fichte auch bei einer Injektionsbehandlung vorhanden.
Somit bleibt eigentlich als Alternative nur die Heißluftbehandlung.
Um Ihnen hier einen Preis nennen zu können, bräuchte ich etwas detailliertere Informationen.
Was die Flugzeiten des Hausbockes betrifft, ist diese durchaus früher als Juli / August. In Österreich beginnt diese z.T. schon im März/April (Osten von Österreich), kann aber im alpinen Raum durchaus erst im Juli/August stattfinden.
Das mit dem Lagerfeuer, sollten Sie den Dachstuhl abreissen, wäre sicher die beste Lösung, hat aber den großen Nachteil, dass Sie das in Österreich selbst nicht dürfen und die Wahrscheinlichkeit, dass die Nachbarn die Feuerwehr holen sehr groß ist. Die Lagerung der Teile im Holzschuppen ist, wie bereits gesagt, eine neuerliche Brutstätte.
Sollten Sie weitere Fragen haben, bzw. ein Anbot für eine Heißluftbehandlung benötigen, können Sie mich gerne telefonisch kontaktieren: Meine Telefonnummer: 0676-7337437.
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